Das Schwarze Brett :  D.O.N.A.L.D.-Forum DONALD
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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Kassenwart ()
Datum: 20. April 2017 13:39

Natürlich hat die D.O.N.A.L.D. immer das "böse" Wort "Verein" umgangen. Das werden wir auch weiterhin so handhaben! Man wollte damals und anscheinend auch noch heute "anders" sein. Ich habe dafür volles Verständnis, auch wenn Vereine in Entenhausen Gewohnheit sind und auch Donald Mitglied im Verein "Frohsinn" ist!

Aber das ändert nichts am tatsächlichen Rechtsinstitut.
Wie gesagt, "e.V." erscheint zukünftig nur im Impressum und auf offiziellen Briefbögen oder sonstigen hochoffiziellen Verlautbarungen.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: uwe ()
Datum: 20. April 2017 13:42

Seufz !
Anarchos,Spießer,Schisma,Stammtischhelferlein,
Verstehen sie den Quatsch - nicht die Bohne !

Ich fasse mal zusammen:
Außer Martina hat sich hier keiner gegen einen EV Eintrag gestellt.

Diejenigen die, wie Martina NICHT in Hamburg waren können nicht die Argumente und Ausführungen des Kassenwartes gehört haben.
Aber es ist immer so ,die die nicht da waren sind enttäuscht , ja hier sogar entfesselt (Klau aus Asterix).
Dieselben die sich über trockenene Vereinsmeierei aufregen, (die es bei der D.O.N.A.L.D. trotz eines EV Eintrages nicht geben wird) sind dieselben die eine schriftliche offizielle Einladung zur Eintragung des EV fordern.
Es gibt keine Satzungsänderungen! Der existierende Verein wird nur eingetragen. Der Entschluß fiel mit breiter Mehrheit auf dem Kongress im Mitgliederbereich.

Nun meinen persönlichen Senf dazu:
Ich bin im Bauchgefühl immer gegen Vereinsmeierei und bin erst seit dem Besuch in Riegersburg dafür.
Beppo hat es auf den Punkt gebracht, wenn er von Kondomen (Parisern) spricht.
Lästig aber Notwendig um schweres Übel (Aids) zu verhindern.

Es ist nach wie vor unser Verein, da können wir mit machen was wir wollen.
Die Satzung ändert sich nicht !

Unser Geldsack hat sich lange mit dem Thema beschäftigt.
Er hat mit mir und vielen Mitgliedern auf Stammtischen diskutiert.
Er selbst möchte die Struktur der D.O.N.A.L.D. bewahren wie wir.
Alle seine Recherchen und die namhaften Fachleute, bei denen er sich erkundigt hat lassen nur diesen Entschluß zu: EV wegen der Rechtslage !

Ich finde es nicht gut, wenn diese Thematik, ohne Fakten zu nennen, hier angezweifelt wird.
Wie schon in Hamburg wird unser Kassenwart jede Frage über den EV Auskunft erteilen können.
Der Kassenwart hat sehr viel Mühe und Arbeit investiert . Ich finde er engagiert sich vorbildlich für die D.O.N.A.L.D. !
Bitte lasst ihn bei dieser Diskussion nicht "unter die Räder kommen"..

Anarchos,Spießer,Schisma,Stammtischhelferlein,
Verstehen sie den Quatsch - nicht die Bohne !



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.17 13:57.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 20. April 2017 13:48

Quote
Beppo
"Der Vollbesitz der geistigen und körperlichen Kräfte sowie der bürgerlichen Ehrenrechte ist nicht erforderlich."

"Nicht erforderlich" bedeutet, dass man auch Mitglied sein kann, wenn man durchaus alle Latten am Zaun hat und die Tassen im Schrank aufbewahrt, anstatt sie auf dem Boden zu klickeradomsen.

Schon knuffig wie hier versucht wird, die Entscheidung der MV in Frage zu stellen. Leute: die Abstimmung ist gelaufen. Der Eintrag als e.V. wird kommen. Zack!
Wem das nicht passt, kann ja im nächsten Jahr vorschlagen, den Verein wieder aufzulösen. Und derjenige oder diejenige kann dann gleich auch alle Ämter und die Verantwortung für alles übernehmen...

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Basso Bompopoff ()
Datum: 20. April 2017 14:26

Quote
Der Sumpfgnom
Der Eintrag als e.V. wird kommen. Zack!

Ist der gemeine MdD dann eo ipso Mitglied im DONALD e.V., einem Verein, der nicht will, daß man ihn Verein nennt und seinen Mitgliedern bisher verschwiegen hat, daß sie Vereinsmitglieder waren?

