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Kleiner Versuch ueber "Das Schlaue Buch"
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 21. Januar 2006 14:52

Bevor wir aus dem Wenigen, das wir über das "Schlaue Buch" wissen, versuchen, brauchbare Hypothesen zu erarbeiten, werden wir die wichtigsten Punkte unseres Nicht-Wissens ausbreiten. Anzumerken ist, dass hier nicht das Plurale majestatis, sondern, in aller Bescheidenheit, das Plurale modestiae zur Anwendung kommt:

Wir wissen nicht, ob
a. andere Personen außer TT&T ein Expemplar besitzen
b. wie viele Exemplare existieren
c. "Das Schlaue Buch" käuflich erworben wurde
d. wer es geschrieben hat.

Unserer Beobachtung zu Folge lesen ausschließlich TT&T "Das Schlaue Buch". Andere Nutznießer in der Not, etwa Donald und/oder Dagobert u.a. kennen Passagen des Buches nur durch die mündliche Weitergabe seitens TT&T.
Auch wir Leser werden vom Geschriebenen/Abgebildeteten ausgeschlossen. Wir kennen nur den Titel des "Schlauen Buches", "Das Schlaue Buch" (siehe etwa: "Die Dokumente im Tropenwald", Klassik Album 34).

TT&T führen dieses Buch stets mit sich. Es handelt sich um ein gebundenes Exemplar von etwa 2cm Dicke. Augenscheinlich ist es keine Dünndruckausgabe, und wir dürfen mutmaßen, dass das Buch (höchstens) 150-200 Seiten stark ist.
Wenn wir uns nun dem außerordentlich umfangreichen Inhalt zuwenden, der über kalenderblattartige Weisheiten wie "geheimnisvolles Tun ist verdächtig" über ausführliche, bebilderte Anleitungen etwa zum Bau von Stelzplattformen zum Überqueren aligatorverseuchter Flüsse oder Übersetzungshilfen für praktisch alle Weltsprachen inklusive seltener indianischer Dialekte bis hin zu fundierten Informationen aus allen Wissenschaften reicht, dürfen wir mit Fug und Recht behaupten, dass "Das Schlaue Buch" umfangreicher ist als die Encyclopaedia Britannica, ja gehaltvoller als eine gut sortierte Großstadtbibliothek.
Selbstverständlich liegt die Frage auf der Hand, wie das angesichts des eher bescheidenen <i>sichtbaren</i>Formates möglich ist.

Hier bieten sich nun sofort zwei Deutungsrichtungen an. Beginnen wir mit der einfachen esoterischen: die Doppeldeutigkeit des Buchtitels ("Das Schlaue Buch") verweist auf die Schlauheit des Buches selbst. Möglicher Weise handelt es sich um ein Zauberbuch Gundel Gaukeleys, das mit einem relativ kleinen Zeichenvorrat auskommt, weil es imstande ist, die Zeichen der jeweiligen Problemstellung gehorchend sinnstiftend zu permutieren.

Die zweite, naturalistische Deutung ist insofern problematischer als sich Implikationen ergeben, die wiederum eine neue Hypothesenbildung einfordern:
Das Buch ist zwar nur etwa 200 Seiten stark, die Schriftgröße ist allerdings gegenüber der bei uns üblichen 9-Punkt-Größe mindestens um den Faktor 1000 verkleinert. Das heißt, "Das Schlaue Buch" entspräche mindestens 1000 Bänden à 200 Seiten in unserer Welt.
Wie schon angedeutet, ist diese Deutung nicht unproblematisch, denn ohne Frage müssten wir bei TT&T eine entsprechend gute Sehschärfe voraussetzen.

Gruß
Salvatore

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Kleiner Versuch, Antworten zu finden
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 21. Januar 2006 16:54

Salvatore Speculatio hat geschrieben:

> Möglicher Weise handelt
> es sich um ein Zauberbuch Gundel Gaukeleys, das mit einem
> relativ kleinen Zeichenvorrat auskommt, weil es imstande ist,
> die Zeichen der jeweiligen Problemstellung gehorchend
> sinnstiftend zu permutieren.

