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Dagobert'sche Ökonomie
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 13. September 2003 17:14

Die Aussage, wonach Dagobert kein Geld ausgibt, kann so nicht stehenbleiben; auch bei Barks fungiert Dagobert ja oft als Großunternehmer und hat somit Ausgaben, etwa in "Das große Ölgeschäft" (TGDD 79) oder in "Zwei Streithähne" (TGDD 17), wo er wegen einer Posaunenfabrik Donalds Haus kaufen will. Erinnert sei auch an "Der reichste Mann der Welt" (TGDD 11), wo der knausrige Phantastilliardär fast fließbandartig Monumente von Emil Erpel bauen läßt, nur um seinen Reichtum zur Schau zu stellen.

Das Problem des "Austrocknens" der Entenhausener Wirtschaft wird allerdings durchaus thematisiert - und zwar außerhalb des Barks-Werkes: In der Geschichte "Münzmangel" (MM 4/98) herrscht in Entenhausen ein derartiger Mangel an Kleingeld, daß sich sogar der Bürgermeister zum Eingreifen gezwungen sieht: Sofort macht er Dagobert Duck als den "Schuldigen" aus und beschlagnahmt dessen gesamte Münzbestände. Und der Fortgang der Story könnte wieder von Barks sein: das beschlagnahmte Hartgeld wird von der breiten Masse sogleich ausgegeben - und landet wo? Natürlich wieder in Dagoberts Geldspeicher, zumal die meisten Münzautomaten, Parkhäuser, Waschsalons, etc. sowieso Dagobert gehören. Man fühlt sich instinktiv an die Geschichte "Die Kunst, Geld auszugeben" (TGDD 12) erinnert.


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Dagobertismus über Barks hinaus
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 13. September 2003 22:58

Am Beispiel des Dagobertismus sieht man doch ganz gut, daß die Beschränkung nur auf Barks-Geschichten das Lesevergnügen um die Schrulligkeiten des Duck-Universums deutlich schmälern würde. Viele bizarre Details, komische Marotten und andere groteske Phänomene wurden erst von anderen Zeichnern und Autoren aufgegriffen resp. eingeführt und gaben dem Ganzen erst die richtige Würze.

Hier ein paar Kostproben: Dagobert ritzt als Erkennungszeichen ein Kreuz in den Rand all seiner Taler ein (LT 24, S.199) und jede Banknote versieht er mit einer Gegenzeichnung (LT 107, S.28). Gebrauchte Briefumschläge stülpt er um, um sie erneut verwenden zu können (LT 91, S.63), abgerissene Kalenderblätter bewahrt er auf, um aus ihnen einen neuen Kalender zusammenzubasteln (PKT 4, S.3). Das [teure] Golfspielen ersetzt er durch "Spargolf" [= "Golf" mit leeren Konservendosen auf dem Geldspeicher-Vorplatz] (LT 49, S.174) und sollte er mit der Bahn verreisen, läßt er sich schon mal als Frachtgut im Güterwaggon transportieren (TGDD 36, S.39). Morgens wird Dagobert von einem Spezialwecker geweckt, der nicht rasselt, sondern klimpert, indem er Goldstücke auswirft (MM 25/75, S.28). Zum Aufspüren von Schadinsekten besitzt Dagobert eine sehr skurrile Konstruktion: das "Mottensuchgerät" (LT 99, S. 69). Auch die Eßgewohnheiten des reichsten Mannes suchen ihresgleichen: "Einen schöneren Start in den Tag kann ich mir kaum vorstellen, als mit einem Glas Regenwasser und Brotabfällen von den Marktplatztauben!" so die Worte des reichsten Mannes zum Frühstück (LT 213, S.199). Und sollte der Tycoon Erste Hilfe benötigen, so helfen am besten Talerkompressen (MM 23/68, S.4).

Auch die rätselhafte Entenhausener Ökonomie wird von anderen Zeichnern weiter ausgeleuchtet: Da haben wir etwa den Arbeitsmarkt, der nach sehr sonderbaren ökonomischen Regeln funktionieren muß. "Angestellten der Firma Duck können wir keinen Kredit gewähren! Ihre Löhne sind zu niedrig!" beteuert der Mitarbeiter einer Konkurrenzbank (MV 11/85, S.32).

