Das Schwarze Brett :  D.O.N.A.L.D.-Forum The fastest message board... ever.
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Re: Übersetzungsfehler ?
geschrieben von: Wissensdurstig ()
Datum: 11. Januar 2007 19:07

Ich weiß nicht. Eigendlich hat der Draco recht: Was hatt Frau Fuchs denn so ausergewöhnliches geleistet, dass man sie mit Barks verkoppelt?

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Frau Doktor Erika Fuchs.......
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 11. Januar 2007 20:52

..........hat Diamanten zu Brillanten geschliffen !!!!!!
Hätte Meister Barks Geschichten aus den Fingern gezogen und Frau Fuchs diese "nur" übersetzt , wäre dies die passende Antwort.
Ich kann den Fragesteller nur bedauern ; offensichtlich hat er keine Freude an funkelnden Sprachjuwelen.

Für uns Donaldisten stellt sich eine solche Frage sowieso nicht !
Barks/Fuchs sind getreue Chronisten und ,in dieser Funktion , für unfehlbar erklärt.

Duck auf, Maus raus!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.07 21:00.

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Draco Malfoy ()
Datum: 11. Januar 2007 22:00

Die verdienste der Frau Fuchs will ich ja gar nicht bestreiten (hab mir sogar vor 20 jahren ein Autogramm geben lassen) - aber wenn man es realistisch sieht steht Barks der Hauptruhm zu.
Barks-Fans gibt es wohl weltweit - wir im deutschsprachigem Raum hatten zusätzlich noch das Glück bessere Texte zu genießen als der Rest der Welt - aber auch ohne Frau Fuchs hätte sich Barks hier (wie anderswo auch) durchgesetzt.
Aber an einigen Stellen widersprechen sich Original und Übersetzung (oder Interpretation) und da kann dann nur das gezeichnete Bild, bzw. der Originaltext den Ausschlag geben (ich mein jetzt nicht die Namensgebung).
Oder es gibt 3 Duck-Universien: ein Rein-Barks-Universum und ein Fuchs-Barks-Universum und ein Zweite-Fuchs-Fassung-Barks-Universum.
Eine Vermischung der drei erhöht die Wahrscheinlichkeit wissenschaftlicher Trugschlüße.
So ist meine Denke.
mfg

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Re: Land der viereckigen Eier
Datum: 11. Januar 2007 23:23

Mitnichten, mein Herr. Die Bilder von Barks, die Texte von Fuchs. So rum wird ein Schuh draus. Aber was diskutier ich hier über elementare Grundvoraussetzungen? Dann geht demnächst wieder das Gerede los "Zählen die Fähnlein Fieselschweif-Scripts von Barks?" "Zählen die Daisy Duck-Tagebuch-Zeichnungen von Barks?" "Zählen die Fuchs-Übersetzungen von apokryphen Geschichten?"

Duck auf
Alex

Ich bin ein Ukrainer (sehr frei nach John F. Kennedy)

Ungläubiger
Kenntnisnehmer
Russischer
Aggressionen
In
Nahegelegenen
Europäischen
Regionen

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Mathematik vs. Umgangssprache
geschrieben von: Hans Horst Heulmann ()
Datum: 12. Januar 2007 08:03

Ich möchte an dieser Stelle zunächst an den allgemein gebräuchlichen Begriff der "Dreieckspyramide" erinnern. Auch der bezeichnet einen geometsichen Körper, der eigentlich 4 oder 5 Ecken hat. Warum also nicht das Vierecksei?
Auch zur Vier gibt es stehende Redewendunen wie z.B. "vierschrötig", was letztlich auch einen achteckig aussehenden Menschen bezeichnet, der aber auf seine viereckige Vorder- oder Rückenansicht reduziert ist.
Vielleicht manifestiert sich in den viereckigen Eiern und den Kubikhetkaren eine spezielle geometrische projektionsmehtode der Entenhausener Geometrie?
Bevor hier wieder Barks, Barks/Fuchs/ Barks/Fuch/Fuchs2 etc. bemüht wird sollten wir hier erstmal weiter forschen. Gibt es wietere Belege für zweidimensionale Projektionen dreidimensionaler geometrischer Körper mit daraus resultierenden sprachlichen Ungenauigkeiten?

