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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 16. August 2020 16:33

Quote
duck313fuchs
Das ist ihr beim Bericht WDC 135 Eingefrorenes Gold in TGDD gegenüber MM 10 1957 S 2 bei der Beschriftung der Warntafeln nicht gelungen:

Erika Fuchs hat ja nicht persönlich die Warntafel beschriftet, wie sie dann im Heft erschien, ebensowenig wie sie persönlich die Texte in den Sprechblasen setzte, sondern sie lieferte die Vorlagen hierfür. Es könnte also durchaus ein Mitarbeiter der Druckerei, Setzerei oder wer immer diese Arbeit tat, da unforsichtig gewesen sein.

Gilt grundsätzlich für jeden Schreibfehler in den Texten, und bei eindeutigen "Tippfehlern" (wenn zum Beispiel irgendwo "dei" statt "die" stünde) versteht sich meines Erachtens eh von selbst, daß es so war, die hat der Setzer sicherlich nicht "richtig"-falsch von Fuchsens Vorlage abgekupfert.

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Rechtschreibung - es dus(s)elt weiter:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 16. August 2020 17:30




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Re: Rechtschreibung - es dus(s)elt weiter:
geschrieben von: Pankranz Piepenström ()
Datum: 16. August 2020 18:52

Möglicherweise eine Diskussion um Kaisers Bart, bzw. um Schreibers Vorliebe...
Eintrag im "Deutschen Wörterbuch"

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Rechtschreibung - lautmalerisch:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 28. August 2020 10:42


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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 28. August 2020 14:03

Scheint mir eher als ein Schreibfehler eine der für Fuchs typischen Schreibanpassungen von englischen Fremdwörtern zu sein, Stichwort "Tieschört".

Fällt natürlich auf, daß das im Swimmingpoolbericht (Gartenfreuden, WDC 129) nicht geschehen ist, jedenfalls nicht in den mir vorliegenden Abdrucken.

Jedenfalls ein ßöner Puhl, in den der Panzerknacker springt.

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 28. August 2020 14:30

Es dürfte wohl eher bewußt so geschrieben worden sein, damit die jungen Leser den Begriff verstehen...

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 28. August 2020 17:41

Weder in MM 41/61 noch in TGDD 107 kommt der Puhl vor. Ich vermute deshalb, dass das hier keine Fuchs-Formulierung ist.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 28. August 2020 17:54

1980 ist das wohl auf Dorit Kinkels Konto zu buchen.

Die grundsätzliche Masche, englische Wörter in der Schreibung einzudeutschen, ist fuchsgeboren, meine ich. Weil's die Lütten sonst hundertpro falsch lesen. Glaube, hat sie wo mal gesagt.

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 28. August 2020 19:21

MM 41/61 war die erste Übersetzung mit "Schwimmbecken". MM 80 war von Frau Dr. Fuchs bearbeitet, TGDD 107 ist redaktionell bearbeitet, siehe Grote, weshalb für mich Frau Dr. Fuchs bewusst diese Schreibweise zum besseren Verständnis gewählt hat....

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Lumpenleo ()
Datum: 28. August 2020 22:59



Viele Bewohner unseres Universums werden bestätigen können, daß sie in anderen Sprachen denken oder träumen, als sie in der täglichen Kommunikation benutzen. Aber hier erhebt sich doch die Frage, ob Herr Duck in seinem Telefonat mit der „Romantic Pool AG“ über einen Pohl oder einen Puhl gesprochen hat. Über den Gebrauch von Fremdsprachen in Entenhausen ist bisher wenig veröffentlicht worden.

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 28. August 2020 23:31

Quote
Lumpenleo
... ob Herr Duck in seinem Telefonat mit der „Romantic Pool AG“ über einen Pohl oder einen Puhl gesprochen hat.

Bissi offtoppick, aber bei den Kastagnetten aus der seligen Bullyparade würde das jetzt so weitergehen:

"Ein Swimmingpuhl oder Swimmingpohl?"
"Ein schwimmender Pole?"
"Ich kannte mal einen Polen, der konnte fliegen."
"Flog er übers Kuckucksnest?"
"Nein. In einen Swimmingpool."
...

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 29. August 2020 20:10

> ... siehe Grote, ...

Ehapa hat die Fuchs-Manuskripte nicht aufgehoben. Fuchs auch nicht. Im Laufe der Jahre haben Dutzende von Leuten im Verlag an den diversen Versionen gearbeitet, ohne alles genau zu protokollieren. Es gab keinen philologischen Ehrgeiz in der Redaktion. We don't want it brilliant, we want it Thursday.

Grotes Index macht einen sehr präzisen Eindruck. Aber das täuscht. Kein Christenmensch wäre dazu in der Lage, all diese Feinheiten wirklich so genau zu recherchieren.

Ich formuliere hiermit die Bepposche Unschärferelation (BUR): Je pingeliger eine Aussage bei Grote ist, desto wahrscheinlicher ist, dass sie nicht stimmt. Das ist ein hartes Naturgesetz.

US 7 aus MM 9-12/80 hatte die gleiche Überleitungsstruktur wie US 7 aus MM 38-41/61. Man musste also nicht einen Brief von Stuttgart nach Schwarzenbach schicken, um sich fehlende Panels neu übersetzen zu lassen. Vielleicht hat man das ja trotzdem gemacht, vielleicht auch nicht. Vielleicht hat man die 1980er Variante selbst erstellt und daraus 1990 die TGDD-Version gebastelt. Oder auch nicht. Siehe BUR.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 30. August 2020 07:26

Die Sieben Städte von Cibola erschien auf Dänisch in Anders And & Co 38-41/1961 und wurde in 9-12/80 aufteilungsgleich nachgedruckt.

