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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 20. Januar 2020 20:00

Quote
Duckimaus_
Was macht es für einen Sinn, eine Burg mit Wassergraben zu bauen, wenn dieser nicht komplett die Burg umkreist, sondern an zwei Toren unterbrochen wird?

Zu den Zeiten der alten Rittersleut machte ein die Burg umfassender Graben durchaus Sinn. In späteren (friedlicheren) Zeiten hat man oftmals Teile des Grabens verfüllt. Vielleicht war dort, wo die Duckenburgh jetzt ein Tor mit Fallgitter hat, einst eine Zugbrücke.

Dass Diamanten-Joe das Tor als Zugbrücke bezeichnet kann darauf hindeuten, dass er von Burgen keine Ahnung hat. Da hätten die Ducks eigentlich stutzig werden müssen.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Lumpenleo ()
Datum: 20. Januar 2020 20:12

Quote
Hr.Zeilinger
Diamanten-Joe öffnet die Burg.

Quote
Beppo
Diese Zugbrücke lässt der schlaue Joe 'runter, damit niemand im Dorf den Verdacht hegt, dass wichtiger Besuch anwesend sein könnte.

In welchem Dorf in den Hochmooren Schottlands eigentlich?

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Pankranz Piepenström ()
Datum: 20. Januar 2020 20:28

Quote
Beppo
"Was man nicht weiß, muss man sich erklären." Jan Gulbransson, weniger gebildet.
Nix da, Jürgen von Manger!

Glückauf aussem Pott!
P.P.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 20. Januar 2020 20:41



Diamanten-Joe schließt das Tor, der Begriff der Zugbrücke ist falsch gewählt. Die Burg hat keine Zugbrücke, wie an den Gesamtansichten der Burg festzustellen ist.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Duckimaus_ ()
Datum: 20. Januar 2020 20:47

Was ist das denn für ein Englisch? Naja, als Gauner spricht er den Slang der Unterwelt.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Pankranz Piepenström ()
Datum: 20. Januar 2020 21:02

Das soll wohl schottischen Akzent andeuten.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Hr.Zeilinger ()
Datum: 20. Januar 2020 21:12

Quote
duck313fuchs
Diamanten-Joe schließt das Tor, der Begriff der Zugbrücke ist falsch gewählt.

Was bedeutet das? Frau Fuchs konnte annähernd perfekt English. Das weiß ich aus dem Erika-Fuchs-Haus.

Quote
duck313fuchs
Die Burg hat keine Zugbrücke, wie an den Gesamtansichten der Burg festzustellen ist.

Auf den zahlreichen Fotos der Burg Hochosterwitz (Burg in Österreich) ist auch keine Zugbrücke zu sehen. Sie ist aber da.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. Januar 2020 22:38

Quote
Hr.Zeilinger
Frau Fuchs konnte annähernd perfekt English.

Wir müssen die Sache nicht verwickelter machen, als sie ist. Was Frau Fuchs konnte oder nicht, ist einerlei. Die Frage ist, ob Diamanten-Joe den richtigen Begriff wählt und ob man davon ausgehen muß, daß er als Nichtburgenkundiger, der er ja in Wirklichkeit ist, zwingend eine Zugbrücke und ein Fallgatter (das ja auch nach oben gezogen wird) dem Begriff nach zu scheiden versteht. Bis jetzt sehe ich Sumpfgnoms Antwort in ihrer edlen Einfalt als eine der besten Erklärungen für das Diamanten-Joe-Zugbrücken-Problem:

Quote

Dass Diamanten-Joe das Tor als Zugbrücke bezeichnet kann darauf hindeuten, dass er von Burgen keine Ahnung hat. Da hätten die Ducks eigentlich stutzig werden müssen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.20 22:47.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. Januar 2020 23:01

Und noch was. Diamanten-Joe sagt, durch das Tor mit dem Fallgatter in den Hof zeigend: "Fahren Sie Ihre Kutsche in den Hof! Dann lass' ich die Zugbrücke runter."

Die Zugbrücke runter! Meinte er eine tatsächliche Zugbrücke, die nur im Bild nicht zu sehen ist, er würde doch wohl sagen: "Dann zieh' ich die Zugbrücke rauf!"