Denn offentsichtlich gibt es ja noch immer vieles zu entdecken im Paralleluiversum der Enten.

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Re: Übersetzungsfehler ?
geschrieben von: Basso Bompopoff ()
Datum: 12. Januar 2007 08:34

Mir hat Sie richtig deutsch gelernt.

Kopfschüttelnd: Basso.

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Re: Übersetzungsfehler ?
geschrieben von: Findibus Ferschwindibus ()
Datum: 14. Januar 2007 14:43

Bürgermeister von Timbuktu schrieb:
-------------------------------------------------------
> Mit Recht. Neuankömmlinge werden in der Regel
> sofort verspeist. tongue sticking out smiley


... und zwar quer!

FF

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Findibus Ferschwindibus ()
Datum: 14. Januar 2007 15:17

> > wären denn 8-eckige zumutbarer?
>
> Selbstverständlich. Einen Würfel aus einer
> vermutlich ohnehin viereckigen Öffnung zu pressen
> sollte leichter fallen als eine Pyramide, und
> nichts anderes wäre ja ein dreidimensionales Ei
> mit vier Ecken.

Woraus speist sich deine Vermutung einer viereckigen Öffnung, eines dreidimensionalen Eies, eines dreidimensionalen Duck-Universums? Vermutlich, weil du dir nicht vorstellen kannst, daß es anders ein könnte.

Ich bleibe dabei: Unzumutbarkeit und Vorstellungsschwäche sind keine Erkenntniskriterien.

Und übrigens bin ich der Meinung ...
...daß einer, der sich D. Malfoy nennt, lieber in seinem kleinen H.-P.-Universum bleiben sollte. Dort kann er mit seinesgleichen über Übersetzungsfehler streiten.

Barks ist kein Dichter (auch wenn er ein großes literarisches Werk geschaffen hat) und Frau Fuchs nicht seine Übersetzerin. Beide sind die Übermittler von Botschaften aus dem Duck-Universum. Leider ist es bei dem einen und bei der anderen durchaus zu Übertragungsfehlern gekommen, aus denen sich Widersprüche ergeben. Diese sind zu bereinigen. Übertragungsfehler sind nicht den Botschaftsempfängern anzulasten, sondern den Widrigkeiten der Übermittlungswege.

FF

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Basso Bompopoff ()
Datum: 14. Januar 2007 17:14

Natürlich wissen wir nichts über die wirkliche Zahl der räumlichen Dimensionen in Entenhausen, aber alles deutet darauf hin, daß Barks und Fuchs ihre Botschaften konsequent und fehlerfrei in unser räumlich dreidimensionales Universum übersetzt haben, denn in der Tat: was anderes können wir uns ja gar nicht vorstellen, und was anderes ist für uns auch weder sprachlich oder bildlich darzustellen. Viereck, Dreieck, Achteck sind also - unabhängig davon, was sie 'eigentlich' bedeuten, - Begriffe, die in den Berichten aus Entenhausen und in unserem Universum die gleiche Bedeutung haben. Jede andere Interpretation würde der Willkür Tür und Tor öffnen. Die Lösung des Problems muß also auf einer anderen Ebene gesucht werden.

Basso, Denker.

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Volle Zustimmung
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 14. Januar 2007 20:16

Wäre ich so geschmeidig im Umgang mit dem Wort ,ich hätte es nicht besser ausdrücken können

Duck auf, Maus raus!

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Draco Malfoy ()
Datum: 14. Januar 2007 21:23

Tja - dann revidiere ich meine Meinung die ich bisher von den Donaldisten hatte (weltoffen, an Zuwachs interessiert, Leute die die Liebenswürdigkeit der Bark´schen Geschichten in den grauen Alltag tragen) und ziehe mich wieder in meine H.-P.-Welt zurück.
Es ist ja auch eine Ungeheuerlichkeit mit so einer ID wie "Draco Malfoy" eine andere Meinung zu vertreten!!
Wo kämen wir denn dahin - womöglich würden Hinz und Kunz über Entenhausen diskutieren - und es soll doch ein "elitärer" Klub bleiben (Huch, in der Satzung steht es anders - aber was interessiert mich mein Geschreibsel von Vorgestern).
Hokuspukus Fidibus Verschwindibus - Der Klub allein sein muß.thumbs upconfused smiley