Auch der Geldmarkt weist anachronistische Strukturen auf. Dagobert über die Zinsen seines Bankhauses: "Wie niedrig die bei mir sind brauch' ich ihm ja nicht auf die Nase zu binden!" denkt er im Angesicht eines potentiellen Geldanlegers (DDT 182, S.92).

Und auch am Konsumgütermarkt spielt der Duck-Konzern keine überragende Rolle: Ein Unternehmensberater bemängelt die viel zu kleinen und unscheinbaren Geschäfte, die aus Kostengründen in unbedeutenden Nebenstraßen lägen sowie das Warenangebot, das überwiegend minderwertige 2. Wahl sei (LTE 2, S.263).

Wie können sich die Duck'schen Unternehmen also am Markt behaupten, wenn sie in puncto Gehälter, Zinsen und Produkte offensichtlich schlechter sind als der Gesamtmarkt? Wie kann Dagobert Duck seine Stellung als reichster Mann der Welt auf lange Sicht halten?

Wie schon richtig bemerkt, gleicht der Duck'sche Unternehmensstil dem eines mittelalterlichen Tyrannen. Doch wir finden daneben auch das zeitgemäße, weltoffene Management, verkörpert vor allem durch Klaas Klever, der seinen Namen ganz zu Recht trägt. In den überwiegenden Episoden erweist sich Klever als der praxisnähere Geschäftsmann und doch
muß er [zum Ärger des Lesers] gegenüber Dagobert stets scheitern. Diese Konstellation erinnert in ihrer Konstruiertheit doch sehr stark an Ede Wolf und die Schweinchen, deren Konflikte immer zu Lasten Edes ausgehen [auch wenn es sich der Leser oft anders wünschen würde].

All diese Widersprüche und Achs-Brüche sind dem Entenhausener Universum immanent und haben letztlich nichts mit der Konzentration auf einen oder mehrere Zeichner zu tun.


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Re: Barks'sche Achsbrüche
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 14. September 2003 10:50

Das Schwarze Phantom hat geschrieben:

> Auch bei Barks stößt man auf diverse Ungereimtheiten. Ich
> erinnere an den Mond, der etwa im "Fortismiumbehälter" (TGDD
> 120) nur mit Schutzkleidung betreten werden kann, während man
> sich in "Wettrennen zum Mond" (TGDD 22) in irdischer Lässigkeit
> [ohne Schutzhelm!] auf dem Erdtrabanten bewegt.
>
> Auch Dagobert Ducks Liquidität ist bei Barks ein
> undurchschaubares Terrain: Wenn der reichste Mann der Welt
> zuweilen keinen Zugriff auf sein Bargeld hat (Beispiele:
> "Weihnachten für Kummersdorf" (TGDD 3) oder "Kummer mit
> Kunststoff" (TGDD 14)), steht er vor dem Ruin. Doch auch bei
> Barks ist Dagobert ja von Beruf Bankier bzw. Großunternehmer -
> und müßte als solcher über ein laufendes Einkommen verfügen
> [bei anderen Zeichnern wie Bottaro liest man etwa von der
> "halbstündigen Zuwachsrate aus den Duck'schen Unternehmungen" -
> s. LT 16, S.141] und darüberhinaus natürlich auch über
> Bankkonten, sprich: Giralgeld. Doch nichts von alledem: Barks
> ignoriert den ökonomischen Background des knausrigen Tycoons
> kaltschnäuzig und läßt seine Geschichten somit auch ein bißchen
> weltfremd wirken.

außerdem schreibt das Phantom:
> All diese Widersprüche und Achs-Brüche sind dem Entenhausener
> Universum immanent und haben letztlich nichts mit der
> Konzentration auf einen oder mehrere Zeichner zu tun.


NEIN, MEIN HERR! Die von Dir mit Fleiß zusammengetragenen Widersp- und Achsbrüche beruhen EINZIG auf der Tatsache, dass hier verschiedene Zeichner am Werk sind! Das Barks - Universum ist in sich konsistent, zack.