Daraus ergibt sich glasklar, daß Diamanten-Joe das Fallgatter meint und es eben einfach fälschlich als Zugbrücke bezeichnet.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 21. Januar 2020 07:22

Ein neuer Ansatz: Der Besuch auf der Duckenburgh beginnt früh am Morgen. Scotty zieht jeden Abend die Zugbrücke hoch und lässt sie am Morgen wieder runter. Außer es gibt Aktivitäten auf der Burg, bei denen man nicht gestört werden will. Die geniale Idee des raffinierten Juwelendiebs ist es nun, diese tägliche Routine beizubehalten. Dann ahnen die whiskyumnebelten, aber neugierigen schottischen Schafzüchter nicht, dass sich Ungewöhnliches abspielt. An diesem Tag ist kein Besuch des Bäckers oder des Metzgers eingeplant, das heißt, mit Störungen muss man eh nicht rechnen.

Es ist wie bei Edgar Allan Poe: Einen wichtigen Brief versteckt man am effektivsten, wenn man ihn einfach offen hinlegt. Wenn unsereins studiert, dann hat er was davon.

Grunz!
Beppo

Unready to die, but already at the stage when one starts to dislike the young.
W. H. Auden (sehr gebildet)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.20 07:22.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. Januar 2020 12:25

Quote
Beppo
Ein neuer Ansatz: Der Besuch auf der Duckenburgh beginnt früh am Morgen. Scotty zieht jeden Abend die Zugbrücke hoch und lässt sie am Morgen wieder runter.

Stellen wir uns kurz vor, es ist so. Müßte nicht Diamanten-Joe zu dem Zeitpunkt, da er seinen Satz spricht, die ominöse Zugbrücke schon runtergelassen haben? Er spricht unmittelbar neben ihrem Wagen zu den Ducks, deutet durchs Tor mit dem Fallgatter in den Hof, wo man die Stufen sieht, die ins Gebäude führen.

Wo in Gottes Namen sollte sich zwischen den Ducks und dem Platz im Hof, wo sie ihre Kutsche abstellen sollen, noch eine Zugbrücke befinden? Wenn überhaupt, müßten die Ducks die Zugbrücke bereits überquert haben – aber dann müßte sie zu dem Zeitpunkt schon heruntergelassen sein, und Diamanten-Joes Erklärung ("Fahren Sie Ihre Kutsche in den Hof! Dann lass' ich die Zugbrücke runter") ergibt dann nicht viel Sinn.

Nee, Leute, das Fallgatter isses. Edle Einfalt!

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 21. Januar 2020 13:34

> Müßte nicht Diamanten-Joe zu dem Zeitpunkt, da er seinen Satz spricht, die ominöse Zugbrücke schon runtergelassen haben?

Juwelendiebe sind Nachtmenschen. Es ist noch früh, wie wir im Bild sehen. Joe hat sich gerade aus dem Bett geschleppt, in einem Raum mit Fenster nach hinten zur Straße seinen Porridge verzehrt und dabei auf die Ducks gewartet. Er mag vermutlich gar keinen Porridge, aber er muss ja den Schotten spielen. Die Zugbrücke lässt er dann etwa zur gleichen Stunde wie jeden Tag runter. Er will ja nicht damit auffallen.

Wenn ich mal aus eigener Erfahrung sprechen darf: Eine Zugbrücke und ein Fallgatter würde ich nie verwechseln. "When the wind is southerly, I know a hawk from a handsaw." Hamlet, zweiter Akt, sehr gebildet. Ich gebe gerne zu, dass ich schon mal rauf und runter verwechseln könnte. Solche Fehler unterlaufen mir manchmal.

Grunz!
Beppo

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. Januar 2020 15:32

Quote
Beppo
Die Zugbrücke lässt er dann etwa zur gleichen Stunde wie jeden Tag runter.

Aber das von mir angesprochene Problem bleibt doch: Wenn es denn eine echte Zugbrücke gibt, müssen die Ducks sie bereits überquert haben, sie muß also schon "runtergelassen" sein.

Quote

Wenn ich mal aus eigener Erfahrung sprechen darf: Eine Zugbrücke und ein Fallgatter würde ich nie verwechseln.

Ich weiß nicht, ob ich sie selber verwechseln würde – oder verwechselt hätte, um genauer zu sein, denn nach der breiten Erörterung des Themas Zugbrücke hier würde mir eine solche Verwechslung in Zukunft wohl nicht mehr unterlaufen. Aber zumindest wäre es mir bislang nicht unbedingt aufgefallen, wenn ein anderer nebenher irgendwas von Zugbrücke sagt, er tatsächlich aber ein Fallgatter meint. Bis der Fadenwiederbeleber vor wenigen Tagen darauf hinwies, hatte ich Diamanten-Joes begrifflichen Fehltritt nie bemerkt ...