Danke für die tolle Choreographie dieses Eiertanzes.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 20. April 2017 14:43

> Ist der gemeine MdD dann eo ipso Mitglied im DONALD e.V.
Ja. Es sei denn, er tritt aus.

> Danke für die tolle Choreographie dieses Eiertanzes.
Wieso Eiertanz? Das ganze ist doch seit dem Beschluss der MV klar.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Kassenwart ()
Datum: 20. April 2017 14:50

Genau!
Aber ehrlich: Austritt aus diesem Grund fände ich blöd. Warum denn wirklich? Was ändert sich tatsächlich für die Mitglieder? Da fällt mir nichts ein!

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Donald ()
Datum: 20. April 2017 15:28

Ich kann verstehen, daß der Kassenwart bei dieser Kindergarten-Diskussion mittlerweile einen Spaziergang im Regen braucht - er ist garantiert vor Wut so erhitzt, daß es Not tut.

Matthias, hör' auf Dich zu wehren und mach' einfach!
Die Austritte werden sich in Grenzen halten.
Die Vorteile für uns (vor allem Amtsinhaber) sind jedoch erheblich.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Vereinsmitglied ()
Datum: 20. April 2017 19:16

Lustigerweise war D.O.N.A.L.D. von Anfang an ein Verein. Schaut mal in den "Hamburger Donaldist" Nr. 4, in dem erstmals die Satzung abgedruckt wurde:

§ 1
1. Ziel des Vereins ist die Pflege, Förderung und Verbreitung donaldistischen Sinngutes.
2. Hymne des Vereins ist das bekannte Lied " der rührselige Cowboy " .

usw.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Theodora Tuschel ()
Datum: 20. April 2017 20:51

Empfehle dringend zur Anschaffung für Kassenwart und jeweilige Präsidente das (auch für juristische Laien gut verständliche) Standardwerk zum Vereinsrecht:

Sauter / Schweyer: Der eingetragene Verein. München: Beck, 20. Auflage 2016. [www.buchhandel.de]

Sehr lehrreich als Grundlage dieser Diskussion. Lehrreich übrigens auch, was nicht eingetragene Vereine betrifft, korrekt "nicht rechtsfähige Vereine" wie die D.O.N.A.L.D. es ist, ob sie will oder nicht.

Und - natürlich wird es Satzungsänderungen geben müssen. Das Vereinsrecht fordert, dass bestimmte Dinge in der Satzung geregelt werden, die bei uns nicht drinstehen, weil es bisher nicht nötig war.

Und - natürlich wird manches nicht mehr möglich sein, z.B. eine Präsidente mittels Pampelmusenstrafe in der Mitte ihrer Amtszeit schimpflich davonzujagen. Oder Vereinsmitglieder durch Fesseln an die Heizung am Vorbringen eines haarsträubenden Antrags zu hindern.

Wichtig ist auch die Frage, ob die D.O.N.A.L.D. ein gemeinnütziger Verein werden will oder ob sie keine Gemeinnützigkeit anstrebt. Je nachdem hat man mehr oder weniger mit dem Finanzamt zu tun. Diese Frage wurde auf dem Kongress in Hamburg leider nur gestreift.

So ganz ohne, wie unser Kassenwart behauptet, ist der Übergang in einen e.V. also nicht. Aber ich kann nur wiederholen: er ist notwendig. Wir sind kein "Idealverein mit kleinem Mitgliederbestand" mehr, der praktisch kein Vereinsvermögen besitzt und in dem alle Mitglieder gerne persönlich haften.

Ein kleiner Trost ist vielleicht, dass sicherlich niemand, auch die nicht, die das jetzt betrieben haben, die rechtlich notwendige Vereinsmeierei über das unumgängliche Mindestmaß hinaus betreiben wollen. Insofern hat Matthias recht, dass sich für den einzelnen Donaldisten wenig ändern wird.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Blubber Lutsch ()
Datum: 20. April 2017 22:24

Frage von Basso:
Ist der gemeine MdD dann eo ipso Mitglied im DONALD e.V., einem Verein, der ... seinen Mitgliedern bisher verschwiegen hat, daß sie Vereinsmitglieder waren?
Antwort des Sumpfgnoms:
Ja.

Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Wie jetzt zur Genüge breitgetreten wurde: Faktisch besteht der (nicht rechtsfähige) Verein schon längst.

Um den Vorwurf der arglistigen Mitgliedertäuschung abzuschmettern, sei auf das schöne Prinzip des "konkludenten (= schlüssigen) Handelns" hingewiesen.

Beispiel aus dem Alltag: Wer in einen Omnibus einsteigt, gibt dadurch "konkludent" und unausgesprochen zu erkennen, dass er gewillt ist, mit dem Busunternehmen einen Beförderungsvertrag abzuschließen (und den Fahrpreis zu entrichten). Als Schwarzfahrer später dem Fahrkartenkontrolleur zu erklären, dass man nie die Absicht hatte, einen solchen Beförderungsvertrag einzugehen, wird etwas schwierig.

