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Statik des Geldspeichers
Datum: 15. September 2021 06:39

Dagoberts Geldspeicher stehen meist in Alleinlage auf Hügeln.

Zwei Fragen:
Hat irgendjemand schon einmal die Statik des Geldspeichers an sich berechnet?

Und wie ist es möglich, dass das Ding auf diesem Untergrund stabil stehen bleibt (Bodenbeschaffenheit)?

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Grkztrrrschwrzkajaaaa!

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 15. September 2021 08:03

Ja, ich habe mal einen Vortrag über Geotechnik gehalten, aber nie veröffentlicht.
ich schicke ihn dir per mail.

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Re: Statik des Geldspeichers
Datum: 15. September 2021 09:56

Besten Dank, die Geologie ist damit abgedeckt ... bleibt die Baustatik ...

Wäre nicht der Alleswisser ein guter Ort für diesen noch unveröffentlichten Vortrag cool smiley ?

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Grkztrrrschwrzkajaaaa!

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: DerDüsseldorferDonaldist ()
Datum: 19. September 2021 17:11


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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 19. September 2021 18:03

Hat mit der Statik nix zu tun: Man beachte, daß der gewissenhafte Herr Rosa im ersten Stock an eine Toilette für die Wachleute gedacht hat – ebenso wie in Dagoberts Geldspeicherwohnung (hier nicht gezeigt). Das Klo dort spielt sogar eine Rolle in der zugehörigen Geschichte.

Dabei ist in den Barks-Berichten das Thema Stuhlgang und Harnfluß wohl noch unsichtbarer als Fortpflanzung und Sex. Das muß freilich nicht heißen, daß es das in Entenhausen nicht gibt. Wenn es sich mit diesen Dingen dort nicht anders verhält als bei uns, liegt es nahe, daß Barks schlicht einen Bogen um das "anstößige" und ja auch wenig berichtenswerte Thema gemacht hat. Für die Veröffentlichung der Berichte stand Barks eine Kinderzeitschrift im Amerika der fünfziger Jahre zur Verfügung. Was er dort bringen konnte und was nicht, wußte er.

Ich weiß nicht, gibt es zumindest mittelbare oder versteckte Hinweise, daß auch die Entenhausener pissen und scheißen müssen diesen physiologischen Vorgängen unterworfen sind?

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Re: Statik des Geldspeichers
Datum: 19. September 2021 18:30

Also, es gibt zumindest eine Kanalisation, meine ich …

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Grkztrrrschwrzkajaaaa!

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. November 2021 22:00

Quote
Coolwater
Ich weiß nicht, gibt es zumindest mittelbare oder versteckte Hinweise, daß auch die Entenhausener pissen und scheißen müssen diesen physiologischen Vorgängen unterworfen sind?

Mir ist noch was anderes gekommen: In unserer Welt so beliebte Kraftausdrücke wie "Scheiße", "Kacke", "Arschloch", "sich verpissen" scheint man in Entenhausen gar nicht zu kennen – jedenfalls gibt es meines Wissens keinen einzigen Beleg dafür. Das Fehlen dieser Ausdrücke ist so auffällig, daß es schon gar nicht mehr auffällt, und es würde die Theorie stützen, daß Ausscheidungen und die ihnen dienenden Organe in Entenhausen nicht vorhanden sind. Oder aber die Entenhausener haben schlicht eine gepflegtere Sprache als unsereins, und man schimpft dort vornehmer.

Ein nicht wirklich kraftvoller Kraftausdruck, der für Entenhausen möglicherweise belegt ist, ist "Mist", vielleicht auch das Wort "ausmisten". Und Mist besteht ja zum Teil aus Tierscheiße. Vielleicht ist in einem der Oma-Duck-Berichte sogar waschechter Mist selbst belegt. Dann würden in Entenhausen nachweislich zumindest die Viecher Ausscheidungen erzeugen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.11.21 22:08.

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 21. November 2021 00:56

Quote
Coolwater
Ich weiß nicht, gibt es zumindest mittelbare oder versteckte Hinweise, daß auch die Entenhausener pissen und scheißen müssen diesen physiologischen Vorgängen unterworfen sind?

Jede Menge. Es werden ja oft genug Toiletten erwähnt und sogar Kloschüsseln im Bild gezeigt.

Quote
Coolwater
Oder aber die Entenhausener haben schlicht eine gepflegtere Sprache als unsereins, und man schimpft dort vornehmer.