Für vorübergehende Geldnöte liefert Dagobert selbst die Erklärungen, und das Problem mit der Mondatmosphäre habe ich bereits auf dem letzten Kongress einem ersten Erklärungsversuch zugeführt. Eine umfassendere und theoretisch fundierte Erklärung ist derzeit in Arbeit.

Gewisse Unschärfen, wie sie in der Barksschen Erzählung auftauchen, sind im Übrigen nicht nur das Salz in der Suppe, sondern geradezu Ursprung unserer Forschungen (Einen Gruß an dieser Stelle an Landarzt Golf).

Es lebe der Barksismus - Fuchsismus!


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Das ist es ja!
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 14. September 2003 22:20

Die Unschärfen, um nicht zu sagen "Widersprüche", sind letzten Endes der Nährboden der donaldistischen Forschung. Gäbe es sie nicht, wäre der Donaldismus ebenso überflüssig wie Ärzte in einer Gesellschaft von lauter Gesunden. Freuen wir uns also darüber, daß es so viele Zeichner gibt, die uns am laufenden Band Nahrung für unsere Forschung liefern! ;-)

So ganz zustimmen kann ich der These allerdings nicht, wonach alle Achsbrüche auf das Zusammenwirken verschiedener Zeichner zurückzuführen sein sollen. Im Entenhausener Kosmos sind bestimmte Figuren prinzipiell als Sieger konzipiert, andere prinzipiell als Verlierer [obwohl sie es von der Sache oft anders verdienten!]. Nehmen wir wieder Dagobert Duck, der seinen Rivalen (Klever, Moneysac, ...) grundsätzlich überlegen ist - egal, was passiert. Wenn Dagobert etwa beim Bindfadensammeln gegenüber Moneysac als Sieger hervorgeht, dann nicht, weil er der bessere Geschäftsmann wäre, sondern nur weil er zufällig den Bindfaden mit seinem Glückszehner dabei hat. Dies gleicht ja wohl mehr einem Taschenspielertrick als einem ehrlich verdienten Sieg.

Und von diesen Prinzipien her sind alle Zeichner vergleichbar, ob sie Barks heißen oder sonstwie.


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Hmmmmm
geschrieben von: Der unbekannte Donaldist ()
Datum: 28. September 2003 21:42

Hmmmmmmm,

schwerwiegende Grundsatzprobleme!

Ich denke jeder einzelne Autor muss gesondert behandelt werden, denn jeder Prophet verkündet die Wahrheit anders (sihe Bibel). Dem Barksismus-Fuchsismus gebührt nun natürlich der uneinholbare Vorsprung, die ersten Berichte aus dem aus der Welt der Enten auf Erden gebracht zu haben. (Man glaubt ja auch lieber den Testamenten anstelle von Eugen Drewermann oder amerikanischen Wanderprdigern). Zudem stellt Barks, als einziger ein in sich geschlossenes Universum da, und liefert damit überhaupt erst die Möglichkeit eine Gesamttheorie aufzustellen. Alle Unstimmigkeiten lassen sich auf chronologische Verschiebungen, Übersetzungsmängel ins Deutsche oder Engstirnigkeit in der Auslegung zurückführen. Als einziger Zeichner ist hier Rosa vergleichbar, was allerdings einen einzigen Grund hat: Er bewegt sich (nahezu) ausschließlich auf Bearks-Terrain! Aus diesen Gründen sind die anderen Autoren / Zeichner zwar lesenwert, aber auf keinen Fall forschungstauglich! (ZACK!)

Zum Technikproblem (dem Ausgangspunkt des Ganzen hier): Die Technik ist wie eigentlich alle anderen Lebensbereiche in Entenhausen mit unseren überhaupt nicht vergleichbar. Der einzigen Hinweise auf Parallelität zwischen den Universen, wie die Nennung von irdischen Jahreszahlen oder das Zitieren von irdischen Größen, sind Ergebnis des Versuchs von Barks uns (den Jüngern) die Welt von Duck&Co überhaupt begreiflich zu machen. Hätte er die Original-Stella-Anatium-Zeitrechnung benutzt (sofern sie ihm bekannt war) oder Entenhausener Prominente zitiert, dann wäre für die leser alles schlechter verständlich und auch nicht witzig genug!