Ehapa hat es in MM ganz genauso gemacht. Sogar die Heftnummern stimmen exakt überein.

Ich habe leichte Zweifel, ob sie 1980 bei Ehapa überhaupt wussten, dass das eine Barksgeschichte ist, die besonders ehrfürchtig behandelt werden muss. MM war dänische Massenware, TGDD wurde im Haus zusammengestellt. Die haben bestimmt nicht die kompletten MM-Hefte einschließlich Ede Wolf und Ahörnchen und Behörnchen an Erika Fuchs geschickt, zur "Über"arbeitung, wie es Grote nennt in Abgrenzung zur "Be"arbeitung.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.20 05:14.

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Duckenburgh ()
Datum: 05. September 2020 12:26

Quote
duck313fuchs
Beim Vergleich von Fuchs I mit Fuchs II bin ich gerade einen Bericht weitergekommen, um erneut fast in Schockstarre zu verfallen.
Frau Dr. Fuchs gab an, einige der Berichte (nach Grote 245) überarbeitet zu haben, um die Sprache zu verbessern.
Das ist ihr beim Bericht WDC 135 Eingefrorenes Gold in TGDD gegenüber MM 10 1957 S 2 bei der Beschriftung der Warntafeln nicht gelungen:

[up.picr.de]

Ich bin auch zunächst in Schockstarre verfallen. Aber kann es nicht Absicht gewesen sein? So ein bisschen aus Übermut, und um die vielen Alliterationen ein bisschen zu parodieren?

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Re: Rechtschreibung
Datum: 11. September 2020 19:23

Hatten wir dieses eigentlich schon?



------------------------
Grkztrrrschwrzkajaaaa!

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 11. September 2020 19:35

Laut Freund Duden übrigens "saloppe Umgangssprache" ...


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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 11. September 2020 20:07

Grusel! Früher in der guten alten Zeit wäre "Sokrates seine Frau" ein schwerer Fehler gewesen. Noch schlimmer: "Sokrates ihm seine Frau". Hingegen "dem Sokrates seine Frau" wäre wohl als saloppe Umgangssprache durchgegangen. Aber nicht im deutschen Aufsatz!

Interessant übrigens, dass die Kiste, in der Bücher sind, mit "Bücher" beschriftet ist. Wenn ich bei mir zu Hause an die Bücherregale Zettel kleben würde, auf denen "Bücher" steht, oder oder an den Kochherd "Herd" oder ans Bett "Bett" - dann wär es wohl Zeit, sich vom Leben zu verabschieden.

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 11. September 2020 20:39

Quote
Theodora Tuschel
Aber nicht im deutschen Aufsatz!

Den schreibt Donald auch nicht. Wir dürfen nie vergessen: Was wir von Frau Fuchs schriftlich festgehalten in den Sprechblasen lesen, ist der Entenhausener Rede, und die ist alles in allem erstaunlich sprachsauber und unsalopp. Daher mildernde Umstände für Onkel Donald.

Wo wir grad bei Sokrates seiner Frau sind: Ich erinnere mich, mal bei irgendeinem Stilpapst die Mahnung gelesen zu haben, bei Personennamen aus der Antike, die auf s enden, den Wesfall mit Apostroph ("Sokrates' Frau") zu vermeiden, er empfahl, statt dessen den Genitiv mit "des" zu bilden: "die Frau des Sokrates".

Kann sein, daß der Mensch das sogar als Regel aufstellen wollte. Bei den Antiken klingt das auch tatsächlich besser. Allerdings erlaubt der Duden ausdrücklich den Apostroph auch bei den Alten (siehe hier das Beispiel "Demosthenes' Reden"):


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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 11. September 2020 21:04

Um den Duden-Ertrag festzuhalten. Uns stehen zum Beispiel bei Barks vier saubere Genitiv-Möglichkeiten zur Verfügung:

– Barks' Hut
– Barksens Hut
– der Hut von Barks
– der Hut des Barks

Dazu kommen zwei in salopper Umgangssprache. Das heißt, Donaldisten dürfen nach dem fünften Bier sagen, aber nicht schreiben:

– dem Barks sein Hut
– Barks sein Hut

Die "altertümliche" Endung -ens finde ich im übrigen am wohlklingendsten bei kurzen, am besten einsilbigen Namen (Barksens, Marxens, Fuchsens) und wenn die Betonung auf der Silbe liegt, auf die das Genitiv-Anhängsel nachschnalzt, oder es sich um ein "volles" Wort handelt (bei Einsilbern eh der Fall, aber auch etwa: Horazens, Platthausens). "Bahnersens" oder "Jippesens" tönt demgegenüber schon krauser und "Demosthenesens" oder "Augustusens" geradezu falsch ...

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Re: Rechtschreibung
geschrieben von: Pankranz Piepenström ()
Datum: 12. September 2020 00:48

Mal abgesehen davon, dass
Quote
Theodora Tuschel
"Sokrates ihm seine Frau".
doch eine ganz normale Genitivbildung ist (also, hier im Ruhrgebiet jedenfalls grinning smiley) - wollte uns die östliche Korinthenkrähe nicht vielleicht eher auf die Xantippe ohne "h" hinweisen?

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