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Internes
geschrieben von: Gnihilo ()
Datum: 28. Juni 2003 17:49

Moin,

ich hätte mal nen paar Fragen zum Vereinsleben :

1. Erscheint der DD 119 wie angekündigt im August, oder gibt es mittlerweile einen neuen Termin?

2. Kommen die nächsten MifüMis wieder mit dem DD, oder separat?

3. Gibt es eigentlich noch das Berliner Picknick?

4. Man munkelt, dass am 27.09. in Bonn die nächste Zwischenzeremonie stattfinden wird. Gibt es dazu mittlerweile näher Informationen?

5. Ist schon ein neues DDSH geplant?


Vielleicht kann ja jemand die ein oder andere Frage beantworten.

Duck auf,

Christian


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Re: Internes
geschrieben von: Thoddi ()
Datum: 28. Juni 2003 17:58

Gnihilo hat geschrieben:

> 1. Erscheint der DD 119 wie angekündigt im August, oder gibt es
> mittlerweile einen neuen Termin?

Vermutlich noch im Juli, sieht gut aus. August auf jeden Fall.

> 2. Kommen die nächsten MifüMis wieder mit dem DD, oder separat?

Wie eigentlich fast immer mit dem DD.

> 3. Gibt es eigentlich noch das Berliner Picknick?

Edda fragen: Enta100@aol.com

> 4. Man munkelt, dass am 27.09. in Bonn die nächste
> Zwischenzeremonie stattfinden wird. Gibt es dazu mittlerweile
> näher Informationen?

Zeremonienmeister ist Matthias Oppermann: matthiasoppermann@web.de, der weiss bestimmt genaueres.

> 5. Ist schon ein neues DDSH geplant?

Den Wandkalender 2004 wird es auf jeden Fall geben. Erscheint vermutlich im September oder Oktober.


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Neues Sonderheft-Projekt
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 28. Juni 2003 23:36

Zum Punkt 5 deiner Anfrage ist zu sagen, daß ein größeres DDSH-Projekt in Planung ist: ein mehrbändiger Index (im Pappschuber - evtl. mit Rückenmotiv) über alle deutschen MM-Hefte zwischen 1951 und 1999 [pro Dezennium ein Sonderheft] sowie über die wichtigsten Nebenreihen [z.B. Mickyvision]. Insgesamt wären dies also sechs Einzelhefte, die aber nur im Block abgegeben werden sollen.

Jedes Sonderheft soll im Stil des DDSH 43 aufgemacht werden, also neben dem "reinen" Index auch viele Seiten mit Illustrationen, Kommentaren und Statistiken enthalten.

Die Roharbeiten für dieses Projekt sind bereits weitgehend abgeschlossen; die Angelegenheit könnte also relativ kurzfristig auf den Weg gebracht werden, wenn ...., je wenn da nicht noch ein Problem wäre!

Es gibt nämlich innerhalb der D.O.N.A.L.D. massive Strömungen, dieses Projekt abzuwürgen. Daher wird im DD 119 eine Voranzeige erscheinen, um die Meinungen der Abonnenten abzuklären. Die Zukunft des Projektes bleibt also vorerst eine "Zitterpartie"...


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Re: Neues Sonderheft-Projekt
geschrieben von: Thoddi ()
Datum: 29. Juni 2003 00:37

Das Schwarze Phantom hat geschrieben:

> Zum Punkt 5 deiner Anfrage ist zu sagen, daß ein größeres
> DDSH-Projekt in Planung ist: ein mehrbändiger Index (im
> Pappschuber - evtl. mit Rückenmotiv) über alle deutschen
> MM-Hefte zwischen 1951 und 1999 [pro Dezennium ein Sonderheft]
> sowie über die wichtigsten Nebenreihen [z.B. Mickyvision].
> Insgesamt wären dies also sechs Einzelhefte, die aber nur im
> Block abgegeben werden sollen.

Der berühmte Hunoltsteim-Micky-Maus index in 5+1 Baenden im Pappschuber halt!

> Jedes Sonderheft soll im Stil des DDSH 43 aufgemacht werden,
> also neben dem "reinen" Index auch viele Seiten mit
> Illustrationen, Kommentaren und Statistiken enthalten.

Auf deutsch: Mit Druckvorlagen aus einem 9-Nadeldrucker und mit handgemalten Schwarzen Kästchen. Dazu dann in völliger andere Aufmachung wild zusammengeklebte Panels mit Schreibmaschinen-Texten.

