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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 25. Juni 2022 18:29

Das französische donaldistische Magazin Picsou Soir bringt in der aktuellen Nummer 10/2022 einen zweiseitigen Artikel zur Fuchstextverhunzung und generell zur politischen Korrektizität in Duck-Geschichten. Der Artikel basiert auf einem Interview mit der Ex-PdD (der ein fieser Matjes die Teilnahme am Mairennen vermiest hat).

Wen es interessiert: Das Magazin ist für schlappe 3 Euro plus Porto zu bekommen über contact@picsou-soir.com.




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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Duckenburgh ()
Datum: 26. Juni 2022 10:33

Sehr interessant und erfreulich, dass das von unseren französischen Kolleginnen und Kollegen registriert und sogar so gut aufbereitet wird. Ich wusste gar nicht dass es "französische Donaldisten" gibt... * staun *

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Raskolnikow ()
Datum: 26. Juni 2022 10:53

Quote
Theodora Tuschel
… der Ex-PdD (der ein fieser Matjes die Teilnahme am Mairennen vermiest hat).
Was denn, mit einem halbvergammelten Hering kann man Dich ausschalten?
Hätte ich das doch nur früher gewusst!

Die neue PdD hat sich übrigens gar nicht erst nach Hamburg getraut. Da habe ich mir die Zeit halt damit vertrieben, das Mairennen zu gewinnen.

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 26. Juni 2022 11:13

Quote
Raskolnikow
Die neue PdD hat sich übrigens gar nicht erst nach Hamburg getraut.

Hatte sich schon getraut, wurde aber von Corona zurückgehalten.

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 26. Juni 2022 19:43

Quote
Raskolnikow
Was denn, mit einem halbvergammelten Hering kann man Dich ausschalten? Hätte ich das doch nur früher gewusst!

Tja - so'n alter Harung, der hat Erfahrung!

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 26. Juni 2022 20:25

>> Die neue PdD hat sich übrigens gar nicht erst nach Hamburg getraut.

> Hatte sich schon getraut, wurde aber von Corona zurückgehalten.

Trinkt er jetzt mit seinem hohen Amt kein Herforder Pils mehr?

Grunz!
Beppo

Ein Kojote ist und bleibt ein Hühnerdieb!

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Fuchstext-Verhunzung Entenhausen-Edition 75
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 09. August 2022 21:44

Letzte Woche ist die Entenhausen-Edition 75 erschienen.

Einen genaue Auswertung der Berichte wird vielleicht später erfolgen, aber kurz ist festzustellen, dass auf die Quellenangaben von ehapa absolut kein Verlaß ist. Es wird immer klarer, wer Fuchs-Texte will, findet diese nur in den alten MM- und TGDD-Heften.

Band 75 startet mit "Irrungen und Wirrungen mit einem Werwolf", bei Barks DD 117.

Als Quelle wird TGDD 333 aus 2015 angegeben:



und es soll sich dabei nach dem Cover um Fuchs-Text, wenn auch eventuell überarbeitet, handeln:



Dieser Hinweis ist schlichtweg falsch.

Nach dem Inhaltsverzeichnis von TGDD 333, wo es sich um die Erstveröffentlichung dieses Berichtes handeln soll, ist die Übersetzung hier von Joachim Stahl.



Die Erstveröffentlichung von DD 117 erfolgte schon in TGDD 170, wie es auch in BLDD 26 angegeben wurde:



Am ehesten entspricht die Veröffentlichung noch der Variante in BLDD 26, wie sich anhand der jeweiligen 1. Seite feststellen läßt:








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Re: Fuchstext-Verhunzung Entenhausen-Edition 75
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 09. August 2022 22:20

Quote
duck313fuchs
Als Quelle wird TGDD 333 aus 2015 angegeben:

Ich blick' eh nicht ganz durch, was die deutschen "Quellenangaben" wie in der Entenhausen-Edition genau mitteilen wollen. Man findet zu jedem Bericht nur eine einzige "Quelle". Soll das die deutsche Heft-Erstveröffentlichung des Berichts sein, ob nun mit Fuchstext oder nicht? Heft-Erstveröffentlichung deswegen, weil Barks Library und Co. als "Quelle" nach meiner Beobachtung dort nicht aufgeführt werden, obwohl eine Reihe von Berichten dort sehr wohl erstveröffentlicht wurde. Aber "systematisch" habe ich das nie untersucht, dazu mangelt es mir auch am Bocke.