Ich vertrete die These, dass das Schlaue Buch (oder die Bücher, sh. meine These unten) nicht von Gundel Gaukeley stammen kann. Denn in der Geschichte "Die vielen Gesichter der Gundel Gaukeley" erfahren TTT aus ihrem Buch, dass man Zaubersprüh mit Seife entfernen kann. Sie geben den Tip aber nicht an Gundel, die ebenfalls damit engesprüht wurde, weiter. Würde das Buch von ihr stammen, hätte sie ja über diese Möglichkeit, Zaubersprüh zu entfernen, Bescheid wissen müssen.


> Die zweite, naturalistische Deutung ist insofern
> problematischer als sich Implikationen ergeben, die wiederum
> eine neue Hypothesenbildung einfordern:
> Das Buch ist zwar nur etwa 200 Seiten stark, die Schriftgröße
> ist allerdings gegenüber der bei uns üblichen 9-Punkt-Größe
> mindestens um den Faktor 1000 verkleinert. Das heißt, "Das
> Schlaue Buch" entspräche mindestens 1000 Bänden à 200 Seiten in
> unserer Welt.

Hier denke ich, dass es nicht ein Schlaues Buch gibt, sondern gleich eine ganze Menge, also quasi eine Art Enzyklopädie. Denn in fast allen Geschichten sieht das Buch anders aus. Nicht nur die Farbe variiert (rot, grün, braun), nein auch die Art des Einbandes bzw. der Beschriftung des Buchdeckels sind fast immer anders. Es gibt Buchdeckel ohne Beschriftung, mit Schrift oben oder unten, mit einem Wappen und Schrift, mit Wappen ohne Schrift etc.
Interessant wäre demnach, wie TTT es schaffen, immer das richtige Exemplar zur Hand zu haben.

Ein sehr interesantes Forschungsgebiet.

Gruß
Christian


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Re: Kleiner Versuch ueber "Das Schlaue Buch"
geschrieben von: BifiRanger ()
Datum: 21. Januar 2006 16:58

Wenn irgendwo auf dem Umschlag "Keine Panik" stehen würde, würde ich sagen die Antwort ist: "42"

Meine naturalistische Deutung ist allesdings, dass es sich eher um so eine Art Ordner handelt, bei dem je nach Bedarf Zettel reingelgt werden können und wieder rausgeholt werden.
TT&T haben zuhause alle Blätter die vom Verlag ständig aktualisiert werden, und tauschen sie je nach Abendeuer und Bedarf aus.

Ich meine mal gelesen zu haben, weiß allerdings nicht ob es sich hierbei um eine Ünerlieferung oder eine Gschichte handelt (vermutlich aber letzteres) dass es sich um "Das schlaue Buch" des Fähnlein Fieselschweifes handelt.

Vielleicht handelt es sich ja bei dem ominösen Verlag, der die Zettel für den ORdner regelmäßig aktualisiert - sofern meine Therorie stimmt - um den FF.

Gruß
Bifi

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Pfadfinder-Handbuch
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 21. Januar 2006 17:30

Zunächst ist festzuhalten, daß die Bezeichnung "Das Schlaue Buch" nicht von Anfang an existiert hat. In älteren Geschichten ist einfach vom "Handbuch" die Rede [amerikanisch: "Woodchuck Manual"].

Das "Schlaue Buch" ist keine Loseblattsammlung, sondern ein gebundenes Werk, von dem es regelmäßig aktualisierte Auflagen gibt; in DDT 301, S.65 etwa erfährt man, daß es auf den neuesten Stand gebracht wurde.

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Re: Kleiner Versuch, Antworten zu finden
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 21. Januar 2006 18:30

Der Sumpfgnom hat geschrieben:

> Salvatore Speculatio hat geschrieben:
[Stammt "Das Schlaue Buch" von Gundel Gaukeley?]

> Ich vertrete die These, dass das Schlaue Buch (oder die
> Bücher, sh. meine These unten) nicht von Gundel Gaukeley
> stammen kann. Denn in der Geschichte "Die vielen Gesichter der
> Gundel Gaukeley" erfahren TTT aus ihrem Buch, dass man
> Zaubersprüh mit Seife entfernen kann. Sie geben den Tip aber
> nicht an Gundel, die ebenfalls damit engesprüht wurde, weiter.
> Würde das Buch von ihr stammen, hätte sie ja über diese
> Möglichkeit, Zaubersprüh zu entfernen, Bescheid wissen müssen.

