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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 27. Januar 2019 15:52

> Heute hätte man beste Chancen, dafür vor Dr. Euler antanzen zu müssen.

Niemand erwartet von dir, dass du ein größeres juristisches Risiko eingehst. Aber darum geht es mir gar nicht. Ich finde es ja auch vernünftig, dass Joschka Fischer irgendwann aufgehört hat mit Steinen zu werfen. Aber dass er dann gleich noch einen dreiteiligen Anzug und einen Schlips angezogen hat und jetzt den Elder Statesman mimt, das war mir ein bisschen zu heavy. Der Donaldismus nützt auch nicht mehr die Spielräume, die er noch hätte.

> Jetzt darf ein Kongress auch mal 5.000 Taler kosten, ...

... und die DD-Cover und die Kongressplakate sind immer im Vierfarbdruck. All das hat aber IMHO keine merkbare kreative Verbesserung gebracht. Aus dem Äppelkahn ist ein Supertanker geworden. Das heißt noch lange nicht, dass es auch mehr Spaß macht, auf dem Wasser herumzuschippern. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde folgendes Kassenwart-Zitat kolportiert: "Das haben wir bei der Telekom auch so gemacht!" Ich fürchte, der Mann hat recht.

Grunz!
Beppo

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3-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.19 17:33.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 27. Januar 2019 16:35

Quote
Beppo
... und die DD-Cover und die Kongressplakate sind immer im Vierfarbdruck.

... was sich im Druckpreis übrigens nicht niederschlägt. Heutezutage ist es fast schon teurer, nicht farbig zu drucken.

> Der Donaldismus nützt auch nicht mehr die Spielräume, die er noch hätte.
Was meiner Meinung aber in erster Linie nicht am System, sondern an den Mitgliedern liegt. Es macht sich eine gewisse Trägheit breit. Ehemals Aktive trinken jetzt lieber Fencheltee und beobachten die Leute auf der Straße, als auf die Straße zu gehen. Was auch ok ist. Die D.O.N.A.L.D. muss nur lernen, damit umzugehen.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 27. Januar 2019 17:30

> Ehemals Aktive trinken jetzt lieber Fencheltee und beobachten die Leute auf der Straße, als auf die Straße zu gehen.

Das mag wohl sein. Aber die, die heute noch aktiv sind, stellen sich unter einem Verein so etwas wie den ADAC und unter einer Zeitschrift so etwas wie den Focus vor. Das kann einen schon auch abtörnen.

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Beppo

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2-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.19 04:35.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 27. Januar 2019 19:26

Quote
Beppo
Ich finde es ja auch vernünftig, dass Joschka Fischer irgendwann aufgehört hat mit Steinen zu werfen. Aber dass er dann gleich noch einen dreiteiligen Anzug und einen Schlips angezogen hat und jetzt den Elder Statesman mimt …

Siegelring und Fake-Familienwappen nicht zu vergessen. Allerdings hat das fast schon wieder donaldische Qualitäten. Zylinder und Gamaschen hätten das Kunstwerk vollendet.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Der Haarige Harry ()
Datum: 27. Januar 2019 20:42

Pruuust ! Köstliche Diskussion, das.
Endlich tut sich mal was Donaldisches hier.
Möchte glatt was beisteuern - aber dann kommt wieder der böse Nachbar.
Oder die giftige Schlange oder die Bewohner des Verbotenen Tals.
Da will ich dann doch lieber ein Eichhörnchen sein.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Raskolnikow ()
Datum: 28. Januar 2019 12:18

Quote
Beppo
... Beim Kongess gibt es keine Kaderakten mehr und keine Backwettbewerbe. Der Kongress orientiert sich immer mehr an der Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. ...

Das will ich jetzt mal genauer wissen. Denn hier deckt sich meine Wahrnehmung durchaus mit der Deinigen, und auch mir gefällt das nur bedingt.

Auf dem letztjährigen Kongreß hatte ich deshalb extra zwei Programmpunkte auf die Tagesordnung gesetzt, die eben nicht auch bei einer Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hätten vorkommen können. Da konnte ich ja machen, was ich will. Es gab einen donaldistischen Aufsatzwettbewerb und einen donaldistischen Redewettbewerb.

Das Echo war gemischt.
Beim Aufsatzwettbewerb gab es sechs Teilnehmer, da hätte ich mir mehr gewünscht. Gewonnen hat dann zumindest ein würdiger Beitrag.
Der Redewettbewerb sorgte zumindest für gehörige Auflockerung im Saal. Und da machte auch das Moderieren so richtig Spaß. Aber im Kongreßbericht im DD vertrat der Autor die Ansicht, so etwas hätte besser auf eine ZZ gehört.