Kraftausdrücke werden vermieden und allenfalls durch ihre Anfangsbuchstaben angedeutet:


Quote
Coolwater
Ein nicht wirklich kraftvoller Kraftausdruck, der für Entenhausen möglicherweise belegt ist, ist "Mist", vielleicht auch das Wort "ausmisten". Und Mist besteht ja zum Teil aus Tierscheiße. Vielleicht ist in einem der Oma-Duck-Berichte sogar waschechter Mist selbst belegt. Dann würden in Entenhausen nachweislich zumindest die Viecher Ausscheidungen erzeugen.

Bitte sehr:

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. November 2021 07:29

Sehr überzeugende "Beweise". winking smiley

Ich kritzle gleich selber ein Bild, wo Donald auf 'ner Kackschüssel hockt. Damit "beweise" ich, daß die Entenhausener scheißen. winking smiley



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.11.21 07:56.

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 21. November 2021 09:32

Quote
Coolwater
Ich kritzle gleich selber ein Bild, wo Donald auf 'ner Kackschüssel hockt.

Die "Arbeit" hat dir bereits Pier de Vita abgenommen - auch wenn's nur ein Nachttopf ist: tongue sticking out smiley

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. November 2021 14:02

Quote
Das Schwarze Phantom
Die "Arbeit" hat dir bereits Pier de Vita abgenommen - auch wenn's nur ein Nachttopf ist: tongue sticking out smiley

Ich glaub', den Donald kann ich besser zeichnen. drinking smiley

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. November 2021 19:39

Um noch mal auf die Schimpferei bei Barks-Fuchs zurückzukommen. Es gibt ja diese Bilder, in denen Geschimpfe mit "Zensiert!" oder "Nicht wiederzugebende Worte" überblendet ist. Auch ist Geschimpfe manchmal mit Symbolen wiedergegeben (Donald im Faß auf der Gumpe nach dem Erwachen). Wir haben also durchaus Fälle, wo Entenhausener so kräftig schimpfen, daß Barks und Fuchs meinten, es dem Leser (oder dem Verlag) nicht zumuten zu können, und es dergestalt unkenntlich gemacht haben. Aber wie viele Fälle sind das insgesamt? In vielen hundert Berichten vielleicht ein Dutzend. Es mögen auch zwei oder drei Dutzend sein. Immer noch nicht viel.

Es kann sein, daß die Entenhausener an diesen von Medien höchstselbst "zensierten" Stellen auf Kraftwörter aus der Analsphäre zurückgreifen. Aber das ist Spekulatius pur. Was sie da tatsächlich sagen, wissen wir nicht.

Siehe dazu auch hier: [www.rnd.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.11.21 19:43.

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 21. November 2021 20:57

Es ist künstlerisch klug, Schimpfworte durch Symbole wiederzugeben. Noch klüger ist es, sie durch "nicht wiederzugebende Worte" zu ersetzen. Denn der Schimpfgehalt von Schimpfwörtern ist in verschiedenen Kulturen unterschiedlich, und noch dazu wandelt er sich im Sprachgebrauch ziemlich schnell. Symbole halten länger, und "nicht wiederzugeben" hält beinahe für immer. Das ist ja auch Sinn von Schimpfworten: etwas sagen, was man eigentlich nicht sagen darf. Egal was.

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. November 2021 21:24

Peter Kylling tischt auf seiner Barks-Seite drei Beispiele für das Symbolfluchen auf und schreibt dazu: "Barks used this method very sparingly." Link: [www.cbarks.dk]

Wenn das wahrhaftig schon alles ist, kriegen wir nicht mal das Dutzend voll.

Mir fällt das erste Mal auf, daß auf dem Faßbild unter den Symbolen ein gespiegeltes Hakenkreuz ist. Es ist aber kein Wunder, daß mir dies das erste Mal auffällt, denn ich vermute, daß es in deutschen Veröffentlichungen regelmäßig getilgt wird – so geschehen auch in der Entenhausen-Edition, wie ich eben überprüft habe. Das gehört freilich zu den Fällen, bei denen ich für Zensur in den "normalen" Heften Verständnis habe.

Kein Verständnis habe ich aber dafür, daß es, wie ich ebenfalls überprüft habe, auch in der Carl Barks Collection feht – der sündhaft teuren Barks-Werkausgabe, die sich an Liebhaber und Sammler richtet und die man auch nur über Abo vom Verlag beziehen konnte. Nicht wiederzugebende Worte!