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 21. Januar 2020 17:02

> Wenn es denn eine echte Zugbrücke gibt, müssen die Ducks sie bereits überquert haben, ...

Dazu haben sich hier doch schon andere geäußert. Hr.Zeilinger kennt eine Burg mit mehreren Eingängen: "In Österreich gibt es eine Burg, die ist mit 14 Burgtoren befestigt. Das Tor mit der Zugbrücke ist nicht das erste der Tore." Herr Sumpfgnom spekuliert, dass der Burggraben vielleicht teilweise nicht mehr vorhanden ist: "In späteren (friedlicheren) Zeiten hat man oftmals Teile des Grabens verfüllt."

Es gibt eine echte Zugbrücke, auf der man den alten Burggraben überquert. Der trockene Hintereingang ist mit einem Fallgatter gesichert.

Die Burg ist groß, siehe das erste Bild auf Seite 4 der Geschichte. Da ist viel Platz für architektonische Besonderheiten.

Zumindest kann ich bei meiner Rekonstruktion vermeiden, Erika Fuchs als wirr oder verlogen darzustellen.

Grunz!
Beppo

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. Januar 2020 17:35

Quote
Beppo
Zumindest kann ich bei meiner Rekonstruktion vermeiden, Erika Fuchs als wirr oder verlogen darzustellen.

Die Füchsin braucht man nicht ins Spiel zu nehmen. Es geht um Diamanten-Joe. Verlogen ist der. Ob er "wirr" genug ist, Zugbrücke und Fallgatter durcheinanderzubringen, steht dahin. Aber man hat auch in Entenhausen schon Verworreneres gehört. Donald denkt erst, Artischocken seien Blumen.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 21. Januar 2020 19:37

Übrigens ist so eine Zugbrücke ein ganz schön komplizierter Apparat mit einem Gegengewicht.



Rauf und runter dürfte ungefähr gleich mühsam sein. Da hat Joe schon ein ausgiebiges Frühstück gebraucht, ehe er da rumgekurbelt hat.

Grunz!
Beppo

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Pankranz Piepenström ()
Datum: 21. Januar 2020 19:59

Quote
Beppo
Rauf und runter dürfte ungefähr gleich mühsam sein. Da hat Joe schon ein ausgiebiges Frühstück gebraucht, ehe er da rumgekurbelt hat.

Werter Beppo,

ist der Sinn eines Gegengewichts nicht gerade, das Ganze so in der Balance zu halten, dass zum Bedienen nur ein möglichst geringer Kraftaufwand nötig ist?
Die Angehörigen der Duck-Sippe sind ja schließlich auch eher schmächtig...

Beste Grüße
P.P.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 21. Januar 2020 20:26

Also, im Plan der Duckenburgh von Daniel Veith (DD 93, p. 3) ist auch keine Zugbrücke zu sehen.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Hr.Zeilinger ()
Datum: 21. Januar 2020 20:51

"Die ebenfalls übliche Zugbrücke fehlt. Sie wurde sicherlich aufgrund des Erdrutsches, der den Graben verschüttete, entfernt." (Veith, Daniel: 1995, DD 93, S. 7)



Aha. Demnach ist eine Burg dieser Bauart mit einer Zugbrücke versehen.
Fehlt sie wirklich oder ist sie einfach nicht dargestellt worden.
Weil sie - nota bene - unsichtbar ist, weil sie innerhalb des Burghofes liegt oder weil sie auf der Westseite zu suchen ist?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.20 21:40.

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Re: Das Unsichtbarkeitsspray ('Das Gespenst von Duckenburgh')
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 22. Januar 2020 08:24

> Werter Beppo, ist der Sinn eines Gegengewichts nicht gerade, das Ganze so in der Balance zu halten, dass zum Bedienen nur ein möglichst geringer Kraftaufwand nötig ist?

Das schon, aber anno 1174 hat man den Maschinenbau noch nicht so gut beherrscht. Die bemitleidenswerten Männer zum Beispiel, die die Streckbank und die Eiserne Jungfrau bedienen mussten, haben vermutlich alle einen Schwerarbeiterzuschlag bekommen.

Ein kräftiger Mensch wie Joe kann die Zugbrücke offensichtlich alleine bedienen. Die alten Ducks haben dabei sicherlich zu mehreren geschuftet wie die Orcs in Mordor.

Grunz!
Beppo

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W. H. Auden (sehr gebildet)

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