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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 17. August 2021 11:14

Im aktuellen TGDD 411 findet man den nächsten Fall von Text-Säuberung, um nicht zu sagen: Religions-Bereinigung. Aus Daisys ursprünglicher Konfirmation wurde nun ihr ganz profaner Schulabschluß:


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Fuchstext-Verhunzung aktuell:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 02. September 2021 08:34





Beachtenswert ist hierbei, dass der nun inkriminierte Text aus der Feder einer Frau stammt und kein männlicher Spruch ist.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.21 08:45.

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Re: Fuchstext-Verhunzung aktuell:
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 02. September 2021 10:00

> Frauen! Zu kleines Gehirn!

Ich kann nur hoffen, dass Ehapa das männerverachtende Machwerk "Eine klebrige Lage" (FC 1150/2) in Zukunft auch angemessen zensiert.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 02. September 2021 13:26

Frau Dr. Erika Fuchs war selbstbewusst und hat ihre eigene Leistung als Übersetzerin nicht gering geschätzt. Wäre sie noch am Leben, würde sie den Leuten bei Egmont Ehapa ihre Meinung sagen. Jetzt bleibt ihr nichts anderes übrig, als aus dem Grab heraus zu schweigen. Ich bedauere es sehr, dass gerade die Institution, die mit größtem Recht hier ihre Stimme erheben könnte, nämlich das Erika-Fuchs-Haus, bei einer abwiegelnden Haltung bleibt.

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Lumpenleo ()
Datum: 02. September 2021 22:15

Existiert überhaupt eine urheberrechtliche Einwilligung der Autorin in gegenwärtige Abänderung der veröffentlichten Literatur?

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 02. September 2021 22:58

Quote
Lumpenleo
Existiert überhaupt eine urheberrechtliche Einwilligung der Autorin in gegenwärtige Abänderung der veröffentlichten Literatur?

Ohne zuviel von dem juristischen Fumdeedledum zu verstehen – ich glaube, es ist schwierig, das Ganze von dieser Seite aufzurollen. Erika Fuchs hatte ja nicht als Autorin bei Ehapa veröffentlicht im gleichen Sinne, wie, sagen wir, Grass oder Lenz ihre Sachen in Verlagen veröffentlichten und dafür mit den Verlagen Publikationsverträge abschlossen. Erika Fuchs war angestellte (oder freiberufliche?) Redakteurin. Vom reinen Fumdeedledum her sind die Fuchstexte wohl Ehapas Texte, mit denen es machen kann, was es will – genauso wie die Disney-Verlage aller Länder Barksens Werk ramponierten, demolierten, ruinierten und schrumpfolierten, wie sie lustig waren, ohne daß ihnen jemand in den Arm fallen konnte. Die Barkstreue oder Fuchstreue ist mehr eine moralische Verpflichtung – oder, von unserem Schützengraben aus, ein moralisches Druckmittel.

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 09. September 2021 09:12

Aus Fräulein Gaukeley ist jetzt Frau Gaukeley geworden.

Was Ehapa wohl aus dem Faust machen würde?



Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 09. September 2021 12:46

"Faust" muss umgeschrieben werden, da kommen Unsittlichkeiten drin vor. Da sich so schnell keine Praktikantin findet, die das macht, wird repariert: "Mein schönes Fräulein" wird zu "hallo, junge Frau", und "weder - weder" wird korrigiert zu "weder - noch". Das ergibt ein sinnfreies "Hallo, junge Frau!" - "Ich bin weder eine junge Frau noch schön". Wozu nachsehen? [de.wikipedia.org]. Ehapa weiß schon, was korrekt ist.

Und wenn die erst an Fräulein Tuschel rangehen, dann ... dann ... werd ich richtig böse!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.21 14:14.

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 09. September 2021 18:51

Quote
Beppo
Aus Fräulein Gaukeley ist jetzt Frau Gaukeley geworden.

Bei einem Barks/Fuchs-Neuabdruck oder belanglosem modernem Mickymauszeugs?

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 09. September 2021 21:18

> Bei einem Barks/Fuchs-Neuabdruck oder belanglosem modernem Mickymauszeugs?

Da, wo sie auch das kleine Hirn zensiert haben. Der Midas-Effekt.

Dagobert: "Frau Gaukeley! Bitte warten Sie!". Bei Fuchs noch Fräulein.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 08. Oktober 2021 11:15

Entenhausen-Edition Nr. 70

"Mit überarbeiteter Version der Originalübersetzung von Dr. Erika Fuchs"

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 08. Oktober 2021 12:27

Fast schon schade, daß in beiden laufenden Billigheimer-Barksreihen die zeichnerisch "problematischsten" Berichte wie Wudu-Hudu-Zauber schon durchgewinkt sind. Möchte mal sehen, was die da täten. Die Zeichnungen zu ändern plus die Farben neu anzulegen ist ja wesentlich schwieriger und aufwendiger als Eingriffe im Sprechblasentext.

