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Architekt? Gloriose Idee!
geschrieben von: Daune ()
Datum: 16. Juni 2003 02:29

Gloriose Idee:
Haben wir zufällig einen Architekten in unseren Reihen, der als freundliche Gabe (Jahresgabe?) einen bauamtstauglichen, genehmigungsfähigen, statikgesicherten Musterplan von Donalds Haus Barksscher Art erstellen kann, der dann wirklich und im echten Leben ausführbar ist? So daß fanatische Donaldisten tatsächlich in einem kostengünstigen, hölzernen Original-Donaldhaus wohnen könnten?
Daunensteert

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Welches denn?
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 16. Juni 2003 15:42

Fragt sich bloß, welches Haus Du willst - in jeder Geschichte scheint ja Donald in 'nem anderen zu wohnen. Wenn man allerdings sämtliche Donaldhäuser nimmt, läßt sich aus ihnen allen zusammen vielleicht so eine Art idealer Typus von Donaldhaus, das Donaldhaus schlechthin, herausdestillieren.

Einfacher wär's natürlich, wenn Du Dir einen Duckschen Geldspeicher bauen ließest. Der ist in den Geschichten viel einheitlicher.



Beitrag geändert (17.06.03 15:54)

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Re: Welches denn?
geschrieben von: Daunensteert ()
Datum: 17. Juni 2003 01:45

Das Destillat aus Donalds Häusern, wie Du ganz richtig sagst, das soll es sein. Ich finde die Idee nach wie vor brilliant und hoffe, daß sie Anklang findet.
Grüße
Daune

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Doch lieber Patchwork-Haus statt Destillat.
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 17. Juni 2003 15:53

Schön wär's schon. Allerdings dürfte der Versuch, aus allen Häusern Donalds DAS Grundhaus herauszudestillieren, mit dem dann alle zufrieden sein können, noch schwieriger und zeitraubender sein als die Erstellung eines Sonderheftes über den hutfressenden Klever.
Einfacher und sinnvoller wär's wohl doch, wenn man aus EINER (kann man hier eigentlich schräg schreiben?) Geschichte EIN Haus auswählte, das besonders typisch erscheint. Das müßte natürlich aus einem Zehnseiter sein, in dem das Haus genügend von außen gezeigt wird, in dem man aber auch besonders viel vom Hausinneren zu sehen kriegt: Raumaufteilung, Möbel usw. Dinge, die dann auch in dieser Geschichte nicht gezeigt werden - denn ich halte es für ausgeschlossen, daß es EINE Geschichte gibt, in der das gesamte Haus vom Keller bis zum Dachboden mit allen Räumen gut sichtbar gezeigt wird - können dann durchaus aus anderen Geschichten bzw. Häusern "ergänzt" werden. Das Ergebnis eines solchen Vorgehens wäre somit kein künstliches Destillat aus allen Donaldhäusern, sondern ein Patchworkhaus, das Elemente aus verschiedenen Donaldhäusern vorweist, wenngleich es allerdings stark auf EINEM bestimmten Haus aus EINER Geschichte gründet. Woher genau was genommen ist, müßte natürlich penibel dokumentiert bzw. angemerkt werden.

Jetzt wo ich's bei Dir sehe, bemerke ich, daß meinem - da sagt man wohl "sic!" - "herausdestilieren" ein "l" fehlt. Ändere es schamvoll und stillschweigend und tausche es gegen das zweite "i" von Deinem - "sic!" - "brilliant".



Beitrag geändert (17.06.03 20:55)

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Brillant gesehen/Haus/Kollektion
geschrieben von: Daune ()
Datum: 18. Juni 2003 16:31

Genau, genau, genau. Es scheint tatsächlich so zu sein, daß mir hier die englische und deutsche Schreibweise durcheinandergeraten sind. Manche schreiben ja aus diesem Grunde Addresse. Also gefälligst brillant!
Wir brauchen eine Geschichte mit sehr gutem Haus, das wir mit Details aus anderen Geschichten komplettieren. Diskussion erfordert hauptsächlich die Frage nach wirklich unverzichtbaren Dingen und Details. Vielleicht ist für die äußere Gestaltung eine Gartengeschichte oder eine Nachbar-Streit-Geschichte am besten. Das Badezimmer aus WDC 165, "Der Weg zum Ruhm" etwa hat mir immer gut gefallen. Jedenfalls vermiede man durch dieses Vorgehen die Probleme, vor denen die "Mücke-Forschung" mit der Geographie Entenhausens steht, nämlich aufgrund der harten Prämisse "Es gibt ein gültiges Entenhausen, wir müssen es nur abbilden" immer tiefer in Erklärungsnöte zu kommen.
Selbstverständlich bräuchte es auch eine Möbelkollektion ausgewählter Barks-Einrichtungsgegenstände, auch Stoffe, Tapeten usw.