Zur Ökonomie: Es ist offensichtlich, dass Dagobert in Entenhausen, die Rolle des Staates übernommen hat. Sein Geldspeicher (Fort Knox) sichert die Stabilität des Talers. Seine wirtschaftspolitischen Entscheidungen führen zum Aufstieg und Niedergang ganzer Wirtschaftsbereiche. Was in den Geschichten als Steuern dargestellt wird, ist in Wirklichkeit der Staatshaushalt von Entenhausen. Die haben halt ein ganz anderes politisches System als wir!

Ansonsten: Alle Barks-Geschichten sind Gleichnisse für die wahren Sachverhalte auf Stella Anatium und keinesfalls immer für bare Münze zu nehmen!

Donaldisch,
der (noch) unbekannte Donaldist

Zum Thema der Religion sei allen Donaldisten der 50. Stammtisch des SNOWLS am 31.10. nahegelegt, ein Pfarrer wird zu uns über das Thema: Religion in Entenhausen sprechen!

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Widerspruch!
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 28. September 2003 22:51

Der unbekannte Donaldist hat geschrieben:

> > Zum Technikproblem (dem Ausgangspunkt des Ganzen hier): Die
> Technik ist wie eigentlich alle anderen Lebensbereiche in
> Entenhausen mit unseren überhaupt nicht vergleichbar. Der
> einzigen Hinweise auf Parallelität zwischen den Universen, wie
> die Nennung von irdischen Jahreszahlen oder das Zitieren von
> irdischen Größen, sind Ergebnis des Versuchs von Barks uns (den
> Jüngern) die Welt von Duck&Co überhaupt begreiflich zu machen.
> Hätte er die Original-Stella-Anatium-Zeitrechnung benutzt
> (sofern sie ihm bekannt war) oder Entenhausener Prominente
> zitiert, dann wäre für die leser alles schlechter verständlich
> und auch nicht witzig genug!
>

Ich wehre mich entschieden und stellvertretend für alle weiteren Anhänger des reinen Barksismus/Fuchsismus gegen die Unterstellung, der MEISTER hätte irgendwelche Inhalte aus irgendwelchen Gründen verändert. Dann wären die Barksschen Erzählungen nämlich verfälscht und somit ebenfalls als Forschungsobjekt untauglich. Erst unter der Annahme, dass die Entenhausener Welt authentisch dargestellt wird, lässt sich eine nachvollziehbare Forschung überhaupt begründen. ZACK!


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Krümmung/Gold Rush
geschrieben von: Daune ()
Datum: 29. September 2003 01:19

Da krümmt sich m.E. nichts, sondern der Zeitverlauf innerhalb des Entenkosmos ist streng Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft. Ohne große Differenzierung. Das heißt, was vergangen ist, ist vergangen, ganz gleichgültig, WIE LANGE es vergangen ist.
Da nun der vorletzte große Gold Rush in Alaska 1896, an dem Dagobert teilhatte, eines der letzten archetypischen Beispiele abenteuerlichen Gelderwerbs und harten, männlichen Wettstreites in lebensfeindlicher Umgebung darstellt und als solcher ein in seiner Signifikanz und Symbolhaftigkeit singuläres, kaum zu substituierendes außerzivilisatorisches Sonderphänomen ist, bietet er sich auch zukünftig als Begründung für Dagoberts Reichtum und Fitness an.

Der Daune

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Mücke-Klamauk
geschrieben von: Daune ()
Datum: 29. September 2003 01:28

Deswegen ist ja auch die Mücke-Kartographie zwar sehr unterhaltsam und nützlich zu lesen, aber letztlich keine Wissenschaft, sondern Klamauk. Weil sie nämlich (wie ich zuversichtlich vermute, bewußt) von einer rein ideologisch begründeten, falschen Hypothese ausgeht ("Es gibt einen rekonstruierbaren Plan von Entenhausen"). Ich meine, nicht, daß das was ausmachen würde.
Daune

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Nein, mein Herr!
geschrieben von: paTrick ()
Datum: 29. September 2003 09:24

Das Barks'sche Entenhausen - Universum ist PER DEFINITIONEM in sich konsistent. Die Mückeschen Kartografierungsversuche mögen zwar wegen vorauszusehender Lückenhaftigkeit zum schließlichen Scheitern verurteilt sein, doch "Klamauk" stellen sie allemal nicht dar. Wir sollten M.Ü.C.K.E. lieber unseren Respekt zollen, solch Großes leisten zu wollen und vor der Größe der dieser Aufgabe nicht zurückzuschrecken. Das ist donaldisch.