(Von Wudu-Hudu-Zauber gäb's ja noch die auf Geheiß Disneys zensierte Fassung von Another Rainbow aus den Achtzigern, die in Deutschland in den Neunzigern in der Barks Library abgedruckt worden ist. Aber ob man die bei Ehapa griffbereit hat – und ob überhaupt noch jemand bei Ehapa von dieser Fassung weiß …?)

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FC 408 (Der goldene Helm) in Entenhausen-Edition 70:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 11. Oktober 2021 22:23

Die Version des Goldenen Helms (FC 408) in der Entenhausen-Edition 70 entspricht im Wesentlichen dem Fuchs-Text in TGDD 1 (1965). Es gibt 4 Änderungen, wobei 2 doch recht massiv und teilweise unverständlich sind:

Warum wurde aus Tick denn Track (Schlamperei?)?





Dass "Terrorismus" auch nicht mehr politisch korrekt ist, ist schwer verständlich, wobei auch Frau Dr. Fuchs insoweit den Text von Fuchs I zu II schon verändert hat:







Nachdem die Lautmalereien von Frau Dr. Fuchs im Bild eh nicht übersetzt wurden, stört es wenig, dass eine Lautmalerei nunmehr gänzlich fehlt:





Ob Wurscht nun groß oder klein geschrieben wird, ist verzeihlich, nachdem Frau Dr. Fuchs bei ihren Bearbeitungen das auch unterschiedlich handhabte.





Bei Frau Dr. Fuchs gab es in ihren Bearbeitungen im MMSH und TGDD insgesamt 49 Veränderungen, da hat sich ehapa ja doch direkt zurückgehalten.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.10.21 22:25.

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FC 422 (Jagd nach der Roten Magenta) in Entenhausen-Edition 70:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 12. Oktober 2021 11:20

Der Beroicht wurde von Frau Dr. Fuchs nur in einer Kurzfassung in MM 1-3 1973 übersetzt. Die Fassung in TGDD 24 wurde redaktionell berabeitet und erweitert:



Der Text in der Entenhausen-Edition 70 wurde im Wesentlichen der Text aus dem Kurz-Bericht zugrunde gelegt mit der Ergänzung im TGDD, wobei bis auf das Folgende beim Fuchs-Kurz-Text nur minimale und unbedeutende Änderungen vorgenommen wurden.

Folgendes Bild fehlt völlig und wäre auf Seite 60 als 4. Bild einzufügen:



Im folgenden Bild fehlt nunmehr eine Sprechblase:





Das folgende Bild wurde nach hinten verschoben und textlich total verändert:





Zuletzt liegt noch diese massive Änderung vor:



Die Bilder gehören bei Frau Dr. Fuchs nicht so zusammen, wie sich aus den Seitenzahlen ergibt:




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Re: FC 422 (Jagd nach der Roten Magenta) in Entenhausen-Edition 70:
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 13. Oktober 2021 08:14

> Dass "Terrorismus" auch nicht mehr politisch korrekt ist, ist schwer verständlich,

Die Zensur von "Terrorismus" erinnert mich an den grünen Kanzlerkandidaten (m/w/d), der sich allerschleimigst dafür entschuldigt hat, dass er das N-Wort auch nur ZITIERT hat.

Ich habe ja durchaus Verständnis, wenn man gewisse Wörter nicht verwenden will. Lustig ist das Zigeunerleben. Aber ist das schiere Wort "Terrorismus" denn schon so toxisch, dass man es nicht mehr gebrauchen darf? Beleidigt man einen Terrorristen, wenn man ihn als einen solchen bezeichnet? Die Logik der gerechten Sprache ist manchmal sehr obskur.

Mein Dank übrigens an duck313 dafür, dass er sich der Mühe unterzogen hat, die Beweismittel so gründlich zu untersuchen.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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VP 1 (Familie Duck auf Ferienfahrt) in Entenhausen-Edition )idition 68:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 13. Oktober 2021 12:57

Der Bericht "Familie Duck auf Ferienfahrt" (VP 1) erschien mit Fuchstext in gekürzter Fassung in MMSH 16 (1954) und in TGDD 2 (1965). In BLDD 18 wurde er vervollstandigt.
Nunmehr gibt es ihn auch in der Entenhausen-Edition im Band 68.
Nach dortiger Ankündigung soll es sich um die Veröffentlichung aus dem MMSH handeln. Das stimmt nicht. Es wurde der Text der TGDD-Version zugrunde gelegt, ergänzt durch BLDD 18.
In der TGDD-Version wurde der Fuchstext gegenüber der MMSH-Veröffentlichung in 76 von 229 Panels geändert von Frau Dr. Fuchs.
Nunmehr erfolgten weitere redaktionelle Änderungen wie folgt:

Der Bericht enthält nunmehr auf Seite 2 das Panel aus der BLDD, welches den Einleitungstext in MMSH und TGDD (dortiges 1. Panel) ersetzt:



Die Seite 6 der E-E fehlte in MMSH und TGDD und wurde aus BLDD 18 eingefügt, wobei das 2. Panel verunstaltet wurde und dadiurch der Bezug auf den Bericht "Rührei" hier entfällt:





Auf Seite 7 der E-E ändert sich im Panel 3 "es" in "das":





Auf Seite 11 in der E-E entfällt ein "m":





Auf Seite 14 wird aus "Frühstück" "Hirsch", was nicht dem Geschehensablauf entspricht, die Neffen sollten sich tatsächlich ums Frühstück kümmern:





Auf Seite 18 wird wie auch auf Seite 25 "zensiert":





Auf Seite 29 und 35 wird aus "Tick" Trick":









Zuletzt erhält der Förster auf Seite 32 einen Titel:





An diesem Bericht zeigt sich, dass die Veränderungen unnötig oder - schlimmer - sogar falsch sind.
Quo vadis, ehapa?

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SF 2 (Zurück in die Steinzeit) in Entenhausen-Edition )idition 68:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 13. Oktober 2021 21:22

Der zweite Bericht in E-E 68, "Ein Unglückstag" VP 1, weist bis auf die Lautmalereien in englisch keine Änderungen auf.

Dafür ist der Bericht "Zurück in die Steinzeit" SF 2, voll von Änderungen wegen "politischer Korrektheit":

Statt "Schwarz-Afrika-Preis" wird natürlich nur der "Afrika-Preis" verliehen:









Bei diesen Panels ist auch zu beachten, dass aus der Serie "Die Wilden" jetzt "Die Wildnis" wurde









Aus "bösartigen Buschmännern" wird "nagender Hunger":





"Eingeborenenhütte" wird zur "Hütte":





"Buschmänner" werden "Einheimische" oder man muß sich nur noch verkleiden:





Eine "Horde Wilde" verkleinert sich zu einer "Horde"





"Alla-Balla" mutiert zu "Balla-Balla":





Statt den "Skalp" abzuschneiden werden die "Säbel" geschwungen:





Der Überleitungstext wird durch das fehlende Panel ersetzt:





Der "Buschmann" wird zum "Mann" aus der Steinzeit:





Letztendlich wandelt sich der "wilde Mann" zum "Steizeit-Mensch":





Positiv ist zu bemerken, dass "Gott" hier nicht aus Entenhausen verschwindet:


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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 14. Oktober 2021 01:57

Der neue "Afrika-Preis" wird mal mit, mal ohne Bindestrich geschrieben, und statt "den Steinzeit-Menschen" steht da falsch "den Steinzeit-Mensch". Der Verlag kriegt es offensichtlich nicht hin, seine Änderungen wenigstens fehlerfrei auszuführen. eye rolling smiley

Ein Wort noch zu dem ersten Bild der "Goldhelm"-Präsentation oben: Wie man sieht, findet sich bei dem Neuabdruck "1000" ausgeschrieben als "eintausend". Im Grunde habe ich nichts dagegen, viele Zahlen so auszuschreiben, auch wenn Fuchs sie womöglich nur in Ziffernschreibweise geliefert hat. Im Gegenteil, vor allem niedrige Zahlen, aber auch in ausgeschriebener Form kurze und noch übersichtliche höhere Zahlen kommen in den Texten so wesentlich gefälliger daher, und es ändert am Wortlaut nichts: "5" und "fünf" liest sich gleich. Ich sehe also im Ausschreiben von Zahlen keine Textverfälschung.

Allein bei 1.000 und 100 und bei allen weiteren höheren Zahlen, die damit beginnen (100.000, 100.000.000 …) stellt sich ein Problem: Wenn Fuchs Donald "100" und "1000" sprechen läßt, spricht der Mensch dann "hundert" und "tausend" – oder spricht er "einhundert" und "eintausend"? Wir wissen es nicht. Im Sinne der Texttreue bin ich also dafür, diese Zahlen auf jeden Fall in Ziffernschreibung zu belassen, wenn von Fuchs nicht ausgeschrieben übermittelt.

Problematisch ist auch noch "2", das man ja nicht nur "zwei", sondern auch "zwo" sprechen kann. Reines Hochdeutsch ist das zwar nicht, aber es ist doch – jedenfalls in bestimmten Zusammenhängen – sehr verbreitet, "zwo" statt "zwei" zu sagen. Auch in Entenhausen, meine ich.

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