Wir sind jung, die Welt ist offen.

Daunensteert

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Neu-Entenhausen
geschrieben von: Daunensteert ()
Datum: 18. Juni 2003 16:34

Ach ja, und das Ziel sollte natürlich sein, ein real existierendes Entenhausen zu errichten.

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Re: Haus
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 19. Juni 2003 15:22

Ich hab' mir mal "Gute Vorsätze" (WDC 64, TGDD 88) durchgelesen, weil ich in Erinnerung hatte, daß man da recht viel vom Inneren von Donalds Haus sieht. Tut man auch - aber selbst hier dürfte es nicht gerade leicht sein, auf der Grundlage des Gezeigten einen sauberen Grundriß zu erstellen.

In der Tat ein schwieriges Unterfangen...

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Problem
Datum: 19. Juni 2003 20:14

In einem Duckschen Haus zu wohnen, könnte allerdings ein Problem werden. Ich persönlich hätte wenig Lust, für meine Notdurft jedesmal zu den Nachbarn zu gehen. Weil, eine Toilette hat´s ja nicht bei den Ducks.



Duck auf
Alex

Ich bin ein Ukrainer (sehr frei nach John F. Kennedy)

Ungläubiger
Kenntnisnehmer
Russischer
Aggressionen
In
Nahegelegenen
Europäischen
Regionen

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Nicht bewiesen!
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. Juni 2003 00:44

Daß uns von Barks kein Scheißhäusl Donalds ausdrücklich gezeigt wird, heißt nicht, daß es keins gibt. Das, was wir in den Geschichten sehen, hat ja als Überlieferung fragmentarischen Charakter und ist keineswegs ein vollständiges Bild. Daß also keine Toiletten gezeigt werden, kann zum Beispiel darauf zurückzuführen sein, daß Barks Klogänge der Ducks und anderer als für den Ablauf der Geschichten nicht wichtig erachtet und darum im Erzählgang weggelassen hat. Daß in den historischen Quellen des Altertums zum Beispiel kein Klogang Julius Caesars überliefert ist, ist nicht unbedingt ein Hinweis darauf, daß es einen solchen nie gegeben hat. Auch Geschlechtsakte der Entenhausener sind keine überliefert, obgleich es die doch aller Wahrscheinlicjkeit nach gibt.

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Re: Nicht bewiesen!
geschrieben von: Daunensteert ()
Datum: 20. Juni 2003 03:00

Dem schließe ich mich an. Und sollte es keinen locus geben, müßten wir eben an dieser Stelle ein Zugeständnis an unsere Natur machen.
A propos schließen: es war zwar richtig, daß der Brettmeister den anderen Thread geschlossen hat, allerdings wollte ich gerade wieder die Kurve zurück zum Donaldismus nehmen. So wollte ich nämlich berichten, was geschah, als ich das inkriminierte Heft erwerben wollte. Da war ich wieder einmal echt Donald.
Ich: Haben Sie das neueste Gespensterheft?
Verkäuferin kynid-barksischen Zuschnitts, naserümpfend: Das führen wir nicht.
Ich: Dann eben das Micky-Maxx, das ist so ein neues...
V.k.-b.Z.: Weiß ich doch! Das sind richtig gute Comics, während die Gespensterhefte...
Ich: Seufz...

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Uhrzeit
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 20. Juni 2003 09:25

Gute Güte, Daunensteert!
Die Gespenstergeschichten schein Dir ja den Schlaf zu rauben!

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Gatto, nicht Gorr!
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. Juni 2003 14:31

Gegen die Schließung des Gespensterthreads habe ich nichts einzuwenden, da man zu der ganzen Chose sowieso nicht recht viel mehr hätte sagen können und Aquax und Gorr als Comicfiguren sicherlich der charakterlichen Tiefe, Subtilität und Vielschichtigkeit entbehren, die Dagobert und Donald auszeichnen und diskussionstauglich machen.

Allerdings frag' ich mich nun doch, wo Du wohnst, da ich Personen kynid-barksischen Zuschnitts weder in Nord- noch in Süddeutschland je erblickt habe.