Fast schon ein Witz! Barks zensiert Donald, und die zensieren sein Zensursymbol.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.11.21 21:26.

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Fluchsymbol:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 21. November 2021 21:57

Im Bericht "Das Radargerät" WDC 60 ist im Original im Band des Federschmuckes das Hakenkreuz noch deutlich zu erkennen:



in der MM_Ausgabe wurde es verfremdet



und in der TGDD-Fassung entfernt.

Im Bericht "Das Land der Vulkane" in MM 19-22 1963 ist das Symbol noch enthalten.



in der Ausgabe in den TGDD 51 1977 S35ff wurde es entfernt.
So wurde schon immer zensiert.

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 22. November 2021 00:11

Quote
Coolwater
Aber wie viele Fälle sind das insgesamt? In vielen hundert Berichten vielleicht ein Dutzend. Es mögen auch zwei oder drei Dutzend sein. Immer noch nicht viel.

Selbst wenn man Non-Barks-Geschichten einbezieht, kommt man auf kaum ein Dutzend solcher Zensurstellen. Manchmal werden aber auch durchaus kreative Schimpfwörter in die Sprechblasen gestellt:

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 22. November 2021 22:42

@ Phantom: Ergänzend zu den Nicht-Barks-"Belegen" für die Existenz der dunklen Materie im Anaversum hier noch ein Bild aus Rosas Die Jagd nach der Goldmühle:



Wobei sich das so nur in der Daibenzeiher-Übersetzung findet (hier aus dem Onkel-Dagobert-Album). In der bearbeiteten oder Neuübersetzung in der Don Rosa Collection sitzt die Hexe bloß in der Tinte, und in Rosas Original steht irgendwas von auf einem Gletscher ohne Schneeschuhe.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.11.21 22:42.

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Orville Orb ()
Datum: 30. November 2021 19:27

Vermutlich haben die Ducks ein Ausscheidungsorgan (für die Autokatharsistheorie gibt es bis jetzt keine direkten biologischen Belege). Unterschiede in der Physiologie könnten aber dazu führen dass es keine herkömmlichen Toiletten gibt. Ich zitiere mich selbst: « Wenn es sich bei den Entenhausenern um Nicht-Plazentaten (also Kloakentiere oder Vögel) handelt, dann dürften die Entenhausener statt einer Anal- und einer Genitalöffnung nur eine Kloake haben. Das müsste doch enorme entwicklungspsychologische Auswirkungen haben… die Trennung von analer und phallischer Phase, die semantische Überlagerung von Sexualität, Defäkation, Eiablage an derselben Körperregion, etc. Patrick Bahners hat ja bereits ausführlich zur Analerotik geschrieben. Aber vll. sind die biologischen Grundlagen seiner Theorie andere als er denkt? Nicht die etwas fragwürdige Hypothese der Autokatharsis, sondern die Verbindung von Genital- und Analtrakt?

Eine Spekulation: Könnte das Fehlen von Toiletten darauf zurückzuführen sein? Ich erinnere mich, dass es einen ganz alten Aufsatz im DD gab, der die Rolle der Badewanne für das Sexualleben der Ducks verhandelte. Wenn nun phallische Sexualität und Analerotik im Anaversum in der Psychologie der Entenhausener nicht so getrennt sind, könnte es nicht sein, dass die Badewanne sowohl der Ort der Paarung, der Eiablage als auch zur Defäkation dient?

Ein weiterer psychologisch relevanter Unterschied könnte der andere Sexualakt der Vögel sein. Viele Vogelarten praktizieren nicht-penetrativen Sex.« 

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 30. November 2021 22:41

Die Frage nach der Scheißerei der Entenhausener ist auf dem Schwarzen Brett schon mal verhandelt worden, habe ich gesehen:
[forum.donald.org]
[forum.donald.org]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.21 22:41.

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Re: Statik des Geldspeichers
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 30. November 2021 23:14

Quote
Orville Orb
Unterschiede in der Physiologie könnten aber dazu führen dass es keine herkömmlichen Toiletten gibt.
(...)
Eine Spekulation: Könnte das Fehlen von Toiletten darauf zurückzuführen sein?

Toiletten gibt es en masse! Sie werden aber nur selten thematisiert:


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