Sehr schön. Damit wäre meine (ex aermelo-)Vermutung vom Tisch. Bleiben noch andere "magische Quellen", wenn die esoterische Deutung vorangetrieben werden sollte.

[...]

> Hier denke ich, dass es nicht ein Schlaues Buch gibt, sondern
> gleich eine ganze Menge, also quasi eine Art Enzyklopädie. Denn
> in fast allen Geschichten sieht das Buch anders aus. Nicht nur
> die Farbe variiert (rot, grün, braun), nein auch die Art des
> Einbandes bzw. der Beschriftung des Buchdeckels sind fast immer
> anders.

Das ist in der Tat eine interessante Hypothese. "Das Schlaue Buch" als n-bändiger Universalratgeber und Sprachführer, vielleicht nach Ländern geordnet (?). Zu falsifizieren wäre diese bestechende Vermutung durch einen Beleg, der zeigt, dass TTT das Reiseziel nicht kannten und dennoch die genau passsenden Hilfen dem Buch entnehmen konnten.

Gruß
Salvatore

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Re: Pfadfinder-Handbuch
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 21. Januar 2006 18:47

Das Schwarze Phantom hat geschrieben:

> Zunächst ist festzuhalten, daß die Bezeichnung "Das Schlaue
> Buch" nicht von Anfang an existiert hat. In älteren Geschichten
> ist einfach vom "Handbuch" die Rede [amerikanisch: "Woodchuck
> Manual"].

Ja, oder sie sprechen von "ihrem Führer" ("Sicherheit für unsere Kinder!", Klassik Band 35), wenn sie sich über das Gebiet der "Aucas-Indianer" informieren.


> Das "Schlaue Buch" ist keine Loseblattsammlung, sondern ein
> gebundenes Werk, von dem es regelmäßig aktualisierte Auflagen
> gibt; in DDT 301, S.65 etwa erfährt man, daß es auf den
> neuesten Stand gebracht wurde.

Das ist ein wertvoller Hinweis. Das würde auch die unterschiedliche Aufmachung hinreichend erklären. Einen Beleg dafür, dass es sich um ein mehrbändiges Werk handeln könnte, habe ich noch nicht gefunden.

Gruß
Salvatore

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Re: Kleiner Versuch, Antworten zu finden
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 21. Januar 2006 19:56

Salvatore Speculatio hat geschrieben:

>
> Sehr schön. Damit wäre meine (ex aermelo-)Vermutung vom Tisch.
> Bleiben noch andere "magische Quellen", wenn die esoterische
> Deutung vorangetrieben werden sollte.
>


Wie wir wissen sind die physikalischen Gegebenheiten im Anaversum hinreichend "fremdartiger" Natur, um einer Gundel Gakeley ,aber auch einem Daniel Düsentrieb , "Zauberkräfte" bzw. , Ingeniörskünste zu ermöglichen ,die ihresgleichen in unserem Universum nicht finden.

Sowohl ein "Zauberstab" als auch die allermeisten Erfindungen würden in UNSEREM Universum nicht ,oder zumindest nur äusserst unzulänglich ,ja enttäuschend, funktionieren.
Ich schlage also vor ,das "Schlaue Buch" auch unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten ,verwahre mich aber gegen den Begriff "Esoterische Deutung" in diesem Zusammenhang.

Man mag von Don Rosa halten was man will ,aber ich schlage weiterhin vor ,seine Überlegungen ebenfalls einzubeziehen ,erklären sie doch weitgehend die verblüffende Tatsache ,daß das Buch das Vokabular aller jemals gesprochenen Sprachen beinhaltet



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Nachtrag
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 22. Januar 2006 10:03

Hilfreich ist vielleicht auch die Tatsache ,daß Düsentrieb in der Lage ist, ein Gerät bauen das auf alle Fragen eine Antwort hat.Gescheitert ist Daniel an seiner Unzulänglichkeit die Fragen richtig zu formulieren.
Das "Schlaue Buch" ist eventuell ähnlicher Natur ,aber Generationen von Fieselschweiflingen ist es gelungen , Fragen zu formulieren die zufriedenstellend beantwortet werden können



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Re: Nachtrag
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 22. Januar 2006 14:04

DasLeuchtkamel hat geschrieben:

> Hilfreich ist vielleicht auch die Tatsache ,daß Düsentrieb in
> der Lage ist, ein Gerät bauen das auf alle Fragen eine Antwort
> hat.Gescheitert ist Daniel an seiner Unzulänglichkeit die
> Fragen richtig zu formulieren.
> Das "Schlaue Buch" ist eventuell ähnlicher Natur ,aber
> Generationen von Fieselschweiflingen ist es gelungen , Fragen
> zu formulieren die zufriedenstellend beantwortet werden können.