Nicht sehr rätselhaft ist hingegen Deine Gepflogenheit, hier zwischen zwei und drei Uhr nachts zu schreiben. Es sind keineswegs Gorr und Aquax, die den Schlaf Dir rauben; das Uhrzeitmysterium ist vielmehr darauf zurückzuführen, daß Du

1. entweder bis tief in die Nacht zu Deinem Heiland Gatto betest und ihm Opfer darbringst und danoch noch - gestärkt durch das Ritual - hier schreibst, um danach todmüde in die Falle zu gehen,

2. oder daß Du sehr früh aufstehst, weil Du noch vor Anbruch des Tages zu Deinem Heiland Gatto beten und ihm Opfer darbringen mußt, aber davor noch schnell hier schreibst.

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Schulden beim Duckschen Bankhaus, LTBulimie
geschrieben von: Daunensteert ()
Datum: 20. Juni 2003 16:28

Einige probate Gründe für Schlaflosigkeit:
-Schulden beim Duckschen Bankhaus
-unmögliche Nachbarn (jedem seinen Zorngiebel)
-schlechtes Gewissen (ob er Messer und Gabel mitgenommen hat? Ach, was geht mich das an!)
-Ärger über Cavazzanoschnäbel
-Comicüberkonsum bis hin zur LTBulimie

In Wahrheit bin ich ständiger Nachtarbeiter, der kurz nach der Heimkehr seine Mails zu bearbeiten pflegt.

Gorr habe ich ja leider nie zu Gesicht bekommen und als praktizierender Anhänger der christlichen Kirche darf ich Gatto wohl überaus verehren, sehe aber aus naheliegenden theologischen Gründen von regelrechter Anbetung ab.

Natürlich gibt es Menschen kyniden Zuschnitts. Auch und gerade im Osten! Als Berliner dürftest Du z.B. Brigitte Mira kennen, oder? Und was ist mit Alfred Hitchcock?

Grüße, Daune

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Nächtliche Ruhestörung/Kynide - Kynoide/Tiermenschengruppen-Terminologie
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. Juni 2003 17:34

Daunensteert hat geschrieben:

> Einige probate Gründe für Schlaflosigkeit:
> -Schulden beim Duckschen Bankhaus
> -unmögliche Nachbarn (jedem seinen Zorngiebel)
> -schlechtes Gewissen (ob er Messer und Gabel mitgenommen hat?
> Ach, was geht mich das an!)
> -Ärger über Cavazzanoschnäbel
> -Comicüberkonsum bis hin zur LTBulimie

Fehlt noch: Nachbarn, die keineswegs so ruhigen Menschen sind, wie einem zugesichert wurde und beim Gehen mit ihren Hausschuhen ständig auf den Dielen knarzen.

> In Wahrheit bin ich ständiger Nachtarbeiter (...)

Wachsfigurenkabinett?

> Gorr habe ich ja leider nie zu Gesicht bekommen und als
> praktizierender Anhänger der christlichen Kirche darf ich Gatto
> wohl überaus verehren, sehe aber aus naheliegenden
> theologischen Gründen von regelrechter Anbetung ab.

Och... nicht einmal ein kleines I-A-Öpferchen, ein paar Schweißspritzerchen? (Gute Güte, jetzt red' ich schon wie Flanders!)

> Natürlich gibt es Menschen kyniden Zuschnitts. Auch und gerade
> im Osten! Als Berliner dürftest Du z.B. Brigitte Mira kennen,
> oder? Und was ist mit Alfred Hitchcock?

Der Name Brigitte Mira sagt mir nix, ich bin allerdings auch kein Eingeborener. Aber stimmt, es gibt schon Menschen in unserer Welt, die den Entenhauser Hundemenschen recht ähnlich sehen. Allerdings würde ich doch davor zurückschrecken, sie als Kynide zu bezeichnen, da doch das leibliche Merkmal Nummer eins der Kyniden, die schwarze Hundenase fehlt: diese ist sozusagen das Tüpfelchen auf dem Kyniden-"i". Auch wirklich kynide Schlappohren werden wohl selten erreicht, wenngleich man bei uns mitunter Ohrformen sieht, die zumindest davon eine Ahnung geben.
Ich würde daher vorschlagen, solche Menschen in unserer Welt, die Kyniden ähneln, als Kynoide zu bezeichnen - ein wichtiger Unterschied: Die Kyn-iden sind eben die tatsächlichen "Hundischen" oder "Hundemenschen", während die Kyn-oiden nur "die den Kyniden Ähnlichen" sind, also solche, die in ihrem Phänotypus Ähnlichkeiten zu den Entenhausener Hundischen (Hundemenschen) aufweisen, wobei diese Ähnlichkeit nicht auf einem kyniden Einschlag beruhen muß (halte ich bei Menschen aus unserer Welt auch eher für abseitig), aber kann. Mit "kynoid" gleichbedeutend wäre auch der Terminus "kyniform".
Als weitere Beispiele für Kynoide fielen mir ein: Franz Müntefering, Peter Scholl-Latour, irgendwie auch Leo Kirch (aber eigentlich doch schon eher ein Porkoider - Gesicht, Augen!).