Sorry Boemund, aber diese Zeiten sollten eigentlich auch in der D.O.N.A.L.D. langsam mal vorbei sein. Wenn Du den Leuten schon einen solchen dicken Klotz vor die Füsse schmeissen willst, dann könntest Du Dir ja wenigsten in Punkto Aussehen ein wenig mehr Mühe geben!

> Es gibt nämlich innerhalb der D.O.N.A.L.D. massive Strömungen,
> dieses Projekt abzuwürgen. Daher wird im DD 119 eine Voranzeige
> erscheinen, um die Meinungen der Abonnenten abzuklären. Die
> Zukunft des Projektes bleibt also vorerst eine
> "Zitterpartie"...

Die massiven Strömungen sind unter anderen viele viele Abonnenten, die mit Abokündigung gedroht haben, wenn der 5+1-Index herauskommt.
Weiterhin kann der "Der Donaldist" dieses Projekt schlicht und ergreifend nicht finanzieren: Die Druckkosten betragen das Doppelte des Kassenstandes des DD!

Und was Du auch gerne verheimlichst ist der Verkaufspreis: 30-35 EUR wird der Klotz kosten, mit weniger ist das Ding nicht refinanzierbar. Und genau DAS ist es, was die Leute abschreckt und was Du gerne unter den Tisch fegen würdest.

Sorry Boemund, aber so sieht das nunmal aus. Das Ding ist zu teuer und bei diesem Preis haben die Reducktionen nicht das Interesse der Abonennten gesehen...


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Boemundiana
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 01. Juli 2003 15:11

Wollt Ihr den totalen Hunoltstein? - Na ja, als apathischer Abonnent würd' ich das Ding wohl schon klaglos nehmen und nicht dagegen aufbegehren, wenngleich auch ich nicht unbedingt voll des brennenden Verlangens auf einen Mammut-Index sämtlicher Micky-Maus-Hefte gewartet habe - zumal für sowas ja heute der Inducks da ist.
35 Euro sind in der Tat nicht leicht runterzuschlucken. Kann man die Herausgabe der Bände nicht doch im Schneckentempo über einen längeren Zeitraum strecken, anstatt 5 + 1 Bände kompakt im Block abzugeben, dann fällt der Verlust nicht so auf? Den Schuber gibt's dann als Dreingabe für die, die erwiesenermaßen alle Hefte genommen haben, hinterher, har, har!
Die Chose müßte dann aber schon massiv mit Kommentaren, Statistiken, Analysen, Texten usw. angereichert sein, daß man das tatsächlich auch in die Hand nimmt und liest, und nicht sofort nach Erhalt auf immer ins Regal stellt. Handgemalte Kästchen und Schreibmaschinentexte stören mich nicht, solang's nicht gar zu "gebastelt" aussieht.

Woran ich allerdings großes Interesse habe, wäre folgendes rundum erneuertes, erweitertes und ergänztes Sonderheft boemundistischer Prägung: "Die Donald-Duck-Zeichner neben Carl Barks." Das ausgezeichnete, aber doch recht knappe Broschürchen von 86 nehm' ich immer wieder gern in die Hand, da mich alles, was die Zeichenstile der Geschichten betrifft, ungemein interessiert.
Dies könnte man, wenn man bei den einzelnen Zeichnern viel mehr ins Detail geht, Stile analysiert, bei den Zeichnern einzelne Perioden ausmacht, sorgsam wertet, aus dem ganzen allgemeine Schlüsse zieht etc., zu einem wahrlich fesselnden Mammutheft auswalzen. (Außerdem fiel das Urteil über Cavazzano im 86er-Heftl viel zu ungünstig aus, das über diverse US-Zeichner der 50er und 60er war dagegen viel zu positiv.)



Beitrag geändert (02.07.03 17:26)

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Lexikalische Werke
geschrieben von: Boemund v. Hunoltstein ()
Datum: 01. Juli 2003 19:08

