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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
Datum: 19. November 2019 20:02

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Fährmann
Unsereins kriegte beim Schuhkauf noch die Füße durchleuchtet (schönes Geistergrün):

[upload.wikimedia.org]

Ahoi.

Was, bitte, waren das für Zeiten? Hast du Ferdinand Sauerbruch noch persönlich gekannt? Oder war das Bestandteil der Musterungsprozedur für den Burenkrieg von 1902????

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Grkztrrrschwrzkajaaaa!

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 19. November 2019 20:18

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Fährmann
Unsereins kriegte beim Schuhkauf noch die Füße durchleuchtet (schönes Geistergrün).

Jetzt wird mir schlagartig alles klar. Die grünen Geisterstrahlen stiegen durch den Nervus ischiadicus auf bis zu den Lendenwirbeln, drangen ins Rückenmark ein, kletterten durch das Rückgrat bis ins Gehirn hoch und nisteten sich im Nervus rerum ein. Während die meisten Betroffenen ohne Symptome blieben, entwickelte sich in Verbindung mit intensivem Lesen von Donald-Duck-Geschichten im Kindes- oder sogar noch im Erwachsenenalter nicht selten eine Symptomatik, die als "Donaldismus" beschrieben wird. Auf Deutsch: die haben alle einen an der Waffel. Das ist natürlich auch die Erklärung dafür, dass es heute so wenig jugendliche Donaldisten gibt. Die Kinder kriegen beim Schuhkauf nicht mehr die Füße durchleuchtet. Danke, Fährmann, für diese wahrhaft erhellende Perlustration!

PS: Ich lese gerade den letzten Beitrag der sibirischen Krähe. Dieser junge Mann hat entweder die Fünfziger Jahre nicht am eigenen Leib erlebt, oder er hat seine Kindheit in der heilen Welt der Berge verbracht, wo es noch keine fortschrittliche Technik gab.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.19 20:34.

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
Datum: 20. November 2019 09:22

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Theodora Tuschel
PS: Ich lese gerade den letzten Beitrag der sibirischen Krähe. Dieser junge Mann hat entweder die Fünfziger Jahre nicht am eigenen Leib erlebt, oder er hat seine Kindheit in der heilen Welt der Berge verbracht, wo es noch keine fortschrittliche Technik gab.

Die 50er habe ich insofern indirekt erlebt, als meine beiden älteren Brüder aus den 50ern sind ... mit allen Folgen, die das so hatte *GG*. Die „Welt der Berge“ gibt es bei uns südlich der Alpen nicht so sehr.

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Grkztrrrschwrzkajaaaa!

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. November 2019 16:08

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Ostsibirischer Korjakenknacker
Die „Welt der Berge“ gibt es bei uns südlich der Alpen nicht so sehr.

Obacht! Ganz so sieht's zwar im Eutinischen nicht aus, doch nicht fern davon, und jeder Maulwurfshügel brüstet sich da mit dem Adelstitel "Berg":


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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 20. November 2019 18:45

Gar nicht wahr. Ich lebe nicht weit vom Bungsberg, dem höchsten Berg von Schleswig-Holstein (167 m). Wollte nur den Korjakenknacker ein bisschen pieken, dem als Kind im Schuhgeschäft offenbar nicht die Füße durchleuchtet worden sind. Jetzt mal im Ernst: Ich glaube, Menschen mit Kindheitserfahrungen aus den 1950er Jahren können die Duck-Geschichten und die Fuchs-Texte besser verstehen als Jüngere. Da klingt so viel an, was kindliche Alltagserfahrung war. Gerade in den Fuchs-Texten.

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 20. November 2019 20:36

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Theodora Tuschel
Jetzt mal im Ernst: Ich glaube, Menschen mit Kindheitserfahrungen aus den 1950er Jahren können die Duck-Geschichten und die Fuchs-Texte besser verstehen als Jüngere.

Hehehe, da waren welche schon mal radikaler ...

"Ich bin im Verband immer dafür eingetreten, eine Altersklausel in die Satzung aufzunehmen, bin aber nie damit durchgekommen, sagen wir, nur bis 1950 Geborene aufzunehmen. Die jungen Menschen, die nicht mehr mit diesem Kulturgut sozialisiert worden sind, wir reden von 'donaldisiert', verstehen das alles ja nicht mehr; sie werden nie das, was man Sympathie nennt, echt empfinden." [www.leerworte.de]

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
Datum: 20. November 2019 23:42

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Beppo
...Wenn ich dereinst mehr als eine Million im Lotto gewinne, dann heuere ich ein paar teure Spezialisten für Vereinsrecht an und lasse diese Konstruktion gerichtlich überprüfen. Versprochen. Unfreiwilliger Humor im Vereinsteil. Das wird lustig! Solange es aber noch nicht so weit ist, muss ich mich erst einmal der normativen Kraft des Faktischen beugen.