Ich stelle fest, daß im "Donaldisten" die Endungen -id und -oid gelegentlich unterschiedlos verwendet werden, also in ein und demselben Aufsatz mal von Anatiden, dann von Kynoiden die Rede ist. Man sollte aber einheitlich verfahren und die Tiermenschengruppen Entenhausens wirklich nur als Anatide, Porkide, Kynide, Muride usw. bezeichnen. Der konsequente Gebrauch von -oid wäre ebenfalls vertretbar, ich plädiere allerdings wie oben erläutert eher für -id. Dies kommt auch der Unterscheidung gleich, die die Anthropologie zwischen einerseits "europid" und "negrid" usw. und andererseits "europoid" und "negroid" usw. macht. "Negride Merkmale" sind tatsächlich das, was die Negriden an körperlichen Merkmalen aufweisen, während "negroide Merkmale" solche Merkmale bei Nicht-Negriden sind, die negriden Merkmalen ähneln und auf einem negriden Einschlag beruhen können oder auch nicht.

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Kynoide/Vicar
geschrieben von: Daunensteert ()
Datum: 21. Juni 2003 05:16

Bin ich froh, daß es auch noch andere gibt, die Opfer von notorischen Dielenknarzern sind. Ich habe nämlich das Pech, in einem feudalen Jugendstilhaus im Souterrain (=Sockelgeschoß) zu wohnen, über mir ein Lehrerpaar, beide orthodoxe Dielenknarzer und Holzschuhtänzer (so hört es sich jedenfalls an). Aber wehe, man selbst hat seine Scarlattisonaten oder Barry-White-CD zu laut an.
Ad rem!
Brigitte Mira, die kynoide Diva, fiel vor einigen Jahren durch ihre Funktion als eine der "drei Damen vom Grill" auf. Sicher gibt es massig Bilder von ihr im Netz. Weitere Kynoide sind: Horst Tappert, Marcel Reich-Ranicki, Heinrich Böll, Genscher (FDP). Natürlich ist die Absenz schwarzer Nasen störend. Kirch und Strauß (CSU) sind/waren Porkoide.
Zur Zeit bin ich ja ganz versessen auf Vicar, der sich zu Barks verhält wie Coca-Cola zu Pepsi: wenn man das eine nicht bekommen kann, ist das andere gar kein schlechter Ersatz. Aber wirklich - schlüssige Stories, kein Weltraum, alles in Entenhausen und Umgebung, herrlich.
Daune

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Re: Brillant gesehen/Haus/Kollektion/Mücke
geschrieben von: stinesn ()
Datum: 21. Juni 2003 10:50

vermutlich gibt es tatsächlich nur ein entenhausen, wahrscheinlich kann es aber immer nur in kleinen teilbereichen kartographisch exakt abgebildet werden, da die unterschiedlichen dimensionsauffassungen (zeitlich, räumlich, rechtwinklig) von entenhausen wohl durch unsere bescheidenen möglichkeiten nicht korrekt wiederzugeben sind.

man weiß so wenig

stinnes

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Ruhestörung/Weitere Kynoide und Porkoide/Vicar
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 21. Juni 2003 16:14

Daunensteert hat geschrieben:

> Bin ich froh, daß es auch noch andere gibt, die Opfer von
> notorischen Dielenknarzern sind. Ich habe nämlich das Pech, in
> einem feudalen Jugendstilhaus im Souterrain (=Sockelgeschoß) zu
> wohnen, über mir ein Lehrerpaar, beide orthodoxe Dielenknarzer
> und Holzschuhtänzer (so hört es sich jedenfalls an). Aber wehe,
> man selbst hat seine Scarlattisonaten oder Barry-White-CD zu
> laut an.