Na endlich hat sich jemand bereit gefunden, zu diesem Thema etwas zu sagen! Ich kann mich doch erinnern, daß meine fotokopierten Listen, die ich Ende der 80er Jahre an die Bibliothek in Eutin schickte [wo sie wohl heute noch entleihbar sind], seinerzeit ein großer "Renner" waren! Und die geplanten sechs Index-Sonderhefte sind schließlich nichts anderes als eine modernisierte und perfektionierte Fassung davon. Während zur damaligen Zeit leider noch sehr viele Zeichner unbekannt waren, ist dies heute anders: in den sechs Indexen gibt es vielleicht gerade mal ein Dutzend Geschichten, bei denen der Zeichner nicht geklärt werden konnte. Außerdem wird zu jeder Story der Code angegeben, was jener Schreibmaschinenindex noch vermissen ließ - dies ist u.a. wichtig, wenn man etwa nach ausländischen Fassungen einer bestimmten Geschichte suchen will.Hartnäckig versucht ein gewisser T(r)oddi, das Projekt mit allen Mitteln schlecht zu reden. So kann ich versichern, daß hinter dem ganzen ein enormer Arbeitsaufwand gesteckt hat - der Vorwurf, ich solle mir "mehr Mühe" geben, ist einfach lachhaft. Und wer meine Auflistungen für "Nadeldruckerlisten" hält, der hat sicherlich keine Ahnung von Druckern.Wir haben innerhalb der D.O.N.A.L.D. ausführlich über dieses Projekt diskutiert und sind übereingekommen, daß es eher im Sinne der Leser wäre, alle sechs Hefte auf einen Schlag herauszugeben als über mehrere Jahre gestreckt - die Kosten würden deswegen auch nicht sinken. Außerdem gibt es ja zwischen den Indexen Querverbindungen [über die Reprintverweise], so daß auch von daher eine kompakte Herausgabe sinnvoller erscheint. Selbstverständlich enthält jeder Index viele Seiten mit Kommentaren und Illustrationen - ähem - "wild zusammengeklebten Panels", um in der Sprache T(r)oddis zu bleiben. Nebenbei bemerkt kommt es bei einem wissenschaftlichen Werk doch wohl mehr auf die Aussagekraft an als auf eine möglichst hochgestochene Aufmachung - die DDSH-Editionen sind schließlich akademische Werke und keine Werbeprospekte. Gleichwohl kann ich schon jetzt sagen, daß die fotokopierten Bilder eine wesentlich bessere Qualität haben werden als in früheren Publikationen - sie werden eher an die Qualität von Fotos heranreichen.Die sechs Sonderhefte verstehen sich im übrigen nicht als Konkurrenz zum INDUCKS, sondern eher als Ergänzung. Im INDUCKS kann man beispielsweise immer nur die Informationen zu einem einzelnen Heft am Bildschirm anzeigen lassen, während meine Indexe einen "flächendeckenden" Überblick bieten. Außerdem halte ich die Papierform einfach für ansprechender und vielfach praktischer als die elektronische Form [wer würde schon die SZ lieber auf CD kaufen?!].Was das Zeichner-Sonderheft anbelangt: auch dieses Projekt ist schon lange in Arbeit. Im Gegensatz zum alten Zeichner-SH soll es im DIN-A4-Format herauskommen und wird natürlich ungleich mehr Künstler behandeln als das alte; derzeit steht meine Statistik bei etwa 280 verschiedenen Donald-Zeichnern.Doch erst einmal müssen die sechs Indexe über die Bühne gehen! Das Zeichner-Projekt erhält erst grünes Licht, wenn die Index-Sache erledigt ist. Beides gleichzeitig würde den Markt schließlich vollends zum Kollabieren bringen ;-))


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Re: Lexikalische Werke
geschrieben von: Thoddi ()
Datum: 01. Juli 2003 22:16

Boemund v. Hunoltstein hat geschrieben:

> Hartnäckig versucht ein gewisser T(r)oddi, das Projekt mit
> allen Mitteln schlecht zu reden.

Du kannst gerne versuchen, mich durch Verballhornung meines Namens zu beleidigen.
Fakt ist aber: Die Ablehnung Deines Index war eine gemeinsame Entscheidung der Reducktionen. Mit ein Grund war die Finanzlage des "Der Donaldist", die für die komplette Finazierung der 5+1 Bände nicht ausreicht. Ein anderer Grund waren Zweifel, ob dieser Index von den Abonnenten zu dem sehr hohen Verkaufspreis akzeptiert wird oder eine Kündigungswelle nach sich zieht.

Es ist uns auch klar, dass Johnny als ehemaliger, alleine entscheidender Sonderheftreduckteur anderer Meinung ist und von Deinem Index begeistert ist.

> Wir haben innerhalb
> der D.O.N.A.L.D. ausführlich über dieses Projekt diskutiert und
> sind übereingekommen, daß es eher im Sinne der Leser wäre, alle
> sechs Hefte auf einen Schlag herauszugeben als über mehrere
> Jahre gestreckt - die Kosten würden deswegen auch nicht sinken.

