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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Pankranz Piepenström ()
Datum: 22. Januar 2020 10:51

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Beppo
Die bemitleidenswerten Männer zum Beispiel, die die Streckbank und die Eiserne Jungfrau bedienen mussten, haben vermutlich alle einen Schwerarbeiterzuschlag bekommen.

Off-Topic: Die alten Rittersleut haben mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen blassen Schimmer gehabt, was eine Eiserne Jungfrau sein soll...
Link (h.m.e.j.E.s.)

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Duckimaus_ ()
Datum: 22. Januar 2020 15:43

Sir Daunenstert Duck starb 1174 im Kampf gegen die Angelsachsen. 1174 gab es aber längst keine Angelsachsen mehr.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 22. Januar 2020 16:24

Quote
Duckimaus_
Sir Daunenstert Duck starb 1174 im Kampf gegen die Angelsachsen. 1174 gab es aber längst keine Angelsachsen mehr.

Interessante Frage. Wir müßten erstens wissen, aus welcher Zeit die Tafel stammt, und zweitens, in welcher Sprache die Inschrift verfaßt ist. Möglich, daß der Knabe sie beim Vorlesen gleich in modernes Entenhausener Deutsch übersetzt und ihm dabei ein Anachronismus unterläuft.

In einem lateinischen Text aus dieser Zeit aus unserer Welt würde wohl "Angli" (Engländer) stehen. "Angli Saxones" (Angelsachsen) als Bezeichnung für die zeitgenössischen Engländer darf man aus dieser Zeit wohl nicht mehr erwarten, wobei ich mich da gerne eines Besseren belehren lasse.

Auch die Engländer des 12. Jahrhunderts noch als "Angelsachsen" zu bezeichnen ist nun in moderner Redeweise nicht völlig ungebräuchlich. Ich erinnere etwa an die Geschichten von Robin Hood, die Ende des 12. Jahrhunderts in der Zeit von Richard Löwenherz angesiedelt sind und in denen man auch oft von Angelsachsen spricht. Freilich drehen sich die Legenden um Robin Hood um den zu dieser Zeit noch nicht ausgeglichenen innerenglischen Gegensatz von Angelsachsen und Normannen, während auf der Tafel die "Angelsachsen" (Engländer) als äußerer Gegner der Schotten auftreten, also eher als geschlossenes Ganzes wahrgenommen werden.

Sehr gut möglich, ja sogar wahrscheinlich ist aber, daß die Tafel erst aus viel späterer Zeit stammt und etwa erst im 19. Jahrhundert verfaßt und angebracht wurde – womit wir auch die Vorstellung glücklich verabschieden können, die Knaben verstünden jahrhundertealte mutmaßlich lateinische Inschriften ohne Schwierigkeiten zu lesen und flugs zu übersetzen – das traue ich auch in unserer Welt nur Sonderlingen wie Professoren der Theologie zu, aber das auch nur, wenn sie zugleich Donaldisten sind, also einen doppelten Sonderlingsstatus haben.

Ist die Tafel aus neuerer Zeit, ist der auch für Stella Anatium einmal unterstellte (aber eher weniger schwerwiegende) Anachronismus "Angelsachsen" ohne weiteres nachvollziehbar. Das finden wir ja in unserer Welt auch, daß in Texten aus dem 19. Jahrhundert etwa bereits Karl der Große oder gar Germanenkönige der Völkerwanderungszeit wie Geiserich oder Theoderich als "Deutsche" bezeichnet werden, obwohl das noch zu früh ist, um von Deutschen zu sprechen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.01.20 16:27.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 22. Januar 2020 17:02

Werter Herr Coolwater, Sie denken zu kompliziert. Hier handelt es sich eindeutig um einen Schreibfehler von Frau Fuchs. Sie meinte natürlich "angelnde Sachsen".

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 22. Januar 2020 17:18

Quote
Der Sumpfgnom
Werter Herr Coolwater, Sie denken zu kompliziert. Hier handelt es sich eindeutig um einen Schreibfehler von Frau Fuchs. Sie meinte natürlich "angelnde Sachsen".

Oder der Schreibfehler liegt ganz woanders, und der arme Daunenstert fiel im Kampf gegen die Angelsachen.