Ich persönlich empfinde den gelebten Donaldismus als den wahren Donaldismus, bei aller noch so brillianten Wissenschaftlichkeit. Auch und gerade auf Kongressen. Deshalb habe ich auch im Rahmen meiner eigenen Vorträge in Bielefeld die Neffen mit Schneebällen nach dem Donald werfen lassen, und in Stuttgart die Kongreßbesucher die Zahl der Bohnen im Glas schätzen lassen. Wissenschaft macht mir halt am meisten Spaß, wenn man sie erleben kann.

Aber klar, für den gelebten Donaldismus gibt es das Mairennen und die ZZ und auch die Stammtische und früher auch mal das Wiesenfest. Das muß nicht unbedingt auch noch auf den Kongreß.

Ich schweife ab. Trotzdem interessiert mich Eure Meinung dazu. Besonders Deine, Beppo!

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 28. Januar 2019 13:25

Quote
Raskolnikow
Trotzdem interessiert mich Eure Meinung dazu.

Ich erinnere mich an meinen ersten Kongress: Leipzig 1997. Da war ich zwar schon mehrere Jahre Mitglied, aber nur im Rang einer Karteileiche.

Mir ist lebhaft in Erinnerung geblieben, dass es einen Saalschutz (ausgerüstet mit Wasserpistolen) gab, einige Teilnehmer gezwungen wurden Schilder mit "Ich schäme mich" zu tragen und Foxi mit schwerer Eisenkette an die Heizung angebunden wurde. Das war toll! Und der kleiner Herr Bahners entging nur knapp einer Glibberbibb-Bestrafung.

Allerdings weiß ich auch, wie es ist Ausrichter zu sein. Da sind chaotische Exzesse alles andere als nervenberuhigend. Da wünscht man sich doch eher gesittete Verhältnisse.

2020 will der SNOWLS den Kongress ins Eulenland holen. Ich erwäge in Fall der Zustimmung der MV, einen Saalschutz zu akquirieren... hmmm.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 28. Januar 2019 14:28

Als Kongressausrichter 2019 bin ich tatsächlich vorderhand geneigt, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft nachzueifern. Offenbar gelingt uns das schon so gut, dass es uns selbst stört.

Bei der Verleihung des Püstelepreises werde ich mich dieses Jahr mehr an der des Ignobel-Preises orientieren, d.h. die Nominierten sollen ihren Forschungsgegenstand mit insgesamt 13 Worten oder wahlweise einer Pantomime erläutern. (Wird es eigentlich noch einen weiteren DD vor dem Kongress geben???)

Ich bin aber durchaus offen für weitere Anregungen dieser Art (gerne per Mail oder Privatbotschaft), donaldisch muss es halt sein.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 28. Januar 2019 15:01

Quote
paTrick
(Wird es eigentlich noch einen weiteren DD vor dem Kongress geben???)

Würde ein Nullseiter werden. Der nächste DD wird wohl im Sommer erscheinen. Aber immerhin gibt es vor dem Kongress noch neue MifüMi.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Kassenwart ()
Datum: 28. Januar 2019 15:34

Quote
Beppo
> Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde folgendes Kassenwart-Zitat kolportiert: "Das haben wir bei der Telekom auch so gemacht!"

confused smiley Häh??? confused smiley
Ich war mal bei den Telekomikern im Konzern. Stimmt. Ich sehe aber null Bezug zu irgendwas, was mit der D.O.N.A.L.D. zu tun hat. So ein zusammenhangloses, angebliches Zitat läuft völlig ins Leere.

Vielleicht sollte ich mich aber auch geehrt fühlen, wenn (angebliche) Zitate von mir schon auf alle Lebenslagen angewandt werden. grinning smiley



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.19 15:42.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Duckimaus_ ()
Datum: 28. Januar 2019 16:38

Quote
Der Sumpfgnom

Trotzdem interessiert mich Eure Meinung dazu.

Ich erinnere mich an meinen ersten Kongress: Leipzig 1997. Da war ich zwar schon mehrere Jahre Mitglied, aber nur im Rang einer Karteileiche.

Mir ist lebhaft in Erinnerung geblieben, dass es einen Saalschutz (ausgerüstet mit Wasserpistolen) gab, einige Teilnehmer gezwungen wurden Schilder mit "Ich schäme mich" zu tragen und Foxi mit schwerer Eisenkette an die Heizung angebunden wurde. Das war toll! Und der kleiner Herr Bahners entging nur knapp einer Glibberbibb-Bestrafung.