Wann? Nicht mit denen, die jetzt zustimmen müssen.
Anstatt, dass Du Dich mal mit uns vernünftig zusammensetzt, streust Du irgendwelche Gerüchte in die Welt und versuchst, Dein Projekt mit aller Gewalt durchzupeitschen. Was momentan am ehesten fehlt, ist ein vernünftiges Finanzierungskonzept.


> Was das
> Zeichner-Sonderheft anbelangt: auch dieses Projekt ist schon
> lange in Arbeit. Im Gegensatz zum alten Zeichner-SH soll es im
> DIN-A4-Format herauskommen und wird natürlich ungleich mehr
> Künstler behandeln als das alte; derzeit steht meine Statistik
> bei etwa 280 verschiedenen Donald-Zeichnern.Doch erst einmal
> müssen die sechs Indexe über die Bühne gehen! Das
> Zeichner-Projekt erhält erst grünes Licht, wenn die Index-Sache
> erledigt ist. Beides gleichzeitig würde den Markt schließlich
> vollends zum Kollabieren bringen ;-))

Dein Buch über die Ehapa-Fehler z.B. ist ein großer Verkaufsschlager gewesen. Nur weil die Reducktionen mal wegen einem Werk Zweifel haben, heißt das ja nicht, dass jedes Deiner Werke abgelehnt wird. Ein schönes Heft über Zeichner (auch mit 200 Seiten) würde kein Budget sprengen und sicherlich gut ankommen.


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Senf
Datum: 02. Juli 2003 17:21

Geb ich halt auch mal meinen Senf dazu ab.
Auch ich muß gestehen, daß mein Interesse an einem MM-Index nicht wirklich groß ist und 35 Euro ist auch und vor allem in der heutigen Zeit kein Pappenstiel. Man müßte halt die Relation zwischen notwendiger Auflage und dem dabei entstehenden Preis sehen.
Allerdings gebe ich zu bedenken, daß zum Erstaunen vieler auch berufener Donaldisten das "Ehapa durchleuchtet" SH von Boemund scheint´s wirklich der Renner war, viel eher als scheinbar donaldischere Hefte. Mag ja sein, daß unter den DDSH-Abonnenten eine gewisse Unwilligkeit herrscht, aber vielleicht entwickelt sich ja da ein Schatz, der in der breiten Öffentlichkeit, in der solche Indizes durchaus geschätzt werden der neue Harry Potter ist? Kann ja sein.
Die Duck-Zeichner neben Barks wären natürlich interessanter und wohl auch einfacher zu lesen, aber gilt das nicht nur für Donaldisten, von denen es nur einige hundert gibt und nicht für alle Disney-Comicfans, deren Zahl wohl etwas höher liegt? Man, und mit man meine ich jemand, der sich regelmäßig in diesen Kreisen bewegt, könnte ja z.B. im Comicforum oder in ähnlichen Runden mal anhorchen, ob für einen solchen Klotz Interesse besteht? Sowas darf, mit Goldrand, eigentlich auch in keiner gebildeten Bibliothek fehlen. Vielleicht verkauft sich das Werk ja wie geschnitten Brot?

Ich stimme Coolwater zu, als Abonnent würde ich das Teil vermutlich mit einigem Grummeln an mich nehmen, ins Regal stellen und alle paar Jahre mal den Staub entfernen, aber ich kann ja nur für mich sprechen.

Ganz mal abgesehen davon hast du es gerne, wenn deinen Namen verballhornt, Thoddi? Schick, das wußten wir ja noch gar nicht winking smiley



Duck auf
Alex

Ich bin ein Ukrainer (sehr frei nach John F. Kennedy)

Ungläubiger
Kenntnisnehmer
Russischer
Aggressionen
In
Nahegelegenen
Europäischen
Regionen

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Geschnitten Brot
geschrieben von: Daune ()
Datum: 03. Juli 2003 16:10

Ich würd das bezeichnete DDSH gerne haben. 35 Öre klingt immer nach 70 Mark, das sind doch aber in praxi gar nicht mehr so viel, nur ungefähr vier Kinokarten oder eine Tankfüllung beim Mittelklassewagen oder eine Taxifahrt von 28 Kilometern oder 10 Whopper oder Hefeweizen, nicht mal 20 MM-Hefte.
Daune (Ernster Entenfreund)

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Na also!
geschrieben von: Boemund v. Hunoltstein ()
Datum: 03. Juli 2003 17:20

Ich denke, daß sich das ganze im Herbst doch noch irgendwie auf den Weg bringen läßt. Wenn man bedenkt, daß es sich um sechs Einzelhefte handelt (jedes soll übrigens eine eigene Umschlagskolorierung erhalten) und e i n Heft rechnerisch auf etwa 5 bis 6 Euro kommt, dann ist das doch im Prinzip noch ein moderater Preis.