Dasselbe gilt für unsere gegenwärtige, tatsächliche Rechtssituation als nicht eingetragener Verein. Man kann nicht in eine Organisation eintreten, Mitgliedsbeiträge zahlen, MifüMis erhalten, zu Mitgliederversammlungen anreisen, sich an Wahlen bezügl. Leitung der Organisation beteiligen und dann sagen: Ich wurde nicht darüber informiert, dass es sich um einen Verein handelt.

Doch, das kann man natürlich schon. Aber dann kann man auch eine Sparkasse ausrauben und sich hinterher auf den Standpunkt stellen: Es hat mir niemand gesagt, dass Banküberfälle in Deutschland verboten sind.

Gruß -
Peter

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
Datum: 20. April 2017 22:44

Liebe Donaldistinnen und Donaldisten, lieber Kassenwart, lieber Sumpfgnom,
das ist ja ein buntes Bild von Kommentaren. Sowohl zur Sache an sich als auch zum Verfahren. Und leider auch über Pipifax.
Lieber RedMifüMi, ich hoffe, dass die nächsten MifüMis bald erscheinen und damit alle Mitglieder über die Veränderung informiert werden. Dabei bitte auch Antworten auf Fragen, die auf dem Kongress nicht gestellt wurden, weil außer dem Kassenwart niemand auf das Thema vorbereitet war:
• Welche Personen werden bei der Eintragung als e.V. als Vorstand im Sinne des Vereinsrechts benannt?
• Braucht die DONALD vor dem nächsten Kongress zwei gewählte Kassenprüfer/innen, damit auf dem nächsten Kongress nicht nur der Kassenwart Rechenschaft ablegt (das haben Thoddi und Matthias immer vorbildlich gemacht!), sondern die Kassenprüfer auch die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigen können?
• Wer kann bzw. darf künftig rechtsverbindliche Verträge im Namen der DONALD abschließen? Z.B. über die Anmietung von Räumen für den Kongress oder mit Restaurants oder Caterern für die Versorgung der hungrigen Massen? Gilt dabei das Vieraugen-Prinzip oder ist gar jedesmal ein Vorstandsbeschluss erforderlich?
Reicht im Blick auf diese Fragen die Ergänzung der Satzung um den einen § 7, den der Kassenwart auf dem Kongress vorgestellt hat, wirklich aus?
„Man weiß so wenig!“

PS.:
Zum Kommentar von „duck313fuchs“ vom 19.4., 20 Uhr 51 („einer dieser Granden“): Auf dem Kongress habe ich meinen Verstand sprechen lassen. Und zu meiner Aussage in Hamburg stehe ich unverändert! Auf dem Schwarzen Brett habe ich mein donaldisches Herz sprechen lassen (Oh je, klingt nach Weltschmerz). Die Kommentare zeigen mir, dass auch andere Donaldisten/innen ähnlich fühlen.
PPS.:
Ob nun das Wort „Verein“ oder „Organisation“ verwendet wird, ist so was von egal. So eine Diskussion kann jeder Kleintierzüchterverein besser führen. In dieser Frage dürfen alle Mit-Diskutanten gern dem Kassenwart glauben.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Blubber Lutsch ()
Datum: 20. April 2017 23:18

Quote
Beppo
Noch nicht einmal paTrick weiß es und der weiß mehr als Chuck Norris.

Hust. Das halte ich für ein Gerücht. Niemand weiß mehr als Chuck Norris.
- Um die Diskussion mal wieder auf die wichtigen Dinge des Lebens zu bringen -

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 20. April 2017 23:35

Quote
Verbrecherischer Kassenwart
Lieber RedMifüMi, ich hoffe, dass die nächsten MifüMis bald erscheinen und damit alle Mitglieder über die Veränderung informiert werden.

Ich gehe davon aus, dass die nächsten MifüMi mit dem DD 152 erscheinen werden. Das dürfte so im Juli der Fall sein. Wer alles die Infos zum Thema Verein beisteuern wird, weiß ich derzeit nicht. Vermutlich natürlich der Kassenwart. Evtl. auch der Justizrat. Und die Präsidente.

Ich weiß auch nicht, wann der Gang zum Amtsgericht erfolgen wird. Das liegt beim Kassenwart in Absprache mit der Präsidente. Einzubinden wäre wohl auch noch der Zeremonienmeister als Stellvertreter der PdD.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Thoddi ()
Datum: 21. April 2017 01:55

Es geht ja wieder einmal hoch her hier. Es wir immer wieder berichtet, die D.O.N.A.L.D. wurde 1977 u.a. mit dem Ziel gegründet, eine Persiflage auf das deutsche Vereinsmeiereiwesen zu sein. Dies gelingt uns gerade hervorragend.