Allerdings weiß ich auch, wie es ist Ausrichter zu sein. Da sind chaotische Exzesse alles andere als nervenberuhigend. Da wünscht man sich doch eher gesittete Verhältnisse.

2020 will der SNOWLS den Kongress ins Eulenland holen. Ich erwäge in Fall der Zustimmung der MV, einen Saalschutz zu akquirieren... hmmm.


Früher war es lebhafter, weil die Donaldisten auch jünger waren als heute. Mit dem Alter wird man immer träger und hat an Spiel und Spaß weniger Interesse. Man ist ja auch nicht mehr der Jüngste und dementsprechend auch nicht so fit wie damals.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 28. Januar 2019 16:46

> Aber klar, für den gelebten Donaldismus gibt es das Mairennen und die ZZ und auch die Stammtische und früher auch mal das Wiesenfest. Das muß nicht unbedingt auch noch auf den Kongreß.

Früher war der Kongress ein fröhlicher Jahrmarkt. Da wurde gehandelt, gesungen, öffentlich gekocht. Es gab Wettbewerbe. Es gab Ausstellungen. Der absolute Höhepunkt war Berlin 1984. Die Organisatoren waren alle arbeitslose Spontis, die konnten viel Zeit investieren. Da wurde das Krachmachen aus der "Nächtlichen Ruhestörung" vorgeführt. Nur der Schuss des Dichters musste ausfallen. Berlin war damals fest in alliierter Hand. Da kam man nicht so leicht an eine Pistole. Es wurde auch die Ouvertüre von "Der Untergang von Pompei" von Krachmaninov gespielt. Das Etikett der Platte war sebstverständlich in kyrillischer Schrift. Die noch amtierende Präsidente (nicht anwesend wegen Dünnschiss) bekam den goldenen Hemmschuh verliehen. Den hat aber dann irgendjemand geklaut.

Vorträge gab es in der alten Zeit natürlich auch immer auf den Kongressen. Aber das wurde nicht so verbissen und steril abgespult. Das ist vielleicht der Unterschied zwischen Agfa-Dias und Mickysoft-Kraftpunkt. Kongresse waren wie die alte Burschenherrlichkeit an der klassischen Universität. Irgendwann erlebte dann der traditionelle Kongress nicht sein Waterloo in Waterloo, aber vielleicht sein Bologna in Basel. Unsere Studenten singen nicht mehr.

Im Mittelalter waren übrigens die Kathedralen ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Da wurde übernachtet, gefeiert, gegessen. Knacki weiß das vermutlich viel besser als ich. Aber ich stelle es mir so ähnlich wie Berlin 1984 vor.

Bei einem ganz frühen Kongress (Bochum?) hat Ralf Vogt irgendwas über Dagobert vorgetragen. Anschließend hat er dann versucht, den Verbrecherischen Kassenwart mit einer Hypnotisierpistole zu hypnotisieren. Es ist ihm aber nicht gelungen. Die Rhein-Ruhr-Entente hat das Forellenquintett vierstimmig gesungen.

Those were the days.

Grunz!
Beppo

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.19 17:50.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Duckburghresident ()
Datum: 28. Januar 2019 19:31

Wie gut, dass ich schon vor einigen Jahren die Domain donaldismus.de reserviert habe!

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 28. Januar 2019 20:55

Das ist eigentlich ein neuer Faden "Kongressgestaltung". Mein Senf dazu: Die Geschmäcker sind verschieden, da gibt es keine "richtige" oder "falsche" Linie, so lange der Kongress donaldistisch-barksistisch bleibt. Manche Leute (wie ich) mögen halt keine Spielchen mit Verkleiden und Donald-Geschichten nachmachen. Martins Ideen zur Aufmischung des Hildesheimer Kongresses fand ich super. Andere fanden das doof. So ist das nun mal. Für den Redewettbewerb hatte ich mich aus zwei Gründen gemeldet. Der erste war feministisch: Wenn ich schon Emanze bin, muss ich ran, sonst stehen wieder 100 % Männer vorn. Ich dachte, ich werde ohnehin letzte, weil ich gar nicht frei reden kann. Daraus ergab sich der donaldistische Grund: Donaldisten und -innen dürfen vor allem Angst haben, nur nicht davor, sich lächerlich zu machen. Wenn das nicht donaldistisch ist! Wahrlich, Coolwater, ich schölte mich, hätte ich das Wagnis nicht gewagt.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 28. Januar 2019 22:56

Quote
Beppo
Those were the days.

