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Besuch von Paralleluniversen
geschrieben von: Dietmaar ()
Datum: 19. Mai 2021 10:31

Mir ist noch was eingefallen zu der Fragestellung in einer der letzten Fernsehkonferenzen, als es um das Auftauchen von Barks selbst in einigen Berichten ging. Ein bemerkenswerter Vorschlag, wie so etwas gehen könnte, stammt von keinem geringeren als Rainer Werner Fassbinder in seinem einzigen Science-Fiction-Film Welt am Draht von 1973. Ich hatte mir den erst auf einem halbseidenen Streamingkanal angesehen und war dann so begeistert, dass ich mir die DVD bestellt hab. Kann ich auch gerne mal privat ausleihen (Privatnachricht).
Die Geschehnisse in der Parallelwelt werden von einem Projektleiter (wäre bei uns Barks) beobachtet und protokolliert. Er reist auch einmal selbst dorthin, und dort gibt es einen Verbindungsmann, der als Einziger der dortigen Bewohner von dem Projekt weiß (dafür finde ich in Entenhausen allerdings bisher keine Entsprechung).
Noch ein wenig vergleichbar was Parallelwelten angeht wäre die Truman Show von 1998, nur dass es da genau umgekehrt ist: alle außer einem (Jim Carrey als Truman Burbank) wissen vom Diesseits...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.21 10:33.

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Donaldistische Forschungen - hanebüchener Quatsch !
geschrieben von: Der Haarige Harry ()
Datum: 28. Mai 2021 01:42

Hmm-hmm - Bessern und Lachen ist vielleicht garnicht nötich. Lieber Dietmar (siehste, geht doch auch ohne Dobbelvokale), Deine Parallele zu 'Drelt am Waht' ist ja evtl. garnicht so daneben; ob allerdings diesseits und jenseits Carl Barks die Rolle von Jim Carrey als Truman Burbank in der Welke/Truman-Show einnehmen kann, ist erstmal Deine Hypotenuse, die Du biddeschön ggf. nachvollziehbar belegen solltest. Vielleicht war es ja auch Rainer Werner Fassbinder posthum persönlich ? Bin gespannt auf Deine Forschungsergebnisse. Aber bitte keine Gundel Gaukeley-Quellen ...

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Re: Donaldistische Forschungen - hanebüchener Quatsch !
geschrieben von: Dietmaar ()
Datum: 28. Mai 2021 23:18

Ja, die Truman Show hatte ich im Grunde nur erwähnt, weil dort in einem relativ bekannten Film die Idee eines Paralleluniversums überhaupt thematisiert wird. Für unsere Betrachtungen scheidet das Machwerk ganz schnell aus.

In der Fernsehkonferenz (es müsste die zu Barks' Geburtstag gewesen sein) wurde die zentrale Frage aufgeworfen, wie die Existenz Entenhausens und eine Berichterstattung über die Geschehnisse dort - vom menschlichen Kosmos aus - grundsätzlich denkbar wären. Entzündet an der erschwerenden Bedingung, dass Barks dort einige wenige Male selbst aufgetaucht ist.
Für eine derartige Möglichkeit fällt mir in populärer filmischer Übersetzung nur noch Matrix ein. Die Vorstellung von telepathischen/atmosphärischen Wahrnehmungen des Chronisten jedenfalls stieße dabei an ihre Grenzen. Fassbinders Ansatz trägt beidem Rechnung und bietet überdies die Möglichkeit, die Gemeinde der Donaldisten in einem solchen System zu verorten, nämlich bei den Projektbeteiligten des Instituts für Zukunftsforschung. Für alle "normalen" Menschen der Rahmenhandlung sind die Existenz der Parallelwelt und die dortigen Vorgänge tatsächlich nichts weiter als "hanebüchener Quatsch" ;-)

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