Ich meine, der Mann war am Ende mit Donald verwandt. Über den Kescher zu stolpern, sich in der Angelschnur zu verheddern und die alltägliche Katastrophe bis zum Heldentod am Bachufer auf die Spitze zu treiben, wo man nur ein paar Forellen fischen wollte – nichts ist unmöglich, dies ist Stella Anatium.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
Datum: 23. Januar 2020 05:36

Es ist absolut möglich, dass er im Kampf gegen die Angelsachsen fiel. Die Bevölkerung Englands wurde ja nach dem Sieg Williams des Eroberers nicht ausgetauscht - derlei Scheußlichkeiten, Stichwort "ethnische Säuberungen", waren im Mittelalter eher wenig gebräuchlich. Die Normannen haben noch nicht mal die ganze Mittelschicht beseitigt, es gab bis ins 14. Jh. durchaus sehr gegensätzliche Positionen zwischen den angelsächsischen Leibeigenen, den Landsassen und dem Kleinadel und der normannischen Führungsschicht.

Falls also Sir Daunenstert in diesem Jahr tatsächlich im Kampf gegen die Angelsachsen fiel, dann hat er wohl in einem der lokalen Aufstände der as. Bevölkerung Federn gelassen. Wohl als Grundherr, der sich mit dem Ärger der Untertanen gegen zu hohe finanzielle oder Sachforderungen herumschlagen musste.
Dass dies so weit im Norden möglich war, das ist recht neu ...

Zwei mögliche Folgerungen:
Sir Daunenstert war ein elender und geldgieriger Geizkragen
Dagobert hat über diese Linie normannische Wurzeln.

Letzteres ließe sich eventuell noch weiter ausfalten - am Ende gehörte auch Olaf der Blaue zu seinen Vorfahren, und damit wäre Dagobert in der Erbfolge noch immer (der letzte) legitime Thronprätendent Amerikas ....

Grrkztrr!

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Ostsibierischer Korjakenknacker ()
Datum: 23. Januar 2020 05:38

Quote
Coolwater
Oder der Schreibfehler liegt ganz woanders, und der arme Daunenstert fiel im Kampf gegen die Angelsachen.

Ich meine, der Mann war am Ende mit Donald verwandt. Über den Kescher zu stolpern, sich in der Angelschnur zu verheddern und die alltägliche Katastrophe bis zum Heldentod am Bachufer auf die Spitze zu treiben, wo man nur ein paar Forellen fischen wollte – nichts ist unmöglich, dies ist Stella Anatium.

ROFL! Danke - jetzt starte ich heiter und erbaut in diesen Tag smiling smiley

Grrkztrr!

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Hr.Zeilinger ()
Datum: 23. Januar 2020 06:00

Quote
Coolwater
.

Oder der Schreibfehler liegt ganz woanders, und der arme Daunenstert fiel im Kampf gegen die Angelsachen.

Auf einem Grabstein am Friedhof von Salingberg in NÖ in Ö ist ein ähnlicher Schreibfehler zu finden. (leider ohne Beweisfoto)

Da die Person, die dort begraben liegt bei teilen der Bevölkerung eher unbeliebt war, kann ich mir schon vorstellen, dass der Steinmetz diesen Schreibfehler mit einer gewissen Absicht in Stein gemeisselt hat.

Die Person war der gestrenge Pfarrer, der seine vor allem jungen Schäfchen einst gestreng liebend unsanft behandelt hat.

Eventuell war Daunerstert bei der Bevölkerung eher unbeliebt, sodass der Steinmetz mit einer gewissen Absicht diesen Meisselfehler gerade an dieser Stelle platziert hat. HIHI.

Die Menschen hier und in Anaversum verhalten sind doch in irgendeinerweise sehr ähnlich. Wenn nicht sogar gleich bis ident.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.20 06:11.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 23. Januar 2020 09:53

Ich bin eine Art Zeuge Jehovas, wie ja wohl offensichtlich ist. Ich glaube, dass das, was in den Schriften steht, wörtlich richtig ist. Kleinere Druckfehler kommen durch die Schlampereien eines gewissen Stuttgarter Verlags gelegentlich vor, aber man sollte sich nicht vorschnell darauf berufen.

Hier in Bayern bezeichnen wir unsere Feinde gewöhnlich als Preißen. Zum Beispiel würden wir die Schlacht von Pfaffenhofen vom 15. April 1745 gegen die Truppen Maria-Theresias zum Kampf gegen die Preißen rechnen. Jedenfalls hätten wir das den tapferen Soldaten so auf das Kriegerdenkmal in Schrobenhausen geschrieben.