Natürlich war früher vieles anders. Aber trotzdem kann ich mich auch heute noch an Kongressen erfreuen. Irgendetwas passiert immer. Wäre jeder Kongress wie der von 1984, wärs doch öde. In 20, 30 Jahren wird 2019 die gute alte Zeit sein. Der 75. Kongress wird auf dem Mond stattfinden. In der Pause gibts Toastbrot.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 29. Januar 2019 05:58

> Die Geschmäcker sind verschieden, da gibt es keine "richtige" oder "falsche" Linie, so lange der Kongress donaldistisch-barksistisch bleibt.

"Zwischen Theorie und Praxis ist manchmal ein großer Unterschied ..."

Der alte Donaldismus war multikulti. Im HD/DD konnte jeder schreiben, was er wollte, ohne dass ein Bildungsbeauftragter vorher entschieden hat, ob das Donaldismus ist oder nicht. Der Kongress war ein brodelnder Jahrmarkt. Da haben AUCH geniale Wissenschaftler vom Format eines Frl. Tuschel oder eines Unsuwe über ihre bahnbrechenden Entdeckungen berichtet. AUCH aber nicht NUR. Es gibt gar nicht so viele geniale Wissenschaftler unter uns. Es ist eher peinlich, wenn jeder dahergelaufene Ordinarius sich für einen Einstein oder Schrödinger hält.

Die besten Beiträge kamen aus dem Kreis der Teilnehmer. Das war nichts, was ein Kongressveranstalter sich selbst ausgedacht hatte. Wobei natürlich ein Kongressveranstalter AUCH gute Ideen haben kann.

paTrick ist eine starke Persönlichkeit mit viel Einfluss. Er hat immer die Wissenschaftlichkeit propagiert. Seine Idealvorstellung von einem guten Kongress wäre ein Plagiat der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau. Sein Püstelepreis orientiert sich an den klassischen Preisen wie dem Academy Award of Merit, ohne viel Ironie oder Parodie in der Mischung.

Tut mit leid, aber ich sehe da schon seit Langem eine Tendenz zum Wahhabismus. Wir sollen schale Genüsse wie Musik, Tanz und Kinolaufen abschaffen und uns auf den wahren Islam konzentrieren. Der Derwisch, der in einer Windhose wirbelt, ist im System nicht mehr vorgesehen. Man denke nur an die vielen säuerlichen Gesichter, die Foxi mit seinen Aprilscherzen produziert hat.

Ich plädiere nicht für spezielle Inhalte. Noch nicht einmal für Barksismus. Der Barksist braucht den Nichtbarksisten wie der Pharisäer den Zöllner. Ich plädiere für Vielfalt. Das ist UNSERE Organisation, da können WIR machen, was WIR wollen.

Grunz!
Beppo

Zeppo: Dad, the garbage man is here.
Groucho: Tell him we don't want any.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.19 08:26.

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Aprilscherze
geschrieben von: Raskolnikow ()
Datum: 29. Januar 2019 10:21

Quote
Beppo
... Man denke nur an die vielen säuerlichen Gesichter, die Foxi mit seinen Aprilscherzen produziert hat. ...

Oh ja, Foxis Aprilscherze...

Ich fand sie köstlich. Allesamt. Es war für mich immer ein Hochgenuß, am ersten April auf die Heimseite zu schauen und zu sehen, was er sich dieses Jahr ausgedacht hatte. Aber diesen Sinn für Humor teilt bei weitem nicht jeder in unserer Organisation, auch einige sehr alte und langgediente Mitglieder nicht.
Die säuerlichen Gesichter störten Foxi wohl nicht weiter, aber es gab auch weitaus massivere Anfeindungen als Reaktion. Und irgendwann hat er das Amt dann hingeschmissen. Ich sage nicht, daß die Nichtwürdigung der Aprilscherze der alleinige Anlaß für das Hinschmeißen war, aber sie war auch ein Anlaß. Nun sehen wir ja, was wir dafür bekommen haben. Schade, aber selber schuld.

Und ja, die Argumentation, mit der gegen Foxis Aprilscherze vorgegangen wurde, ähnelte auffallend derjenigen für die Einführung des Vereins. Als er an einem ersten April die Heimseite in LTB-Design gehüllt und eine künftige enge Kooperation mit Ehapa verkündet hatte, kamen sofort Anrufe und eMails voller Bedenken wegen des Urheberrechts. Wahrscheinlich zurecht. Seufz.