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: D313D ()
Datum: 14. Januar 2007 21:58

.... es soll aber gerade Hinz und Kunz über Entenhausen diskutieren! Es ist hier jede Meinung willkommen, man kann an allen Erkenntnissen zweifeln, nur ist für den Donaldismus der Barksismus/Fuchsismus die Grundlage. Auf dieser Grundlage sind alle Schlüße erlaubt und willkommen, denn davon lebt der Donaldismus und die Forschung. Man darf sich nur nicht zu leicht ins Bockshorn jagen lassen. Nicht alle "anerkannten" Theorien auch von "verdienten" Donaldisten sind der Weisheit letzter Schluß. Ich denke da zB nur an die Morphotel-Theorie, die versucht, Unstimmigkeiten im Werk von Barks zu erklären, hierbei ein Axiom setzt, welches es im Werk von Barks nicht gibt und dann meint, alles schlüssig erklären zu können, damit aber der Forschung ein Betätigungsfeld nimmt. Spontanpolydaktilie und Pseudopetasien haben was für sich, hier zeigte der Forscher, was menschens Geist erreichen kann, Morphotel macht alles erklärbar und damit langweilig. Auch im Donaldismus gilt, daß es keine dummen Fragen aber sehr wohl dumme Antworten gibt. In diesen Sinne forschen und fragen und posten wir weiter.....

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Morphotheltheorie
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 14. Januar 2007 22:03

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass eine Theorie im Allgemeinen nicht an ihrem Unterhaltungswert ("langweilig") bemessen wird, sondern eben gerade daran, ob sie die Gesamtheit der Phänomene oder zumindest einen erheblichen Teil davon einer Erklärung zuführen kann. Insofern muss ich mir mal wieder selbst auf die Schulter klopfen.

Habe die Ehre!

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Re: Land der viereckigen Eier
Datum: 14. Januar 2007 22:44

Draco Malfoy schrieb:
-------------------------------------------------------
> Tja - dann revidiere ich meine Meinung die ich
> bisher von den Donaldisten hatte (weltoffen, an
> Zuwachs interessiert, Leute die die
> Liebenswürdigkeit der Bark´schen Geschichten in
> den grauen Alltag tragen) und ziehe mich wieder in
> meine H.-P.-Welt zurück.
> Es ist ja auch eine Ungeheuerlichkeit mit so einer
> ID wie "Draco Malfoy" eine andere Meinung zu
> vertreten!!
> Wo kämen wir denn dahin - womöglich würden Hinz
> und Kunz über Entenhausen diskutieren - und es
> soll doch ein "elitärer" Klub bleiben (Huch, in
> der Satzung steht es anders - aber was
> interessiert mich mein Geschreibsel von
> Vorgestern).
> Hokuspukus Fidibus Verschwindibus - Der Klub
> allein sein muß.thumbs upconfused smiley


Das ist wieder das typische "Mit mir kann man reden, wenn man meiner Meinung ist". Gilt für beide Seiten. Beide verlangen von dem anderen die Anerkennung, die sie ihm im Gegenzug konsequent verweigern. So wird das nie was.

Selbstmurmelnd sind Donaldisten für neue Ideen offen, allerdings sollte man sich an gewisse Grundsätze halten, wenn man von Ihnen halbwegs "ernstgenommen", d.h. nicht als Möchtegern-Witzbold wahrgenommen werden will.

Da es immer mal wieder Phasen gibt, in denen das Brett von solchen Typen wimmelt, die hier nur mal irgendwas Provokantes in den Raum werfen und sich scheinbar köstlich darüber amüsieren, wenn die Alteingesessenen ob der Dreistigkeit/Verunglimpfung/Verarschung sofort Zeter und Mordio schreien, und es leider nicht immer sofort ersichtlich ist, ob wieder ein solcher schreibt oder tatsächlich ein ernstes Anliegen hinter solchen Beiträgen steckt, können gerne etwas heftige Reaktionen folgen. Das ist dann wieder ein schöner Beweise von der natürlichen Überlegenheit des arroganten Donaldisten-Haufens, der unter sich bleiben will und keine neuen Ideen akzeptieren will.