Natürlich darf Forschung nichts ausschließen. Wenn das Schlaue Buch ähnlich funktioniert wie das Düsentrieb'sche Gerät, ergeben sich allerdings Fragen nach der Urheberschaft. Von Düsentrieb selbst wurde das Buch nicht entwickelt, sonst hätte das Erwähnung gefunden.
Überhaupt möchte ich in diesem frühen Stadium "magische Quellen" zunächst unberücksichtigt lassen und versuchen, eine bündige naturalistische Erklärung zu finden.
Dass TTT die Problemlösung stets nach kurzem Blättern und meistens in der Buchmitte finden, mag auf Übung (vergleiche etwa die moderne Suchmaschine, die praktisch alle Antworten kennt, wenn die richtigen Suchbegriffe eingegeben werden.) und einen ausgezeichnet organisierten Index zurückzuführen sein.
Das Missverhältnis zwischen dem eher geringen Umfang des Buches und seinem enormen Inhalt muss trotzdem geklärt werden.

Gruß
Salvatore

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Re: Kleiner Versuch, Antworten zu finden
Datum: 22. Januar 2006 23:33

DasLeuchtkamel hat geschrieben:

> Man mag von Don Rosa halten was man will ,aber ich schlage
> weiterhin vor ,seine Überlegungen ebenfalls einzubeziehen
> ,erklären sie doch weitgehend die verblüffende Tatsache ,daß
> das Buch das Vokabular aller jemals gesprochenen Sprachen
> beinhaltet

Man mag von Don Rosa halten was man will, aber ich schlage weiterhin vor, seine Forschungen als solche anzusehen. Seine Theorie über die Entstehung des Schlauen Buches als das Destillat der verlorenen Bibliothek von Alexandria als der umfangreichsten Wissensansammlung der Antike, in dem sich das findet, was sich in keiner anderen Abschrift finden lässt, ist sehr interessant und erklärt in der Tat einige verblüffende Einträge in diesem Werk. ("Schon mein ganzes Leben beschäftige ich mit (beliebiges Thema X), und das habe ich noch nie gehört!")

Schöne Forschung. Und unterhaltsam dazu.



Duck auf, Alex

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Re: Kleiner Versuch, Antworten zu finden
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 23. Januar 2006 08:22

Bürgermeister von Timbuktu hat geschrieben:

[...]
> Seine (Don Rosas)
> Theorie über die Entstehung des Schlauen Buches als das
> Destillat der verlorenen Bibliothek von Alexandria als der
> umfangreichsten Wissensansammlung der Antike, in dem sich das
> findet, was sich in keiner anderen Abschrift finden lässt, ist
> sehr interessant und erklärt in der Tat einige verblüffende
> Einträge in diesem Werk. [...]

Andere Einträge werden dagegen nicht erklärt. Im Gegenteil. Die alte Bibliothek Alexandrias beherbergte in der Tat die umfangreichste Sammlung griechischer, ägyptischer und asiatischer Schriften der Antike, und ich möchte gerne einräumen, dass etwa Archimedes einen Bauplan zur Fertigung von Stelzplattformen gezeichnet haben könnte. Schwer vorstellbar ist dagagen, dass die Sprache der Indianer in Hondurica Erwähnung findet, inklusive moderner Idiome wie "alles weitere erkläre ich später".
Weiter bleibt dunkel, was unter einem "Destillat" verstanden werden soll. Einigermaßen verlässliche Aussagen über die Anzahl der Sprachen auf stella anatium sind rar und dazu noch kodiert. So identifizieren Marsianer Donalds/Dagoberts Sprache sofort als "Erdensprache Nr. 625 X mit leichtem 737-K-Akzent" ("Wunder der Tiefsee", Klassikband 42). Es könnte sein, dass 625 X Englisch-Amerikanisch und 737-K schottisch repräsentiert.
Wenn die drei Ziffern Dezimalzahlen sind, gibt es >=737 Sprachen auf stella anatium. Selbst wenn im Schlauen Buch jede Sprache "hochdestilliert" auf einer einzigen Buchseite vorgestellt wird, wären das >=737 Seiten, die sich ausschließlich den Sprachen widmen. Nehmen wir noch die unzähligen Ratschläge für alle Lebenslagen, inklusive platzintensiver Abbildungen hinzu , ergibt das einen opulenten, mehrtausendseitigen "Wälzer", der das Schlaue Buch augenscheinlich eben nicht ist.