Der Bürgermeister von Timbuktu meinte, das Werk würde evtl. im Regal verschwinden und verstauben. Aber ist dies nicht letztlich das Schicksal aller Druckwerke? Auch einen Goethe oder Schiller, die Bibel oder meinetwegen das Telefonbuch wird man ja nicht ständig herausholen und darin schmökern! ;-)

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Gurkenmus
geschrieben von: Gnihilo ()
Datum: 03. Juli 2003 18:34

Auch ich würde das Werk gerne haben wollen, selbst wenn ich es nicht jeden Tag benutzen würde. Da kann ich Boemund nur zustimmen : ein Nachschlagewerk nimmt man immer wieder mal in die Hand - und liest es nicht von vorne bis hinten durch. Und Staub läßt ich prima mit bunten Tüchern oder Staubwedeln entfernen :-)

Das Todschlagargument "viel zu teuer" nervt mich schon seit Jahren. Ich erinnere mich noch an den Leipziger Kongreß, wo sich tierisch aufgeregt wurde, dass der Monatsbeitrag für die Mitgliedschaft in der DONALD von einem auf zwei Taler pro Monat erhöht werden sollte. Du lieber Himmel, was gab es da für ein Geschrei. Nicht jeder schwimmt zwar wie Dagobert im Gelde, aber diese Knauserei ist schon ein Witz.

Ich gebe Daune Recht, denn so ziemlich jeder von uns gibt tagtäglich sein Geld für allen möglichen Kram aus, den er eigentlich nicht braucht. Und solange man sich Kino, Mc Doof, Turnschuhe für 200 Euro, den 5. Aufguß einer Donald Geschichte in neuer Ehapa Aufmachung leisten und sich eigentlich des Lebens freuen kann, sollte man nicht wegen 35 Euro aufstöhnen. Zudem würde ja keiner gezwungen, das Werk zu erwerben.

Um aber keinen Ladenhüter zu produzieren und den Kassenwart zu nichts Unüberlegten hinreißen zu lassen, sollte vielleicht mal eine Umfrage gestartet werden, die ergründet, was ein Donaldist so auszugeben bereit wäre. Könnte ja z.B. im nächsten DD als Fragebogen beigelegt werden. Das wäre doch bestimmt für den Kassenwart ein große Hilfe bzgl. zukünftiger Projekte.

Eine Alternative wäre vielleicht auch, das Werk erst in Druck zu geben, wenn sich eine ausreichend große Zahl von Interessenten findet, d.h. Bezahlung im vorraus (so wie es mit der HD CDROM ja auch praktiziert wurde).

Was sagt ihr dazu?

Christian


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fettes Brot - mir auch 'ne Scheibe!
geschrieben von: Friedolin Freudenfett ()
Datum: 04. Juli 2003 01:05

Hunoltstein muss schon sein!
Früher ist man nach Ost-Berlin gefahren, da gab's dann am Alex Carl Marks & Bengels in blauem Halbleinen für 35 Ostmark. Wieviel Bände das waren, weiss ich gar nicht mehr. Stand aber rum wie sauer Bier, der Unterhaltungswert war einfach zu gering. Bei Hunoltstein seh' ich das anders, aber das ist meine persönliche Meinung. Thoddi hat auch 'ne Meinung, die Reducktionen dito, und schon sind wir wieder am A...lex. Hunoltstein sei Opium für die DONALD, das ist schnell totgequatscht. Den konstruktiven Vorschlag von Gnihilo, eine Subskriptionsliste zur eröffnen, find' ich die richtige Herangehensweise. Bei der HD-CD sind wir doch genau so verfahren!
Bestelle hiermit ein dutzend Sixpacks!
gez.: Freudenfett, Einkauf 313

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Re: Gurkenmus
geschrieben von: Thoddi ()
Datum: 04. Juli 2003 03:37

Gnihilo hat geschrieben:

> Das Todschlagargument "viel zu teuer" nervt mich schon seit
> Jahren. Ich erinnere mich noch an den Leipziger Kongreß, wo
> sich tierisch aufgeregt wurde, dass der Monatsbeitrag für die
> Mitgliedschaft in der DONALD von einem auf zwei Taler pro Monat
> erhöht werden sollte. Du lieber Himmel, was gab es da für ein
> Geschrei. Nicht jeder schwimmt zwar wie Dagobert im Gelde, aber
> diese Knauserei ist schon ein Witz.