Wenn dann besagter Neuankömmling von zwei bis vier Postern im Allgemeinen und von einem im Besonderen hart angegangen wird ob seiner seltsamen Ideen und Interpretationen und dann sofort einen auf beleidigte Leberwurst macht, ist das genauso hilfreich. Das ist dann wieder ein schöner Beweis für die natürliche Überlegenheit des eingeschnappten Zaungastes, der beleidigt ist, weil seine Ideen, die teilweise gegen alles gehen, was in den letzten 30 Jahren so erforscht wurde, weil es ja in einem LTB ganz anders steht. Bringt auch nichts.

Sollte sich jemand für den Donaldismus interessieren, wie wir ihn verstehen, d.h. auf Grundlage von Barks und Fuchs, dann sollte ihm schnell einleuchten, dass eine Argumentation auf Grundlage von LTB und aktuellen MM-Heften nicht weit führen und schnell abgewürgt bzw. nicht ernstgenommen wird. Wenn derjenige aber gerne LTBs liest und nur damit als Grundlage arbeiten will, dann ist er bei uns halt nicht richtig, das ist nun mal so. Dann hat er leider auch fast nur das Schwarze Phantom als kompetenten Gesprächspartner, die meisten anderen Donaldisten verstehen kaum, wovon geredet werden würde.

Allen, die ein wirkliches Interesse an uns haben, denen kann ich nur empfehlen, sich mal in persona mit Donaldisten zu treffen, Stammtische quer durch Deutschland sind vorhanden. Das sind in der Regel durchaus verträgliche Menschen. Von Angesicht zu Angesicht fressen wir auch keinen auf. Im Internet manchmal schon.

So, der Worte sind genug geschrieben. Ich überlege gerade, ob ich noch auf die von Findibus Ferschwindibus an anderer Stelle geäußerten Bemerkungen eingehen soll, dass wir ja irgendwas annehmen müssen, was wir sehen und lesen und nicht von allem davon ausgehen können, dass die Abbildungen vielleicht nur grobe Annäherungen an einen Zustand sind, den wir überhaupt nicht verstehen, weil in Entenhausen vielleicht ganz andere Dimensionen vorhanden oder nicht vorhanden sind, aber das erspare ich mir. Es war ein langer Tag, ich habe genug geschrieben und bin jetzt müde.

Duck auf
Alex

Ich bin ein Ukrainer (sehr frei nach John F. Kennedy)

Ungläubiger
Kenntnisnehmer
Russischer
Aggressionen
In
Nahegelegenen
Europäischen
Regionen

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Draco Malfoy ()
Datum: 15. Januar 2007 18:48

Zitat Bürgermeister von T.:
"Wenn dann besagter Neuankömmling von zwei bis vier Postern im Allgemeinen und von einem im Besonderen hart angegangen wird ob seiner seltsamen Ideen und Interpretationen und dann sofort einen auf beleidigte Leberwurst macht, ist das genauso hilfreich. Das ist dann wieder ein schöner Beweis für die natürliche Überlegenheit des eingeschnappten Zaungastes, der beleidigt ist, weil seine Ideen, die teilweise gegen alles gehen, was in den letzten 30 Jahren so erforscht wurde, weil es ja in einem LTB ganz anders steht. Bringt auch nichts.

Sollte sich jemand für den Donaldismus interessieren, wie wir ihn verstehen, d.h. auf Grundlage von Barks und Fuchs, dann sollte ihm schnell einleuchten, dass eine Argumentation auf Grundlage von LTB und aktuellen MM-Heften nicht weit führen und schnell abgewürgt bzw. nicht ernstgenommen wird. Wenn derjenige aber gerne LTBs liest und nur damit als Grundlage arbeiten will, dann ist er bei uns halt nicht richtig, das ist nun mal so. Dann hat er leider auch fast nur das Schwarze Phantom als kompetenten Gesprächspartner, die meisten anderen Donaldisten verstehen kaum, wovon geredet werden würde. "

Räusper: meine Aussage war Folgende:

Barks selbst spricht von "eight-cornered eggs" (Quelle: 1. Gemälde zum Thema "Lost in the Andes"). Also KEIN LTB oder MM als Quelle.