Gruß
Salvatore

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Re: Kleiner Versuch, Antworten zu finden
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 23. Januar 2006 09:06

Salvatore Speculatio hat geschrieben:

>
> . Selbst wenn im Schlauen Buch jede
> Sprache "hochdestilliert" auf einer einzigen Buchseite
> vorgestellt wird, wären das >=737 Seiten, die sich
> ausschließlich den Sprachen widmen. Nehmen wir noch die
> unzähligen Ratschläge für alle Lebenslagen, inklusive
> platzintensiver Abbildungen hinzu , ergibt das einen opulenten,
> mehrtausendseitigen "Wälzer", der das Schlaue Buch
> augenscheinlich eben nicht ist.
>
>
> Gruß
> Salvatore

Aus eben diesem Grund vermute ich ich ein technisches Gerät
hinter den Buchdeckeln.
Auch in unserer Welt gibt es Versuche "Papier " auf elektronischem Weg zu beschriften und Nachrichten somit ständig zu aktualisieren.
Hierzu bedient man sich sogenannter "Globule" Das sind winzige Kügelchen die in das Papier eingebettet sind.Der Trick bei der Sache ist ,daß diese Kügelchen je zur Hälfte schwarz und weiß sind.Je nach Erregung zeigt die schwarze oder weiße Seite noch oben und voila wir bekommen sowohl Schrift als auch Bild.

Wir können getrost davon ausgehen,daß Düsentrieb nicht als einziger Efinder in der Lage ist ,Aparaturen zu bauen die ähnlichen auf der Erde weit überlegen sind und/oder in unserem Universum nicht ,oder noch nicht ,hinreichend fuktionieren.
Um noch einmal auf den "magischen" Aspekt in's Spiel zu bringen: Auch Gundel bedient sich weniger "echter" Magie als vielmehr der besonderen physikalischen Erscheinungen die typisch für das Anaversum sind.



Duck auf, Maus raus!

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Re: Kleiner Versuch, Antworten zu finden
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 23. Januar 2006 10:59

DasLeuchtkamel hat geschrieben:

> Salvatore Speculatio hat geschrieben:

> > Selbst wenn im Schlauen Buch jede
> > Sprache "hochdestilliert" auf einer einzigen Buchseite
> > vorgestellt wird, wären das >=737 Seiten, die sich
> > ausschließlich den Sprachen widmen. Nehmen wir noch die
> > unzähligen Ratschläge für alle Lebenslagen, inklusive
> > platzintensiver Abbildungen hinzu , ergibt das einen
> > opulenten,
> > mehrtausendseitigen "Wälzer", der das Schlaue Buch
> > augenscheinlich eben nicht ist.

> Aus eben diesem Grund vermute ich ich ein technisches Gerät
> hinter den Buchdeckeln.

Mit deiner Erlaubnis nenne ich diese Vermutung der Übersichtlichkeit halber hier mal "Gerätevermutung" und stelle sie neben Sumpfgnoms "Mehrband-" und meine eigene (vorläufige !)"Kleinstschriftvermutung".
Wenn es sich um ein technisches Gerät handelt, muss die Frage nach der Energiezufuhr geklärt werden. Photoelektrische Energie durch Lichteinfall beim Aufschlagen des Buches? Naheliegend, gewiss, aber zu dieser Primärenergie muss noch eine sekundäre, nämlich eine gedankeninduzierte hinzukommen: TTT denken an ein Problem, das es zu lösen gilt, und das Gerät empfängt diese Gedankenenergie, findet die Antwort und tranformiert diese zu lesbaren Zeichen.
Fraglos wäre dieses Gerät selbst dem Wünschelbrunnen überlegen, der neben einer geistreichen Anordnung von Alt- und Neutronen zur Aktivierung den Gedanken *und* Metallionen (Münzeinwurf!) benötigt.


