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Re: Stammbaum der Ducks
geschrieben von: ju313 ()
Datum: 04. Januar 2019 12:29

Gustav Gans wird ja als Vetter (Cousin) von Donald angesehen. Es ist jedenfalls immer von Vetter / Cousin die Rede in den Geschichten. So hat es auch Grote im Stammbaum dargestellt.

Warum bezeichnet aber Henner Löffler ("Wie Enten hausen", S. 208) Gustav als Schwippvetter von Donald?
Definition Schwippcousin/Schwippvetter: Das ist ein anderer Cousin Deines Cousins, der aber nicht gleichzeitig Dein Cousin ist (Beispiel: Der Sohn Deines Onkels ist Dein Cousin. Die Frau Deines Onkels (Tante) hat einen Bruder, der einen Sohn hat - das ist Dein Schwippcousin).

Woher leitet Löffler dies ab? Ist leider im Buch nicht erklärt.

Beste Grüße

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Re: Stammbaum der Ducks
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 04. Januar 2019 13:13

> Woher leitet Löffler dies ab? Ist leider im Buch nicht erklärt.

Löffler hat immer die amerikanischen Barksberichte zugrundegelegt, die ja bekanntlich nicht so korrekt wie die Fuchsberichte sind. Du musst dich also dort schlau machen.

> Definition Schwippcousin/Schwippvetter: Das ist ein anderer Cousin Deines Cousins,...

Oder ein angeheirateter Vetter?

[umgangssprache_de.deacademic.com]

Laut einem Kurzfilm (Mitarbeit Barks) ist auch Franz ein Vetter von Donald.

Laut Erika Fuchs (keine Barksgeschichte; bin zu faul, das rauszusuchen) ist Primus, der ja auch von Barks gezeichnet wurde, ebenfalls ein Verwandter der Ducks.

Grunz!
Beppo

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.19 15:28.

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Re: Stammbaum der Ducks
geschrieben von: ju313 ()
Datum: 04. Januar 2019 18:56

Ja, die Definition

Schwippvetter = angeheirater Vetter

ist logischer. Habe sie auch hier gefunden:
[umgangssprache_de.deacademic.com]

Das hieße aber nach meinem Verständis, Gustav wäre der Vetter von Donalds Frau. Das trifft aber nicht zu. Abgesehen, dass der Begriff Schwippvetter im Alltag nicht benutzt wird, vermute ich, dass Löffler das nicht genügend reflektiert hat.
Ich würde ihn ja fragen, aber er steht nicht in der Mitgliederliste (ist möglicherweise auch kein Donaldist).

Löffler irrt auch scheinbar in anderer Hinsicht: er spricht von 41 Auftritten von Gustav. Ich komme auf 52 und habe dabei FC 1055/5 (nur stummer Statist), US 22/1 und 25/7 (One-Pager mit kurzem Auftritt) nicht gezählt, also nur die aktiven Auftritte.

CP 2/1

DD 46/1

FC 256/2
FC 263/3
FC 367/2
FC 422/2
FC 1047/5
FC 1095/5
FC 1150/4
FC 1161/3

MOC 41/1

US 35/1
US 38/6
US 54/1

WDC 88/1
WDC 95/1
WDC 96/1
WDC 103/1
WDC 110/1
WDC 111/1
WDC 117/1
WDC 126/1
WDC 128/1
WDC 131/1
WDC 136/1
WDC 140/1
WDC 143/1
WDC 147/1
WDC 150/1
WDC 151/1
WDC 155/1
WDC 156/1
WDC 163/1
WDC 167/1
WDC 175/1
WDC 179/1
WDC 187/1
WDC 205/1
WDC 207/1
WDC 208/1
WDC 212/1
WDC 215/1
WDC 217/1
WDC 224/1
WDC 225/1
WDC 243/1
WDC 251/1
WDC 270/1
WDC 277/1
WDC 288/1
WDC 294/1
WDC 312/1

Beste Grüße

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Re: Stammbaum der Ducks
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 04. Januar 2019 22:43

Löffers Werk ist kein Maßstab, zudem er von den Ansichten der Donaldisten nichts hält. Für Löffler liegt z.B. Entenhausen in den USA und nicht in einem Paralluniversum. Für Löffler sind Barks´ Berichte nur Comics.

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Re: Stammbaum der Ducks
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 05. Januar 2019 08:23

> Für Löffler sind Barks´ Berichte nur Comics.

Sei bitte gerecht: Die Grundeinstellung zum Donaldismus und eventuelle Schlampigkeitsfehler haben nicht viel miteinander zu tun. Oder doch? Grund für beides ist eine gewisse Wirrköpfigkeit und die ist durchaus donaldisch.

Grunz!
Beppo

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Re: Stammbaum der Ducks
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 05. Januar 2019 09:11

Quote
Beppo
> Für Löffler sind Barks´ Berichte nur Comics.

Sei bitte gerecht: Die Grundeinstellung zum Donaldismus und eventuelle Schlampigkeitsfehler haben nicht viel miteinander zu tun. Oder doch? Grund für beides ist eine gewisse Wirrköpfigkeit und die ist durchaus donaldisch.

Löffler schreibt in seinem Opus auf den Seiten 22 und 23:
"Vor allem ist es (Anmerkung: Löffler meint hier sein Buch) nicht parodistisch gemeint, da es auch die wesentliche Voraussetzung dieser Parodie nicht annimmt, die Hypothese der Existens des Duck-Universums in einer parallelen Welt."

Und weiter:
"Die Unterscheidung von Barksismus und Donaldismus [...] ist künstlich. Die Grenze zur Lächerlichkeit überschreitet sie genau dann, wenn sie über ihre Ausformung als "stella anatium-Theorie" [...] diesem die intellektuelle und künstlerische Urheberschaft abspricht [...]."

Zugute muss man Löffler allerdings halten, dass er Donald ausschließlich über Barks definiert (Seite 27). LTBs sind für ihn nur fragwürdige Kopien und haben weder mit Donald noch mit Entenhausen was am Hut.

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