In der Geschichte selbst spricht er von "squared eggs", was man mit "viereckig" übersetzen kann - richtig wäre aber gewesen: "rechtwinklige" oder "rechteckige" Eier.

Die Zählweise in Entenhausen ist die "normale" mit : 1 -2-3-4-5-6-7-8-9-10 (Quelle: Die Lore aus Singapur zählt in dieser Weise die Küken einer Papageien-Dame).

Folgerung: Barks und Fuchs widersprechen sich eindeutig .

Vermutung: Frau Dr. Fuchs hat geschludert.

Auswirkung: Auf den humoristischen Genuß keine. Aber: wenn hier geschludert wurde, dann möglicherweise auch woanders.(es ist mir klar, daß es für die Geschichte völlig unerheblich ist ob die Eier viereckig oder rechteckig sind.)

Frau Dr. Fuchs hat oft den Originaltext sehr frei übersetzt - fast immer ist es ihr dabei gelungen den Lesegenuß zu erhöhen. Aber als Forschungsgrundlage sollte meiner Meinung nach nur das Original dienen.

Ich hab schon gemerkt, daß ich mit meiner Meinung allein stehe - aber muß sie deswegen falsch sein?
Und selbst wenn: Kommentare wie:
"Und übrigens bin ich der Meinung ...
...daß einer, der sich D. Malfoy nennt, lieber in seinem kleinen H.-P.-Universum bleiben sollte. Dort kann er mit seinesgleichen über Übersetzungsfehler streiten. " zeugen von Intoleranz und nicht von Forscherdrang.

ENDE

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Ungewitter ()
Datum: 15. Januar 2007 20:22

Eine negative Meinung zur Fuchsschen Arbeit ist falsch, basta.

Mich hat übrigens niemand verspeist. Noch nicht. Mal sehen was mich in Berlin erwartet.

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Re: Land der viereckigen Eier
Datum: 16. Januar 2007 00:49

Draco Malfoy schrieb:
-------------------------------------------------------

> Barks selbst spricht von "eight-cornered eggs"
> (Quelle: 1. Gemälde zum Thema "Lost in the
> Andes"). Also KEIN LTB oder MM als Quelle.

Nein, aber ein Gemälde. Das mag von Barks sein wie es will, es ist als solches keine Forschungsgrundlage.

> In der Geschichte selbst spricht er von "squared
> eggs", was man mit "viereckig" übersetzen kann -
> richtig wäre aber gewesen: "rechtwinklige" oder
> "rechteckige" Eier.

Oder einfach nur eckige. Aber: Das Land der Viereckigen Eier klingt wesentlich beeindruckender als Das Land der Eckigen Eier.

> Die Zählweise in Entenhausen ist die "normale" mit
> : 1 -2-3-4-5-6-7-8-9-10 (Quelle: Die Lore aus
> Singapur zählt in dieser Weise die Küken einer
> Papageien-Dame).
>
> Folgerung: Barks und Fuchs widersprechen sich
> eindeutig .
>
> Vermutung: Frau Dr. Fuchs hat geschludert.

Interessanter Ansatz, aber in der Sache falsch. Für uns gilt die Kombination aus Barks und Fuchs. Wir zweifeln die Bilder von Barks ebensowenig an wie die Texte von Fuchs. Wenn sich Bild und Text zu widersprechen scheinen, dann gibt es dafür eine Erklärung, die wir nur noch nicht gefunden haben. Wenn bei Barks Donald und $crooge verschiedene Nachnamen haben, zeigt uns Fuchs, dass das bei Donald und Dagobert eben nicht der Fall ist. Fuchs informiert uns darüber, dass Onkel Dagobert und Oma Duck Geschwister sind. Oder dass auch die Neffen alliterierende Namen haben, wie so viele in Entenhausen. Oder dass Donald ein Lied über einen rührseligen Cowboy geschrieben hat und nicht mit allerschlimmsten Südstaatenakzent irgendwas dahersingt ("Ah´m screeming my heart out fer yahaw" oder so).
Ein Grund, warum Don Rosa von einigen Donaldisten abgelehnt wird ist ja auch die Tatsache, dass sich Rosa nur auf eines der Medien bezieht, weil er Frau Fuchs nicht kennt und in Ermangelung der deutschen Sprache auch nicht versteht. Und so trifft dann $crooge McDuck im elften Kapitel der ansonsten großartigen Biographie auf eine bis ihm dahin unbekannte Frau, die sich dann als Oma Duck herausstellt.