> Wir können getrost davon ausgehen,daß Düsentrieb nicht als
> einziger Efinder in der Lage ist ,Aparaturen zu bauen [...]

Keine Frage, aber trotzdem haben wir es jetzt mit der Frage nach dem großen Unbekannten zu tun, was die Sache nicht eben erleichtert.

Gruß
Salvatore

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Geräte-Theorie
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 23. Januar 2006 12:24

>Salvatore Speculatio hat geschrieben :

>Fraglos wäre dieses Gerät selbst dem Wünschelbrunnen überlegen, der

>neben einer geistreichen Anordnung von Alt- und Neutronen zur Aktivierung

>den Gedanken *und* Metallionen (Münzeinwurf!) benötigt.


Da der Wünschelbrunnen Materie umstrukturiert um den gewünschten Gegenstand generieren zu können ,ist es wohl auch erforderlich eventuell Materie ,in Form einer Münze z.B., hinzuzufügen.Dies entfällt bei reiner Informationübertragung selbstverständlich.
Wir können davon ausgehen ,daß das Prinzip der "geistreichen Anordnung von Alt-und Neutronen" auch von anderen Ingeniören erkannt und angewendet wird.
Gerade die Fieselschweiflinge haben an ihrer Spitze Männer, die dem Millitär zumindest nahe stehen.Es wäre also nicht weiter verwunderlich,millitärische Forschungsergebnisse im "Schlauen Buch" umgesetzt zu sehen.
Einen einzelnen "Erfinder" wird man, unter diesen Umständen, natürlich nicht verifizieren können.

Die Fieselschweiflinge stellen also "nur" den umfangreichen Inhalt nicht aber die Technik



Beitrag geändert (23.01.06 12:30)

Duck auf, Maus raus!

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Unterstützung der Geräte-Theorie
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 23. Januar 2006 13:44

DasLeuchtkamel hat geschrieben:

[...]
> Gerade die Fieselschweiflinge haben an ihrer Spitze Männer, die
> dem Millitär zumindest nahe stehen.Es wäre also nicht weiter
> verwunderlich,millitärische Forschungsergebnisse im "Schlauen
> Buch" umgesetzt zu sehen.

Ich möchte sogar unterstellen, dass diese Technik ursprünglich zu militärischen Zwecken (Spionage, Gedanken der Feinde lesen können!) entwickelt und dann als unbrauchbar verworfen wurde, weil das Gerät genau das eben nicht leistet. Unter dem Versprechen strengster Geheimhaltung wurde das Gerät, bzw. der Bauplan einem dem Militär nahestehenden General des Fähnlein Fieselschweif übergeben, der es in Geheimlabors vervielfältigen lässt und der wissbegierigen Jugend übergibt. Das erklärt auch, warum ein "Erfinder" nie genannt wird!

Damit sich die Gerätetheorie widerspruchsfrei ins Gesamtbild einfügt, brauchen wir einige Postulate:
1. Ausschließlich einige hohe Militärs und hohe Offiziere des Fähnlein Fieselschweif wissen, dass es sich um ein "Gerät" handelt.
2. "Neuauflagen" und optische Veränderungen des Buches dienen ausschließlich der Tarnung. Es handelt sich stets um dasselbe "Gerät"!
3. Auch TTT gehen davon aus, dass es sich um ein "normales", wenn auch sensationelles Buch handelt. Sie wundern sich deshalb nicht über die stets griffbereiten und mundgerechten Informationen, weil das Buch von einem hohen Offizier des (sakrosankten und omnipotenten!) Fähnlein Fieselschweif übergeben wurde und somit alles seine Ordnung hat.

Damit hätten wir, so denke ich, eine brauchbare Theorie, die einigen Widerlegungsversuchen standhalten dürfte.

Gruß
Salvatore

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Re: Unterstützung der Geräte-Theorie
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 23. Januar 2006 14:49

Solltest du die Absicht haben, diese Theorie in Schwarzenbach vorzutragen ,bin ich gerne behilflich Belegstellen zu finden ,zusammenzustellen und die Theorie weiterzuentwickeln.