Nun ja, wie soll ich ein Projekt finanzieren, welches das doppelte der Finanzen alleine an Druckkosten kostet. Da drin ist noch nichtmal der Versand eingeplant.

> Eine Alternative wäre vielleicht auch, das Werk erst in Druck
> zu geben, wenn sich eine ausreichend große Zahl von
> Interessenten findet, d.h. Bezahlung im vorraus (so wie es mit
> der HD CDROM ja auch praktiziert wurde).

Wobei die HD-CD auch nur so gerade eben finanzierbar war, das Ding ist leider ein Ladenhüter. Die HD-CD ist auch kein "offizielles" Projekt, sondern eine Privatinitiative gewesen.

Natürlich ist das auch bei dem MM-Index denkbar. Nur: entweder brauchen wir dann 100 Interessenten, die jeweils 140 EUR zu zahlen bereit sind oder wir brauchen 400 Interessenten, die jeweils 35 EUR zahlen möchten. Momentan haben wir 400 SH-Abonnenten. Also entweder wollen es alle oder das Ding ist nach dem derzeitigen Stand schlicht und ergreifend nicht finanzierbar...


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Welch Wort
geschrieben von: Daune ()
Datum: 04. Juli 2003 05:17

Gnihilo hat wohl gesprochen. Eine Subskriptionsaktion (welch Wort) wäre hier natürlich der Königsweg.
An dieser Stelle große Hochachtungsbezeigung in Richtung Boemunds wg. kundiger Fleißarbeit, gleichzeitig neidvolles Seufzen aufgrund dessen anscheinend unbegrenzt freiverfügbarer Zeit. Was könnte man alles erreichen, wenn man nur nicht so viel Zeit mit unnützen Kinkerlitzchen wie Erwerbsarbeit und Schlaf verbrächte.
Aber das natürlich nur am Rande.
Daune, der Ernste Entenfreund

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Rechnung
geschrieben von: Daune ()
Datum: 04. Juli 2003 05:24

Wenn nun aber so Wahnsinnige wie Daune zum Beispiel zwar nicht 140, aber sagen wir mal 50 zahlen würden und andere seinem Beispiel folgten? Kann doch sein. Vielleicht sollte man die Subskriptionsliste mit einer Spalte für "individuelle Schmerzgrenze" ausstatten. Ich möchte dort schon mal mit 50, ach was sag ich, 60 aufgenommen werden.
Daune (Ernster Entenfreund)

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Genug palavert...
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 06. Juli 2003 00:54

... her jetzt mit dem Index-Ding! Augen zu und durch. Ausnahmsweise will ich mal nicht sparen, dabei bin ich anders als mancher betuchte und betagte Alt-Donaldist in seinen Pfründen, der hinter den Kulissen wider den Index wettern mag, tatsächlich arm. *tränchenausdemaugepreß* Ich hab' mein Lebtag auch schon meine Kröten für wahrhaftig überflüssigere Dinge zum Fenster rausgeschmissen (oder -geschissen, wie man in Barks-Library-Kreisen dazu sagt). So manchem hat der Hund auch schon kurz nach dem Kauf die sauteuren Assassins-Turnschuhe zerfetzt, vom frech verzehrten Riesenplätzchen ganz zu schweigen ("Oooo nein!!! Mein Riesenplätzchen!!!"). Dann doch besser nach Jahren noch den Staub vom Schuber blasen. Lieber den totalen Hunoltstein im Pappschuber mit Rückenmotiv als die gesammelten Reden von Minister Moser in Schweinsleder gebunden mit Goldrand.

Ich giere nach dem Hunoltsteinschen Zeichnerheft. 180 Zeichner! Gell, für irgendwelche kleinen, minderwertigen dänischen Pfuschzeichner, die einmal für einige MMs ein paar Seiten kritzeln durften, muß aber dann im Heft doch nicht genausoviel Platz aufgewendet werden wie für Halbgötter des Zeichenstifts wie Jippes oder Cavazzano. Der Hinweis von seiten der B.O.E.M.U.N.D., daß das Erscheinen des Zeichnerheftes erst dann in die Wege geleitet wird, wenn die Index-Affaire vorbei ist, entbehrt nicht eines gewissen erpresserischen Untertons. ;-) Per aspera ad astra. Da der MM-Index wohl nicht vor Ablauf des Jahres überm Berg sein wird, wird das mit dem Zeichnerheft wohl noch einige Zeit dauern.