TGDD 333 ist natürlich ein Fehler, wie man's dreht und wendet. Die deutsche Heft-Erstveröffentlichung des Berichts war in TGDD 170. Überdies war schon in 170 die Jippes-Fassung abgedruckt wie nun aufs neue in der Entenhausen-Edition, während 333 die Strobl-Fassung darreichte.

Die Angabe "deutsche Erstveröffentlichung" im Inhaltsverzeichnis von 333 war aber insofern richtig, als dort wohl die Strobl-Fassung tatsächlich das erste Mal auf deutsch erschien. Jeder, der nicht übers Barkswerk und die zweierlei Fassungen der Spätberichte gut Bescheid weiß, muß von einer solchen Angabe indes genasgeführt werden – so wahrscheinlich auch der Mensch, der bei Ehapa das Inhaltsverzeichnis der Entenhausen-Edition erstellte. Einen ausgewiesenen Barksologen muß man von Gott an diesen Platz gestellt ja nicht unbedingt vermuten.

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Re: Fuchstext-Verhunzung Entenhausen-Edition 75
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 09. August 2022 22:32

...von einem Verlag, der sich auf dem Cover auf "Fuchs-Text" bezieht, erwarte ich schon, daß dann zumindest die Erstveröffentlichung des Fuchs-Textes richtig angegeben wird. Auch gelang es dem Verlag in der Barks-Library, mehrere Veröffentlichungen anzugeben. Wenn ich Geld für etwas verlange, muss ich mir halt die Mühe machen ordentlich und richtig zu arbeiten.

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Re: Fuchstext-Verhunzung Entenhausen-Edition 75
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 09. August 2022 22:45

Quote
duck313fuchs
Es wird immer klarer, wer Fuchs-Texte will, findet diese nur in den alten MM- und TGDD-Heften.

Im Fall des Werwolfberichtes wohl eher nicht.

Wie aus Deinen Bildbeispielen ersichtlich, durfte für die Übersetzung der Stroblfassung in TGDD 333 im Jahr 2015 Joachim Stahl ran. Fall klar.

Wie weiter ersichtlich, hat der deutsche Heft- und überhaupt Erstabdruck des Berichts in TGDD 170 im Jahr 2000 eine andere Übersetzung als der Barks-Library-Abdruck von 2001. Fall unklar, aber wenn überhaupt, ist wahrscheinlich nur eines Fuchs.

In TGDD 170 steht auf der ersten Seite nur "Carl Barks (Story) – Daan Jippes (Zeichnungen). Ein Übersetzer ist hier nicht angegeben, ob sonst irgendwo im Heft, weiß ich nicht, vermute aber, nein (habe das Ding hier nicht zur Hand).

Im Inhaltsverzeichnis des Barks-Library-Bandes steht für diesen Bericht: "Übersetzung: Dr. Erika Fuchs". Darüber steht nun: "Übersetzung: Dr. Erika Fuchs und Peter Daibenzeiher". Was einem, der den Band nicht hat, aus Deinem Bildausschnitt kaum klar werden dürfte: Die Nennung des Doppelgespanns bezieht sich auf den gesamten Barks-Library-Band, die Übersetzung eines anderen Berichtes darin stammt nämlich von Daibenzeiher.

Also: TGDD 170 (solange nix anderes bewiesen ist) und 333: kein Fuchs. Barks Library: Fuchstext-Erstveröffentlichung, in Folge auch in den anderen Barks-Werkausgaben abgedruckt (ob nun mit größeren oder kleineren Änderungen oder nicht).

Für die Übersetzung in TGDD 170 vermute ich ins Blaue hinein gespekulatelt den Daibenzeiher. Vielleicht war's auch der im Impressum angeführte Silvio Peter, keine Ahnung, ob der überhaupt was übersetzt hat. Oder der Stahl war's und hatte fünfzehn Jahre später vergessen, daß er das Ding schon Mal übersetzt hatte. Aber wenn's eh net von Fuchs kommt, ist die Antwort in den Wind geblasen …

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Re: Fuchstext-Verhunzung Entenhausen-Edition 75
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 09. August 2022 22:47

Quote
duck313fuchs
Auch gelang es dem Verlag in der Barks-Library, mehrere Veröffentlichungen anzugeben.