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Re: Unterstützung der Geräte-Theorie
geschrieben von: Salvatore Speculatio ()
Datum: 23. Januar 2006 15:36

DasLeuchtkamel hat geschrieben:

> Solltest du die Absicht haben, diese Theorie in Schwarzenbach
> vorzutragen ,bin ich gerne behilflich Belegstellen zu finden
> ,zusammenzustellen und die Theorie weiterzuentwickeln.
>
>

Vielen Dank für dein sehr interessantes Angebot, aber leider kann ich nicht nach Schwarzenbach kommen.

Gruß
Salvatore

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Bildbeleg gefunden
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 23. Januar 2006 18:53

Salvatore Speculatio hat geschrieben:

> Mit deiner Erlaubnis nenne ich diese Vermutung der
> Übersichtlichkeit halber hier mal "Gerätevermutung" und stelle
> sie neben Sumpfgnoms "Mehrband-" und meine eigene (vorläufige
> !)"Kleinstschriftvermutung".

Zumeist sehen wir vom Schlauen Buch ja immer nur den Einband, da die Neffen das Buch stets geschickt so zum Betrachter halten, dass dieser nicht hineinsehen kann. In der Geschichte "Das goldene Fließ" - TGDD 77, gibt es allerdings eine Ausnahme. Dort können wir über die Schulter von einem der Neffen einen Blick auf zwei der Innenseiten erhaschen. Dort sehen wir links nur wenige Zeilen sowie ein Quadrat (vermutlich ein Foto oder eine Zeichnung). Auf der rechten Seite befinden sich ca. 15 Zeilen Text. Da dieses Buch auch sehr dünn ist, würde dies meine Mehrband-Theorie unterstreichen.
Salvatores Kleinstschriftvermutung ist damit aber auch noch nicht vom Tisch, denn es besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Textzeilen, die wir als Leser ja nur als schwarze Striche erkennen können, so kleine Buchstaben enthalten, dass diese in normaler Schrift ganze Bücher füllen würden. Dies würde wiederum bedeuten, dass die Neffen über eine extrem hohe Sehkraft verfügen müssen. In meinem Artikel "Lichtdesign in Entenhausen" (sh. DD 120 S. 6-18) habe ich ja nachgewiesen, dass der Entenhausener besonders im Dunkeln gut sehen kann. Wenn wir jetzt noch Belegstellen für die Fähigkeit, mikroskopisch kleine Texte ohne technische Hilfsmittel mühelos entziffern zu können, finden, würde das die Winzschrifttheorie untermauern. Ansonsten bleibe ich zunächst bei meiner Mehrband-Vermutung.

Christian


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Noch ne Theorie
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 23. Januar 2006 20:50

Es könnte ja auch sein, dass das Schlaue Buch knoblistischerweise genau die überlieferten Informationen enthält und sonst keine. Dann wären es nur ein paar Dutzend halbleere Seiten...

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Re: Noch ne Theorie
Datum: 24. Januar 2006 00:45

Ich tendiere auch mehr zur Geräte-Theorie. In meinen Augen ist das Schlaue Buch eine Art Laptop, das zugegebenermassen anders funktioniert als die bei uns bekannten Geräte.

Aktiviert wird es, wenn es von einem der Besitzer in die Hand genommen wird, vermutlich erkennt es die Fingerabdrücke der Eigentümer, die sich bei Erwerb registrieren lassen müssen (das würde auch erklären, warum TT&T das Buch nicht aus der Hand geben wollen, wissen sie doch, dass sie die einzigen sind, bei denen es funktioniert).

Ist das Gerät auf diese Weise in Betrieb genommen, registriert es über Spracherkennung das Problem (grundsätzlich werden ja alle Fragen, die im Schlauen Buch beantwortet werden, laut und deutlich ausgesprochen), und findet die Antwort über ein Signal, das ähnlich wie die lustigen GPS-Signale bei uns über Satelliten hin zu einer zentralen Denkstelle weitergeleitet wird, gefiltert und präzise und korrekt beantwortet wieder zurück ins "Laptop" fließt, wo sie dann bequem vorgelesen und umgesetzt werden kann.

Ein Wunderwerk der Technik. Viel interessanter wäre es aber, die zentrale Denkstelle zu eruieren, die in Windeseile immer die korrekte Antwort auch auf allerschwierigste Fragen zu finden imstande ist. Spontan fällt mir keine Stelle ein, wo das Buch nicht weitergeholfen oder eine deutlich falsche Information geliefert hätte.



Duck auf, Alex

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Seiten: 1234nächste Seite
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