Und die, die von dem Micky-Maus-Index das große Zittern kriegen, mögen sich beruhigen. Hinterher sieht doch alles ganz anders aus, und auch BvH kocht nur mit Wasser. Auch als ich den "Index der 'dünnen' Taschenbücher" aus dem Versandumschlag geschüttelt hab', ist mir zunächst auch nicht gerade der Lechz-Sabber von den Mundwinkeln heruntergetropft. Aber die vielen kurzen Artikel und Analysen habe ich dann mit großem Interesse gelesen. Und - bei Gorr! - auch das reine Betrachten der puren Liste vermag schon für ein inneres Aufjauchzen zu sorgen, wenn man klangvolle Namen aus besseren Tagen wie Cavazzano, Scarpa oder De Vita in solcher Häufung sieht.
Auch hat sich der Index durchaus schon als höchst praktisch erwiesen, als ich mit ihm in der Hand beim Heftehändler DD- und OD-TBs, die ich noch nicht besessen hatte, nicht einzeln aus der Hülle nehmen mußte, als ich damals bei einem planmäßig veranstalteten Fischzug mein Netz nur nach TBs mit Geschichten bestimmter Zeichner auswarf.

Also los jetzt! Von mir aus Subskription oder wie auch immer. Aber macht's nicht unnötig kompliziert, sonst blick' ich nicht mehr durch.

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Nächste Schritte...
geschrieben von: Boemund v. Hunoltstein ()
Datum: 06. Juli 2003 14:37

Solche Freigiebigkeit, die fern von Dagobert'schen Prinzipien ist, klingt doch erfreulich. Da könnten sich manche Altdonaldisten eine Scheibe abschneiden!

Ein befreundeter Comic-Sammler, ehemaliges D.O.N.A.L.D.-Mitglied, mit dem ich vor ein paar Tagen sprach, meinte übrigens, daß in der Comic-Szene ein großes Interesse ein diesen Indexen bestehen würde und daß man an eine höhere Auflage denken solle. Der hohe Preis von 35 EUR sei vor allem auch eine Folge der niedrigen Auflage von ca. 500 Stück.

Der nächste Schritt wird jedenfalls sein, den DD 119 abzuwarten. Dort wird auf der zweiten Seite ein Aufruf zu finden sein, zu den Indexen Stellung zu nehmen. Ich bezweifle zwar den Erfolg einer solchen Kampagne, da vermutlich wenig Resonanz eingehen wird, aber die Reducktionen wollten es so!

Daunensteert wundert sich über die viele Zeit, die ich zur Verfügung habe. Nun ja: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich!
Und ein solches Großprojekt hat bei mir lange Vorlaufzeiten. So hatte ich zwischen 1996 und 2001 u.a. intensive Schriftwechsel mit dem italienischen Disney-Experten Alberto Becattini, nur um in mühsamer Kleinarbeit die einzelnen Zeichner herauszubekommen. Ich identifiziere nämlich die Zeichner bei jeder einzelnen Story nach dem persönlichen Augenschein, d.h. ich habe jede Geschichte auch persönlich analysiert und schreibe die Angaben nicht einfach aus dem INDUCKS oder anderen Quellen ab!

Beim Zeichner-Sonderheft hat sich Coolwater offenbar verlesen: es handelt sich derzeit nicht um 180, sondern um 280 verschiedene Zeichner! Wobei natürlich jeder Zeichner, von dem in Deutschland mal eine Donald-Geschichte publiziert wurde [und sei es nur ein One Pager], mit von der Partie ist.


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Zeichnerheft
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 06. Juli 2003 15:09

Boemund v. Hunoltstein hat geschrieben:

> Beim Zeichner-Sonderheft hat sich Coolwater offenbar verlesen:
> es handelt sich derzeit nicht um 180, sondern um 280
> verschiedene Zeichner!

Verlesen nicht, aber falsch in Erinnerung, als ich meinen Beitrag geschrieben hab'; ich hab' mich nämlich leider nicht unmittelbar vor meinem Beitrag noch einmal der Richtigkeit der 180er-Zahl, die sich in meinem Kopf festgesetzt hatte, vergewissert.

Man darf jedenfalls gespannt sein. Allein schon, wenn man nur kurz das Augenmerk auf jeden einzelnen Zeichner richtete, käme schon ein recht ordentliches Heftchen heraus.