Bis zum Jahre 1290 war Schottland unabhängig von England. Dann wurde es kurzzeitig annektiert. Auf dem Stammsitz der Ducks in der Provinz war wohl "Angelsachsen" damals die übliche Bezeichnung für die feindlichen Engländer. Man konnte ja nicht ahnen, welche Termini die Geschichtswissenschaftler Jahrhunderte später in ihren Mongraphien verwenden würden.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Raskolnikow ()
Datum: 23. Januar 2020 10:54

Was verleitet Euch eigentlich zu der Annahme, daß die politische und gesellschaftliche Entwicklung in der Region namens "Schottland" auf Stella Anatium ähnlich verlief wie die in der gleichnamigen Region unserer Welt?

Auf Stella Anatium starb Sir Daunenstert im Jahre 1174 im Kampf gegen die Angelsachsen.
Warum wird das bezweifelt und mit der Historie in unserer Welt in Bezug gebracht?

Wie sieht denn überhaupt die Jahreszählung auf Stelle Anatium aus? Haben die ihre Zählung auch an der Geburt eines Herrn Jesus ausgerichtet? Wir wissen, daß die Ducks im 20ten Jahrhunder leben, das ist ja bekanntlich eine Lust. Aber wie lange dauert dort ein Jahr? Schließlich ist dort auffallend häufig Weihnachten.

Wann war also überhaupt das Jahr 1174, und wer lebte damals im anatiden Schottland? Offenbar zumindest Sir Daunenstert und einige Angelsachsen. Alles andere ist Spekulation. Man weiß so wenig. Aber Spekulatius ist mein Liebstes!

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 23. Januar 2020 11:08

> Haben die ihre Zählung auch an der Geburt eines Herrn Jesus ausgerichtet?

"Seeschlacht von Salamis 480 vor Christi Geburt"

"Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce." Sehr gebildet.

Entenhausen liegt in der Zukunft. Die Entenhausener kennen die Vergangenheit und übernehmen viele Namen und Analogien daraus. Jesus Christus, Graf Zeppelin, Ernst Horst.

Es gibt ja auch ein Paris in Texas.

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Duckimaus_ ()
Datum: 23. Januar 2020 12:26

Quote
Raskolnikow


Wie sieht denn überhaupt die Jahreszählung auf Stelle Anatium aus? Haben die ihre Zählung auch an der Geburt eines Herrn Jesus ausgerichtet? Wir wissen, daß die Ducks im 20ten Jahrhunder leben, das ist ja bekanntlich eine Lust. Aber wie lange dauert dort ein Jahr? Schließlich ist dort auffallend häufig Weihnachten.

Wann war also überhaupt das Jahr 1174, und wer lebte damals im anatiden Schottland? Offenbar zumindest Sir Daunenstert und einige Angelsachsen. Alles andere ist Spekulation. Man weiß so wenig. Aber Spekulatius ist mein Liebstes!

Dagobert sagt zu Beginn des Berichts selber, dass in seiner Familie seit Jahrhunderten von einem Schatz geredet wird. Da Sir Donnerbold 1314 starb, nachdem er den Schatz versteckt hat, müssen die Ducks logischerweise Jahrhunderte später leben. Das 20. Jahrhundert ist glaubhaft.

Es gab in unserer Welt tatsächlich eine Schlacht 1174 zwischen Schottland und England. https://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Alnwick_(1174)

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 23. Januar 2020 13:34

Quote
Raskolnikow
Haben die ihre Zählung auch an der Geburt eines Herrn Jesus ausgerichtet?

Seeschlacht von Salamis, 480 v. Chr. (Die schwarze Suppe)
Hellseher Hulagu, geb. 1220 n. Chr. (Der Erbe des Dschingis Khan)
Wikingerschiff, Baujahr um 870 n. Chr. (Der goldene Helm)

In Entenhausen ist auch die Bibel bekannt: "Denk an Jonas in der Bibel!" (Anglerpech).

Eine gewisse Ähnlichkeit mit unser Welt ist auch aus religiöser Sicht erkennbar.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 23. Januar 2020 15:43

Der Hofastrologe von Burg Motzenstein wollte den Stein der Weisen dem Papst in Rom zeigen. Auch die Organisation unseres Ossivogels ist nachgewiesen.

Grunz!
Beppo

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