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...
geschrieben von: Daune ()
Datum: 30. September 2003 00:06

Wer wollte das bezweifeln?
Daune

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Auch Widerspruch!
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 30. September 2003 15:27

Der unbekannte Donaldist hat geschrieben:

> Zum Technikproblem (dem Ausgangspunkt des Ganzen hier): Die
> Technik ist wie eigentlich alle anderen Lebensbereiche in
> Entenhausen mit unseren überhaupt nicht vergleichbar. Der
> einzigen Hinweise auf Parallelität zwischen den Universen, wie
> die Nennung von irdischen Jahreszahlen oder das Zitieren von
> irdischen Größen, sind Ergebnis des Versuchs von Barks uns (den
> Jüngern) die Welt von Duck&Co überhaupt begreiflich zu machen.
> Hätte er die Original-Stella-Anatium-Zeitrechnung benutzt
> (sofern sie ihm bekannt war) oder Entenhausener Prominente
> zitiert, dann wäre für die leser alles schlechter verständlich
> und auch nicht witzig genug!

Es gibt sehr viel mehr historische Parallelen zwischen dem Universum, in dem sich Entenhausen befindet, und dem unseren. Wie ist denn das mit der Flora und Fauna oder der Form und Lage der Kontinente?
Und was die "irdischen Größen" betrifft, werden die ja nicht nur gelegentlich "zitiert", sondern spielen oft eine große Rolle für die Geschichten (Dschingis Khan, Ponce de Leon etc.). Dann die germanische Götterwelt, die Kulturen der Mayas, Inkas, der Griechen, Alt-Ägyptens und des alten Orients... Nein, nein, was historische Gestalten, vergangene Kulturen, Reiche und überhaupt den Ablauf der historischen Ereignisse angeht, sind die Parallelen zwischen den beiden Universen unübersehbar.
Auch was die Gegenwart in Entenhausen angeht, bestehen doch bei allen Abweichungen, die nicht geleugnet werden sollen, in bezug auf Zivilisation, Technik, Lebensart usw. bis zu oft banalen Dingen (z. B. Architektur, Kleidung oder Essen) unübersehbare Parallelen zu dem Leben in westlichen Ländern des 20. Jahrhunderts.
Es ist darum sehr berechtigt, von einem "Paralleluniversum" zusprechen, wiewohl es bedeutsame Abweichungen gibt.

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Protest
geschrieben von: Gnihilo ()
Datum: 01. Oktober 2003 18:26

Als langjähriger Mitarbeiter im M.Ü.C.K.E. Projekt kann ich diese unbedachte Meinung des Herrn Daune natürlich nicht unkommentiert stehen lassen. M.Ü.C.K.E. bezieht sich erstens nur auf Barks und erstellt den Stadtplan chronologisch, d.h. es werden z.B. u.a. auch alle 33 Wohnsitze von Donald aufgezeigt werden. Dass es im Kartenwerk von Barks weiße Flecken geben muss, ist aufgrund des sehr umfangreichen Materials leider nicht vermeidbar. M.Ü.C.K.E. hat sich nicht zur Aufgabe gemacht, nur das Bekannte darzustellen, sondern eben auch diese Lücken zu schließen. Und das ist Wissenschaft, mein Herr.

Versuche, einen Stadtplan zu erstellen, gab es schon viele, doch waren die meisten nicht zu gebrauchen. Wir forschen nun schon seit nunmehr fast 10 Jahren und hoffen auf dem Kongreß 2005 (wo auch immer der sein wird) dann das Ergebnis mitzuteilen. Bei M.Ü.C.K.E. arbeiten Kartographen und Stadtplaner, die wissen was sie tun :-)

Als Klamauk betrachte ich eher so einige Postings auf dieser Site. Heute muss es ja Englisch sein. Zack!

Habe die Ehre,
Christian


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