Was ist aber der Grund, daß Du etwas idealtypisch für jede Geschichte einen "Zeichner" bestimmst? Das ist mir sowohl bei dem 86er-Heft als auch bei dem TB-Index aufgefallen. Die Tatsache, daß es bei vielen Geschichten einen Künstler gibt, der die Bleistiftvorzeichnungen anfertigt, und einen zweiten, der die ganze Chose tuscht, wird da kaum erwähnt (von Billiggeschichten, an denen ein ganzes sogenanntes "Studio" herumschmiert, einmal ganz abgesehen). Die Feststellung, daß Scarpas Stil sich im Laufe der Zeit extrem gewandelt habe und in seiner Dynamik nun dem Cavazzanos ziemlich ähnle, findet ja in dem Umstand, daß Scarpa eben mehrere Tuscher hatte, und einer davon schließlich Cavazzano war, ihre Erklärung.
Ähnlich beim Index: Ein pures "Scarpa" halte ich persönlich nicht für ausreichend. Der Hinweis auf den Tuscher sollte da nicht ausbleiben.
(Ich hab' den Index gerade nicht zur Hand. Falls meine Erinnerung [siehe oben, seufz!] hier trügen sollte, und unterschiedliche Zeichner für Bleistift und Tusche dort sehr wohl erwähnt werden, möge sich die Erde auftun und mich verschlingen.)

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Penciller + Inker
geschrieben von: BvH ()
Datum: 06. Juli 2003 18:39

In meinen Indexen gebe ich immer nur das an, was objektiv feststellbar ist, also den Bleistiftzeichner [Penciller]. Dessen Stil ist ja auch prägend für eine Geschichte.
In den Indexen wird dies unter "Benutzungshinweise" / Zone 3 auch ausdrücklich erwähnt.

Die Zusatzangabe des Inkers wäre zu aufwendig [auch vom Platz her; so manche Geschichte, die jetzt in einer Zeile noch Platz hat, müßte dann auf zwei Zeilen gestreckt werden, was bei der Datenmenge letztlich wieder die Seitenzahl der Indexe unnötig aufblasen würde]. Außerdem will ich bewußt die Daten meiner Indexe überschaubar halten und nicht zu sehr überfrachten. Jener Internet-Inducks hat m.E. den Nachteil, daß seine Daten oft zu penibel aufbereitet sind; da werden z.B. die Zweitauflagen der "dünnen" Taschenbücher so behandelt als ob sie eine eigenständige Reihe wären.

Außerdem kann jeder, der unbedingt den Inker wissen will, ja dann im elektronischen I.N.D.U.C.K.S. nachschauen - ich selbst müßte die Angaben im Prinzip auch hier abschreiben, da sie wie gesagt nicht objektiv feststellbar sind!

Dies ist im übrigen ein gutes Anwendungsbeispiel, wie sich meine gedruckten Indexe mit dem Elektro-Inducks ergänzen lassen!


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Re: Internes
geschrieben von: Richard ()
Datum: 07. Juli 2003 02:00

Ich kann mir auch vorstellen, daß es auch ausserhalb der D.O.N.A.L.D. viele Sammler geben würde, die an einem kompletten MM-Index interessiert wären. Nur dürfte grade dort die Toleranz an ein zusammengeklebtes Schreibmaschinen-, Nadeldrucker, Fotokopien und handgemalte Kästen-Layout noch erheblich geringer sein als innerhalb der DONALD und daher die meisten eher abschrecken (auch beim grandiosen "Ehapa durchleuchtet" fand ich es sehr schade daß der grandiose Inhalt durch das Layout, das aussah wie eine billige Fanpublikation von 1976, getrübt wurde. Sicher ist der Inhalt das wichtigste, aber das Auge isst mit).

ich wäre dafür daß sich jemand um das Layout kümmern sollte, der sich mit sowas auskennt. Da zumindest die Daten offenbar eh elektronisch vorliegen dürfte dies ja kein grosses Problem sein.
Wen das ganze Werk professionell gestaltet wird mit gut eingescannten Bildern statt schlechter Fotokopien, übersichtlichen Layoutelementen die das Auffinden bestimmter Jahre oder Hefte erleichten und das Werk zudem ein professionelles mehrfarbiges (zumindest zweifarbiges) Cover bekommt (das Cover des TB-Indexes wirkte leider auch abschreckend amateurhaft) dürften sich sicher Händler finden lassen, die das Ding auch verkaufen würden, auch wenn sie mit dem "Der Donaldist" nichts anzufangen wüssten.

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