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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 08. August 2018 09:32


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 09. August 2018 07:40

Die wohl ungewöhnlichste Retusche überhaupt:

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 10. August 2018 06:04


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 11. August 2018 08:54


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 12. August 2018 08:41


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 13. August 2018 09:42


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 14. August 2018 08:32


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 15. August 2018 15:16

Viele Fortsetzungsgeschichten in der MICKY MAUS waren ursprünglich als Einteiler konzipiert. Wurde eine solche Geschichte dann in mehrere Teile gesplittet, mußten an den Trennstellen meist ein oder zwei Panels dem Überleitungstext weichen. In den meisten Fällen störte das die Rezeption nicht. Doch in Ausnahmefällen entstanden auch "Brüche", durch die der Handlungszusammenhang in eine Schieflage geriet.
Ein solches Beispiel finden wir in "Der Zitteraal von Zap-a-wonga":

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Duckimaus_ ()
Datum: 15. August 2018 22:25

Warum gibt es eigentlich immer wieder Comics, in denen viele Szenen mit Gewaltdarstellung, Waffen, Zigaretten, Alkohol usw. enthalten sind? Gerade weil die Disney-Comics sich hauptsächlich an Kinder richten, müsste man doch erwarten, dass diese Dinge bereits im Original nicht auftauchen.

Ebenso fällt mir auf, dass es genug Panels aus italienischen Comics gibt? Sind die Italiener schon als Kinder viel härter im Nehmen?

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 16. August 2018 10:20

Bei den folgenden Beispielen geht es um Retuschen aus sprachlichen Gründen.


In diesem Fall war die deutsche Bearbeitung etwas oberflächlich, denn zu Beginn der Geschichte ist auch in der originalgetreuen Version von "eigenem Quellwasser" die Rede anstatt von "eigener Springquelle" ...

Hinweis: Bei der TGDD-Fassung dieser Story hängt es von der Auflage ab, welche Version man zu sehen bekommt!

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
Datum: 16. August 2018 11:50

Quote
Das Schwarze Phantom
Bei den folgenden Beispielen geht es um Retuschen aus sprachlichen Gründen.
In diesem Fall war die deutsche Bearbeitung etwas oberflächlich, denn zu Beginn der Geschichte ist auch in der originalgetreuen Version von "eigenem Quellwasser" die Rede anstatt von "eigener Springquelle" ...

Naja ... das Wortspiel mit der Doppelbedeutung von spring im E lässt sich so oder so nicht wiedergeben. So gesehen ist die Variante mit der Flasche die bessere - endlich mal eine sinnvolle Retusche ...

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 16. August 2018 12:49

Quote

Duckimaus: Gerade weil die Disney-Comics sich hauptsächlich an Kinder richten, müsste man doch erwarten, dass diese Dinge bereits im Original nicht auftauchen.

Es ist eigentlich eher eine "deutsche" Besonderheit, daß Disney-Comics immer als Lektüre für Kinder verstanden wurden - vor allem bis in die 80er Jahre. Heute ist Deutschland weltoffener geworden: selbst klassische Spielwaren wie z.B. eine elektrische Spielzeugeisenbahn sind heutzutage auch für Erwachsene "salonfähig".

Das Ausland war da immer etwas toleranter: italienische und auch amerikanische Disney-Comics hatten schon immer auch (junge) Erwachsene als Zielgruppe im Visier. Man erkennt das deutlich, wenn man sich in den italienischen Topolino-Taschenbüchern die Werbeseiten anschaut: hier findet man - besonders in den 70er Jahren - häufig Werbung für Schußwaffen (Colts, Pistolen und Gewehre) und andere Konsumartikel, von denen sich primär Erwachsene angesprochen fühlen.

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 17. August 2018 09:11


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 18. August 2018 16:42

Im nächsten Beispiel geht es um Daisys Geburtstag. Die drei Neffen sollten in Donalds Auftrag herausfinden, was sich Daisy zum Geburtstag wünscht. Allerdings sollte Daisy ihren Wunsch nicht explizit nennen, sondern umschreiben. Sie sagt: "And tell him t'keep in mind at least one carat!".

Der Wortwitz besteht hier im phonetischen Gleichklang von "carat" [Karat] und "carrot" [Karotte].

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
Datum: 18. August 2018 18:39

Dieser Blick ... den kenne ich ... !!!!

------------------------
Grkztrrrschwrzkajaaaa!

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 19. August 2018 12:03

Im angelsächsischen Sprachraum gibt es die Redewendung "jemandem den Mund mit Seife auswaschen" (falls der Betreffende zuvor etwas Anstößiges gesagt hat). Im deutschen Sprachraum kennt man diese Redensart nicht.

Einer der Neffen sollte Onkel Donald fragen, ob man ein bestimmtes Wort (das nicht näher bezeichnet wird) offen aussprechen darf:

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 20. August 2018 11:35


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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Fährmann ()
Datum: 20. August 2018 13:44

Was sollen Holländer mit QWERTY, wenn sie das "y" mit ü-Punkten versehen (was mir neu ist)?

Ahoi!

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: K. ()
Datum: 20. August 2018 22:03

Mich fragte kürzlich ein portugiesischer Kollege, was denn dem deutschen Alphabet einfiele, einen griechischen Buchstaben aufzunehmen. Und nein, er meinte nicht das Ypsilon, sondern, wie nach kurzer Diskussion klar wurde, das Eßzett, das nach seinem Empfinden doch offensichtlich ein kleines griechisches Beta war. Es bedurfte eines kleines Exkurses in den Fraktursatz, der zwei Varianten für den kleinen Buchstaben s kennt, die im Falle einer Dopplung eine Ligatur bilden, die sich in die Antiqua-Schriftarten hinübergerettet hat, nur in der Schweiz nicht.
Eine ähnliche Ligatur hat in den niederländischen Alphabeten die Buchstaben i und j (die dort einen Diphthong formen) verschmolzen zu einem Scheinbuchstaben, der einem y ähnelt, jedoch die beiden Punkte der Ausgangsbuchstaben beibehält. Das Digramm "ij" ist mithin ein völlig anderes Zeichen als das "y".
Gräme Dich nicht, Fährmann, laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/IJ) scheint diese Deutung aber sogar vielen Holländern zu hoch. Vielleicht sogar dem Letterer. Mein portugiesischer Kollege hat es aber kapiert mit dem ß.

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Re: Synopse: Fälschungen und Originale
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 21. August 2018 05:42

> ein portugiesischer Kollege

Der Kollege Sepp war ein Ösi, also so etwas wie der Torberg Friedrich oder der Wessely Christian. In der Ostmark kennen sie zwar das Eßzett, es hat aber einen anderen Namen. Das ist wie mit dem Röserl Karfiol und den zehn Deka Zibeben.

Einmal hab ich dem Sepp in meiner Piefkesprache erklärt, dass die Schweizer das Eßzett nicht verwenden. Da hat er mich sehr seltsam angeschaut. "Die Schweizer verwenden das S und das Zett nicht???" Er hat sich dann wohl gefragt, wie ich die Kantone Solothurn und Zug denn schreiben würde. Mehr gesagt hat er aber nicht.

Grunz!
Beppo

Zeppo: Dad, the garbage man is here.
Groucho: Tell him we don't want any.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.18 07:29.

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