> Auswirkung: Auf den humoristischen Genuß keine.
> Aber: wenn hier geschludert wurde, dann
> möglicherweise auch woanders.(es ist mir klar, daß
> es für die Geschichte völlig unerheblich ist ob
> die Eier viereckig oder rechteckig sind.)
>
> Frau Dr. Fuchs hat oft den Originaltext sehr frei
> übersetzt - fast immer ist es ihr dabei gelungen
> den Lesegenuß zu erhöhen. Aber als
> Forschungsgrundlage sollte meiner Meinung nach nur
> das Original dienen.

Eben nicht. Als Grundlage nur Barks, das sieht sonst nur noch Henner Löffler so. Schön, dass er jetzt einen Befürworter gefunden hat. Oder bist du das am Ende selber? Nein.

> Ich hab schon gemerkt, daß ich mit meiner Meinung
> allein stehe - aber muß sie deswegen falsch sein?

Nein. Muss sie deswegen richtig sein? Nein. Das Schwarze Phantom benutzt als Grundlage für seine Aufzählungen (denn Forschungen sind es streng genommen nicht) alle Disneycomics jeglicher Provenienz. Kann er gerne tun, aber das ist keine "kanonische" Arbeit.

> Und selbst wenn: Kommentare wie:
> "Und übrigens bin ich der Meinung ...
> ...daß einer, der sich D. Malfoy nennt, lieber in
> seinem kleinen H.-P.-Universum bleiben sollte.
> Dort kann er mit seinesgleichen über
> Übersetzungsfehler streiten. " zeugen von
> Intoleranz und nicht von Forscherdrang.
>
> ENDE

Die Doktorarbeit zu diesem Thema erspare ich mir um diese Uhrzeit einfach mal.

Duck auf
Alex

Ich bin ein Ukrainer (sehr frei nach John F. Kennedy)

Ungläubiger
Kenntnisnehmer
Russischer
Aggressionen
In
Nahegelegenen
Europäischen
Regionen

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Draco Malfoy ()
Datum: 16. Januar 2007 07:45

Das ist mal eine argumentative Antwort die meinen Blutdruck nicht unnötig steigen läßt.
Danke!
Ich denk darüber nach.
MfG

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Ungewitter ()
Datum: 16. Januar 2007 08:50

Bürgermeister von Timbuktu schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das Land der
> Viereckigen Eier klingt wesentlich beeindruckender
> als Das Land der Eckigen Eier.


Wobei Das Land der eckigen Eier schon besser alliterieren würde.

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Re: Land der viereckigen Eier
geschrieben von: Basso Bompopoff ()
Datum: 16. Januar 2007 11:52

>> Draco Malfoy sagt:

>> Barks selbst spricht von "eight-cornered eggs"
>> (Quelle: 1. Gemälde zum Thema "Lost in the
>> Andes"). Also KEIN LTB oder MM als Quelle.

> Der Bürgermeister antwortet:

> Nein, aber ein Gemälde. Das mag von Barks sein wie es will, es ist als solches keine Forschungsgrundlage.

Lieber Schultes,

dieses Argument verstehe ich nicht. Wieso sollte Barks beim Pinseln in Öl keine Botschaften aus E. empfangen haben, wohl aber beim Zeichnen mit dem Stift? Zwei Seelen in seiner Brust, abhängig vom Malgerät in der Hand? Ich halte dafür, daß Barks immer Barks ist und sich nicht aufspalten lässt in Barks, den verlässlichen Berichterstatter, und Barks, den Geschichtenerzähler. Forschungsgegenstand muß der ganze und ungeteilte, ja gleichsam dreieinige Barks sein, sonst wird's düster-theologisch.

Basso.

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