Sein Meisterstück war in meinen Augen die Falschmeldung des Rohrbruchs zum Hamburger Kongreß 2017. Ich habe mich kringelig gelacht, als ich gehört habe, daß sich einige Leute tatsächlich in die Elbphilharmonie haben schicken lassen. Und dann wurde massivst aus den Reihen der Veranstalter gegen Foxi gepöbelt. Wie schlimm es doch für die Leute, die sich haben irreführen lassen, sei, umsonst quer durch Hamburg zu fahren und den halben Kongreß zu verpassen. Und daß Neulinge durch solche Aktionen ein für allemal abgeschreckt würden.

Ja, das ist so. Wer sich in den April schicken läßt, für den ist das selten angenehm. Auch nicht für Donald oder Gustav. Aber lustig ist es trotzdem. Und wer daran nichts Lustiges finden kann, bei dem frage ich mich, wie er denn die Barksberichte lustig finden kann. Wer sich von so etwas gar von dem Eintritt in die D.O.N.A.L.D. abschrecken oder zu einem wütenden Austritt motivieren läßt, der hat in der D.O.N.A.L.D. sowieso nichts verloren. Meine Meinung. Punkt.

Ich habe leider die frühen Kongresse nicht erlebt. Mein erster Kongreß war der 25te Anno Domini 2002 in Hamburg. Da gab es zwar noch einen Diavortrag, aber halt nur Vorträge (und einen ewig langen Vereinsteil, auf dem sich über die Gestaltung der Heimseite erhitzt wurde). Das war kein brodelnder Jahrmarkt.

Wenn ich so lese, was Beppo über den frühen Donaldismus und die damaligen Kongresse schreibt, beginne ich so Einiges nachempfinden zu können, was er in den letzten Jahre über Rauischholzhausen, Stammtischbeauftragte und Vereinsregister geschrieben hat. Seufz, ich hätte auch gerne die alten Zeiten erlebt, aber dafür bin ich ein paar Jährchen zu jung. Und die Zeiten haben sich halt geändert, und mit ihnen die D.O.N.A.L.D.

Aber verdammt noch mal, man muß doch auch heute noch einen ordentlichen Aprilscherz machen können, ohne gleich eine Abmahnung zu bekommen oder gar verklagt zu werden! Donald hat Gustav mit einer gefälschten Schatzkarte bis an den Nordpol geschickt, und die Neffen Donald mit einer gefälschten Radiomeldung in die Südsee. Und da wurde auch nicht verklagt, da setzte es höchstens Prügel! Und bei uns wird gejammert, wenn jemand, der sowieso schon in Hamburg weilt, zur Elbphilharmonie geschickt wird. Seufz. Seufz. Seufz.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.19 10:24.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: kalif Storch ()
Datum: 29. Januar 2019 10:34

Quote
Beppo
> Früher war der Kongress ... Those were the days.<

'Die Damen über fünfzig'. Oder: 'Opa erzählt vom Krieg'.
Ach ja ...

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Re: Namensänderung des Donaldismus
geschrieben von: uwe ()
Datum: 29. Januar 2019 12:48

Quote
Theodora Tuschel
.... Martins Ideen zur Aufmischung des Hildesheimer Kongresses fand ich super. Andere fanden das doof........
Hildesheim ?
Richtig der Kongress war sehr gut! Donaldisten treffen auf die Duckomenta (2011).

In der Tat finde ich es richtig, den Kongress in Königslutter schnell zu vergessen. Das strenge Regiment der Kongressorganisatorin hätte Beppo bestimmt nicht gefallen oder viel Freude gemacht.

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Re: Namensänderung des Donaldismus
Datum: 29. Januar 2019 13:33

Quote
uwe
In der Tat finde ich es richtig, den Kongress in Königslutter schnell zu vergessen. Das strenge Regiment der Kongressorganisatorin hätte Beppo bestimmt nicht gefallen oder viel Freude gemacht.

Da bin ich dagegen, nicht nur, weil ich Heulbeutel (vulgo Dudelsäcke) auch privat sehr erbaulich finde. Richtig, die Organisation war straff; aber der Rahmen (Irrenanstalt) mehr als würdig, und wir haben Reden von edler Einfalt und stiller Größe gehört. Und einen schönen Aufsatz. Und "straff" war in diesem Fall eine Qualitätsnotwendigkeit, die wohlausgewogen geschafft wurde.

Daher: Königslutter mit dem paradoxen Kaiserdom samt fulminantem Orgelschlusskonzert bleibe unvergessen!!!

------------------------
Grkztrrrschwrzkajaaaa!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.19 13:35.

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