Zumal das anders als in den Neunzigern heute nur die Kunst der richtigen Koppipasta von Inducks erforderte …

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Re: Fuchstext-Verhunzung
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 12. August 2022 01:27

Hat jetzt mit dem Fuchstext nix zu tun: Ebenfalls ist in Entenhausen-Edition 75 im Inhaltsverzeichnis und auch sonst nicht vermerkt, daß die Tuschefassungen der drei Hauptberichte in diesem Album von Daan Jippes stammen.

Wenn von Barks nur die Grobvorzeichnungen stammen und ein anderer die Sachen getuscht hat, ist das zu diesen Werken eine Kerninformation, die auf keinen Fall fehlen darf, wenn man schon meint, das ganze Ding mit einem "Inhaltsverzeichnis" und "Quellenangaben" ausrüsten zu müssen. Und Jippes hat ja einen sehr barksischen Strich hat, der ahnungslose Leser, die keine Fachleute sind und nie von einem Daan Jippes gehört haben, glauben machen könnte, die Werke seien so, wie sie hier abgedruckt sind, vollständig Barksens Feder entflossen. Aber der Name Daan Jippes taucht in dem Album nirgendwo auf, und auch sonst finde ich keinen Hinweis darauf, daß die Dinger nicht von Barks getuscht sind. Das scheint die Macher der Entenhausen-Edition gar nicht interessiert zu haben und bezeugt aufs neue die Lieblosigkeit, mit der hier zu Werke gegangen wird.

Das jeweils die erste Seite am Rande begleitende Sprüchlein "This content has been reprinted in its entirety as first created in 1967/1968/1970" trifft für diese drei Berichte natürlich auch nicht zu. Zu der Zeit hat Jippes einen Scheiß created. Das heißt, zu der Zeit schuf er bereits so manches, aber sicher nicht diese drei Tuschefassungen von Barks-Berichten.

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Entenhausen-Edition 75:
geschrieben von: duck313fuchs ()
Datum: 13. August 2022 19:07

DD 117:

Die Übersetzung des Berichtes "Irrungen nund Wirrungen mit einem Werwolf" (DD 117) ist bis auf kleine Abweichungen identisch mit dem Text dieses Berichtes in BLDD 26 S03ff.
Hierbei handelt es sich ohne Zweifel um einen Fuchs-Text,

,

wie sich z. B. an folgenden Textstellen nachweisen läßt:















Dies ergibt sich auch daraus, dass in der BLDD 26-Ausgabe die Lautmalerein "deutsch", also fuchsisch sind.

Die Textversionen in TGDD 170 und 333 erreichen nie solch ein Niveau.

Es gibt nur 2 Abweichungen.





In der Entenhausen-Edition geht es um eine "geheime" Dienstsache und auch das Prost vor Mahlzeit verkleinert sich.

FC 408:

Der Bericht "Geschäftstüchtig", FC 408, soll MM 23 1994 entnommen sein.
Dort ist der Bericht ohne Titel und die Handtücher kosten 10 Kreuzer.

Diese Übersetzung ist aber nicht von Frau Dr. Fuchs,



Fuchs-Text liegt nur in BLDD 25 S35 vor, die Handtücher sind billiger:



DD 126:

Der Bericht "Der Hilfs-Hilfspolizist", DD 126 hat bis auf die Lautmalereien und eine Ausnahme den Fuchs-Text aus MM 13-14 1972 S29ff.

Nur wurden aus dem Fuchs-Text "Lüderjahne" "Liederjane"

FC 223

Der Bericht "Too fit to fit", FC 223, ist Fuchs-Text.

DD 138:

Vom Bericht "Ein Tag wie Donnerhall" DD 138 gibt es keinen Fuchs-Text



Überraschend ist nur, daß derselbe Text in der CBC Band 29 nach dem Impressum Fuchs-Text sein soll. Da hat der dafür Verantwortliche Herr Georg Tempel wohl nicht aufgepasst.

FC 238 "Slippery Shine" und FC 367 "Treeing Off" sind Fuchs-Texte, beide wurden aber erst in BLDD 25 S21 und 30 und nicht schon in MM 35 1994 FC 238) und MM 51 1994 (FC 367) von Frau Dr. Fuchs übersetzt.

Fazit: Die Texteingriffe in den Fuchs-Text sind so minimal, dass sie total unnötig gewesen wären.

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