Das Dielengeknarze bezog sich nicht auf mich, sondern von einem gewissen Donald Duck. Kennst Du nicht die Barks-Geschichte "Nächtliche Ruhestörung" mit dem pensionierten Käsekoster und so.
Bei mir ist das Problem, daß die Leute in den Wohnungen über, unter und neben mir manchmal ganze Nächte durch nichts besseres zu tun haben, als mit voller Lautstärke fernzusehen. Außerdem ist direkt vor meiner Wohnung (2. Geschoß), die zur Straßenseite hin liegt, eine Bushaltestelle: einfach grausam, was das für ein Gedröhne gibt, wenn man nachts das Fenster gekippt läßt und die Busse anrauschen, mit laufendem Motor an der Haltestelle stehen und wieder abfahren. Das gelegentliche Getrampel und Gestampfe von dem Menschen, der über mir wohnt, ist bei alledem noch das geringste Problem.
Vielleicht hülfe ja gezielter, nächtlicher Wham!-Terror, harr, harr!

> Weitere Kynoide sind:
> Horst Tappert, Marcel Reich-Ranicki, Heinrich Böll, Genscher
> (FDP). Natürlich ist die Absenz schwarzer Nasen störend. Kirch
> und Strauß (CSU) sind/waren Porkoide.

Richtig! Bei Strauß sind es, nicht zu vergessen, Haare und Frisur, die das porkoide Aussehen unterstreichen: man fühlt sich an diesen einen Porkiden aus "Im alten Kalifornien" (Name fällt mir nicht ein) erinnert, den Panchita beinahe heiraten mußte.
Kynoides Aussehen haben noch, wenngleich nicht voll ausgeprägt: Wolfgang Clement sowie Heinrich August Winkler, der ziemlich überschätzte Hofhistoriker der Berliner Republik.
Kynoid angehaucht scheint mir auch Bismarck, porkoid dagegen Göring (wieder Frisur!). Kynoid war Franz Joseph von Österreich (Kaiser von 1848-1816; hmm... vielleicht doch eher porkoid), kynoid war auch Hindenburg. Ronald Reagan erinnert extrem stark an diesen einen Fersehmoderator aus dieser kurzen Barks-Geschichte, wo Onkel Dagobert sich dumm anstellen muß, um in der Gewinnshow nichts zu gewinnen. Allerdings ist dieser Moderator ein humanoider Kynider, kein allzu typischer reiner Kynider.
Lupoid indes ist Jörg Haider.

> Zur Zeit bin ich ja ganz versessen auf Vicar, der sich zu Barks
> verhält wie Coca-Cola zu Pepsi: wenn man das eine nicht
> bekommen kann, ist das andere gar kein schlechter Ersatz. Aber
> wirklich - schlüssige Stories, kein Weltraum, alles in
> Entenhausen und Umgebung, herrlich.

Ja, Vicar-Geschichten sind in Text und Zeichnungen gediegene, handwerklich ordentlich gemachte Duck-Geschichten. Sie fallen auch im Vergleich zu der Billigware in der MM ("Comicup" und viele andere, von denen ich mir nicht einmal die Namen merke) positiv auf, von dem heutigen LTB-Stuß ganz zu schweigen (Cavazzano natürlich ausgenommen - der darf auch den Weltraum zeichnen! :-) ). Natürlich sind in der MM sonst noch klasse Zeichner wie die beiden Heymans heute auch nicht mehr allzu selten.
Gerne lese ich auch immer wieder die Vicar-Geschichten in meinen alten Heften aus den 80ern.

Ich trinke ohnehin nur Cola light, das allerdings erst seit der deutlichen Geschmacksverbesserung, die so um 1996 herum erfolgt sein muß, genießbar geworden ist; vorher war Cola light ein untrinkbares Schwefelwasser und man mußte zu Pepsi light greifen, das allerdings etwas eklig-süßlich war und wohl noch ist.