Der e.V. meint jetzt, dass er das Erbe der verstorbenen Organisation verwalten darf, kann und muss. Ohne meine Million kann ich daran leider nichts ändern. Ich hoffe auf ein Gottesurteil in der Form der passenden Lottozahlen. Tick, Trick und Track haben ja auch einmal ordentlich im Lotto gewonnen. Die Rache ist mein...

Verständnisfrage: Wenn du jetzt nicht im Lotto gewinnst, siehst du das dann auch als Gottesurteil? Also als Bestätigung von ganz oben, dass du es gut sein lassen sollst? Spannend...

Lass dir die Lottozahlen von Michael Fink verraten, dann sollte es klappen.

Und dabei bist du doch personalisierte D.O.N.A.L.D. - Früher warst du lustiger.

Duck auf, Alex

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 27. November 2019 11:12

> Verständnisfrage: Wenn du jetzt nicht im Lotto gewinnst, siehst du das dann auch als Gottesurteil? Also als Bestätigung von ganz oben, dass du es gut sein lassen sollst?

Gottes Mühlen mahlen langsam. Frag den Ösi.

> Lass dir die Lottozahlen von Michael Fink verraten, dann sollte es klappen.

Das ist ein Problem. Ursprünglich wurden die Lottzahlen der Gustav-Gans-Gesellschaft von einer göttlich inspirierten bayerischen Präsidente ausgewählt. Michael Fink (ein Franke, früher NRW) hat sie dann Woche für Woche von einem Schein auf den nächsten übertragen. Dabei gab es Mutationen wie im Humangenom. Weiß Michael Fink, der bekannte Versager (Wahlen!) noch, was die richtigen Zahlen sind?

Grunz!
Beppo

Zeppo: Dad, the garbage man is here.
Groucho: Tell him we don't want any.

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 27. November 2019 14:16

> Ich lese gerade den letzten Beitrag der sibirischen Krähe. Dieser junge Mann hat entweder die Fünfziger Jahre nicht am eigenen Leib erlebt, oder er hat seine Kindheit in der heilen Welt der Berge verbracht, wo es noch keine fortschrittliche Technik gab.

In der Wikipedia steht beim Lemma Pedoskop: "Der Schweizer Schuhhersteller Bally vertrieb sie in Kontinentaleuropa. Bis in die 1950er Jahre wurden in den USA ca. 10.000, in Großbritannien ca. 3.000, in Kanada ca. 1.000 und in der Schweiz und Süddeutschland ca. 1.500 Geräte aufgestellt." Auffällig ist, dass die Ostmark nicht genannt wird. Vielleicht waren die zu feig, sich harter Strahlung auszusetzen. Ich nicht. Und hinterher hat es ein Lurchiheft gegeben.

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
geschrieben von: Onkel Otto ()
Datum: 27. November 2019 17:40

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Beppo
> Auffällig ist, dass die Ostmark nicht genannt wird. Vielleicht waren die zu feig, sich harter Strahlung auszusetzen. Ich nicht.

Keine Sorge, Verstrahlter, diese gefährlichen Geräte gab es auch in Österreich. Einfach ein bisschen länger suchen und sich nicht mit dem Wikipedia-Artikel begnügen - siehe z.B. hier: [www.wienerzeitung.at]

Unter Ostmark verstehe ich übrigens als Spätgeboren- und -erzogener umgangssprachlich eher die Währung der untergegangenen DDR als das 1938 okkupierte Österreich.

Und ein Letztes noch: Die Formulierung mit der Feigheit finde ich schlicht widerlich. Ganz besonders mutig waren demnach die - damals arglosen - Schuhverkäufer*innen und die Stammkunden unter den Kindern.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.11.19 17:46.

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Re: Verbrechen und andere Kleinigkeiten
Datum: 29. November 2019 07:23

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Onkel Otto
Und ein Letztes noch: Die Formulierung mit der Feigheit finde ich schlicht widerlich. Ganz besonders mutig waren demnach die - damals arglosen - Schuhverkäufer*innen und die Stammkunden unter den Kindern.

Naja ... feig sein kann nur jemand, der eine Wahl hat ... die VerkäuferInnen hatten keine. Und so sensibilisiert wie heute war man damals wohl auch nicht.
Wusstet ihr, dass Anfang des 20.Jh enorm viele ZifferblattmalerInnen an Zungenkrebs erkrankten und starben, weil sie die Pinsel mit der (radioaktiven) floureszierenden Farbe für die leuchtenden Ziffern ableckten, damit sie schön fein zugespitzt sind? Ich glaube nicht, dass das von den böswilligen FabriksbesitzerInnen beabsichtigt war ... es war schlicht zu wenig bekannt, dass das tödlich enden kann.

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