Beitrag geändert (21.06.03 18:40)

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Blubberlutsch/Zu neues Geld
geschrieben von: Daune ()
Datum: 22. Juni 2003 05:56

Strauß sah aus wie der porikde Köberle aus der "Gurkenkrise". Es gibt weiter keine große Stellungnahme, da hier in Bremen wegen der "Vision Parade" (vollgedröhnte Hamsterhosenträger und lecker bauchfreie Mädels) high life war und ich als Taxist mittendrin...nur noch das eine: es gibt Pepsi light und Pepsi max, beide zuckerfrei, aber die max leckerer. Geschmacksverbesserung bei CCl signifikant. Aber: man bekommt ganz merkwürdige Leberwerte davon.
Versuche gerade, mich daran zu erinnern, in welcher Duck-Zeitreisegeschichte Dagobert (im historischen Alaska oder Wilden Westen?!) mit zwar gültigem, aber vom angegebenen Druckjahr her "zu neuem" Geld bezahlt und damit auf irgendeine Art und Weise auffliegt.
Es ist mir überaus peinlich, die meisten Postings abgesondert zu haben.
Peinlich ist mir auch, daß ich durchaus nicht alle Barksgeschichten gelesen habe, eigentlich nur das, was ich in meiner Kern-MM-Zeit von 1976-1982 zu lesen bekommen habe und was in den finnischen AA des entsprechenden Zeitraumes zu finden war.
Gruß,
Daune

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Blubberlutsch/Ducksche Zeitreisen/Genschers relative Elefantosität - Elefantide
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 22. Juni 2003 15:30

Daune hat geschrieben:

> nur noch das eine: es gibt Pepsi light und Pepsi
> max, beide zuckerfrei, aber die max leckerer.
> Geschmacksverbesserung bei CCl signifikant. Aber: man bekommt
> ganz merkwürdige Leberwerte davon.

Ja, Pepsi max ist nicht so penetrant süßlich im Geschmack wie Pepsi light, aber dennoch nicht so gut wie Coke light. Äh... was genau hat es mit den Leberwerten auf sich?

> Versuche gerade, mich daran zu erinnern, in welcher
> Duck-Zeitreisegeschichte Dagobert (im historischen Alaska oder
> Wilden Westen?!) mit zwar gültigem, aber vom angegebenen
> Druckjahr her "zu neuem" Geld bezahlt und damit auf irgendeine
> Art und Weise auffliegt.

Hmm... kann das sein, daß das so 'ne Geschichte ist, wo Dagobert mit Neffenanhang ins London (oder Edinburgh?) des späten 19. Jahrhunderts zurückreist, um ein später wertvolles Bild von 'nem Maler zu kaufen. Die war zu "Deiner" Zeit (frühe 80er) in der MM und war von Branca, wenn ich mich nicht irre.
Vielleicht kann da die B.O.E.M.U.N.D. weiterhelfen, die über ein wohlsortiertes Archiv verfügt und zu derlei Fragen Blitzantworten auszusenden vermag.

> Es ist mir überaus peinlich, die meisten Postings abgesondert
> zu haben.

Har, har! Wieso das denn? Kein Grund, sich unsagbar töricht vorzukommen, mein Lieber. Allenfalls Deiner lückenhaften Kenntnisse über Barks-Berichte und Deines schäumenden Cavazzanohasses hast Du Dich zu schämen.
Und wer weiß, vielleicht bin ich ja der Postingkönig und Forumsdespot, wenn man die beiden Coolwaters zusammenlegt?

Zu Genscher fiele mir noch ein, daß er vielleicht doch eher elefantoiden Typs ist. Es gibt meines Wissens allerdings in den Barks-Quellen nur ein Beispiel für eine elefantide Person: diese Dame, der der Modefriseur Donald die Ohren hinter dem Kopf zusammenknotet.
(Dumbo in dieser Oma-Duck-Geschichte zählt nicht: der ist ein richtiger Elefant, der in mancher Hinsicht mutiert sein mag, aber kein Elefantider, kein Elefantenmensch. Außerdem hat Barks diese mistige Geschichte sowieso nicht geschrieben, so daß doch starke Zweifel in Hinsicht auf ihren Quellenwert bestehen.)

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Re: Blubberlutsch - Cola-Tip
geschrieben von: henriette ()
Datum: 22. Juni 2003 16:00

Hi!

Hoffentlich wird das jetzt nicht als Werbung gelöscht....

Für (von der herkömmlichen) Cola Frustrierte gibts jetzt eine echte Alternative: Premium-Cola. Schmeckt nach meinem subjetiven Empfinden wie diese Weingummi-Colafläschchen in flüssig. Lecker! Und hat soviel Koffein, daß es _das_ Getränk für Nachtarbeiter (bzw. -Mailer) ist :-))

Gruß

Henriette



"Seht im Lexikon nach! Ich weiß nichts! Absolut nichts!"

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