Zu einigen Fragen hier:

Quote
Theodora Tuschel
Und - natürlich wird es Satzungsänderungen geben müssen. Das Vereinsrecht fordert, dass bestimmte Dinge in der Satzung geregelt werden, die bei uns nicht drinstehen, weil es bisher nicht nötig war.

Dies wurde auf dem Kongress aber auch klar und deutlich vorgestellt und zur Abstimmung gebracht.

Die ergänzte Satzung ist übrigens inzwischen online, meiner Meinung nach auch zu Recht, sie wurde ja verabschiedet: http://donald.org/organisation/satzung.html


Quote
Theodora Tuschel
Und - natürlich wird manches nicht mehr möglich sein, z.B. eine Präsidente mittels Pampelmusenstrafe in der Mitte ihrer Amtszeit schimpflich davonzujagen. Oder Vereinsmitglieder durch Fesseln an die Heizung am Vorbringen eines haarsträubenden Antrags zu hindern.

Warum nicht? Das schöne ist ja: Vieles von dem, was auf dem Kongress und auch hier vorgebracht wurde, war bereits möglich und wird auch weiterhin möglich sein: Wir dürfen natürlich unsere Präsidente weiterhin nach einem Jahr mit Schimpf, Schande und Pastinakenpudding aus dem Amt jagen. Wir dürfen dies natürlich auch mitten im Jahr tun. Wie? §2.8 der Satzung und dann einfach mal weiterdenken. Schlimmer noch: Wenn wir es wollen, durften wir auch bisher und in Zukunft auch mal eine PdD wiederwählen. Wollten wir nur nie, versucht wurde es.


Quote
Theodora Tuschel
Wichtig ist auch die Frage, ob die D.O.N.A.L.D. ein gemeinnütziger Verein werden will oder ob sie keine Gemeinnützigkeit anstrebt. Je nachdem hat man mehr oder weniger mit dem Finanzamt zu tun. Diese Frage wurde auf dem Kongress in Hamburg leider nur gestreift.

Auch das wurde auf dem Kongress angesprochen, die Gemeinnützigkeit wird nicht angestrebt. Meine persönliche Meinung: Dies ist der Hauptpunkt, der eine Vereinsführung komplex machen würde. Ein reiner e.V. ist recht einfach zu handhaben, aber regelmäßig die Gemeinnützigkeit belegen und bestätigen zu lassen, macht das Ganze aufwändig.


Quote
Verbrecherischer Kassenwart
• Welche Personen werden bei der Eintragung als e.V. als Vorstand im Sinne des Vereinsrechts benannt?

Wir haben bereits schon immer einen Vorstand laut Satzung: PdD, ZdD und KdD in dieser Reihenfolge. Da wir diese Ämter nach der Entscheidung für den e.V. besetzt haben, sollten sich diese Personen darüber klar gewesen sein, dass sie auch den Vorstand des bald e.V. bilden.


Quote
Verbrecherischer Kassenwart
• Braucht die DONALD vor dem nächsten Kongress zwei gewählte Kassenprüfer/innen, damit auf dem nächsten Kongress nicht nur der Kassenwart Rechenschaft ablegt (das haben Thoddi und Matthias immer vorbildlich gemacht!), sondern die Kassenprüfer auch die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigen können?

Kassenprüfer sind im Vereinrecht nicht vorgesehen, wir brauchen also keine.


Quote
Verbrecherischer Kassenwart
• Wer kann bzw. darf künftig rechtsverbindliche Verträge im Namen der DONALD abschließen? Z.B. über die Anmietung von Räumen für den Kongress oder mit Restaurants oder Caterern für die Versorgung der hungrigen Massen? Gilt dabei das Vieraugen-Prinzip oder ist gar jedesmal ein Vorstandsbeschluss erforderlich?

Das ist IMHO schon immer in den §§ 2.5, 2.6 und 2.7 geregelt. Unser derzeitiger Kassenwart hält sich sogar daran :-)


Ganz allgemein zur MV: Der diesjährige Vorstoß des Kassenwartes war nicht der erste Versuch in der Geschichte der D.O.N.A.L.D. Eine Tagesordnung für den Mitgliederteil gab es noch nie, dies ist sicherlich ein Punkt, der für die Zukunft diskussionswürdig ist. Wir haben dies aber nicht in der Satzung geregelt und damit ist es aktuell in Ordnung, wenn Anträge erst auf der MV gestellt werden. Veränderungen in der D.O.N.A.L.D. wurden immer von den aktiven Teilen der Mitglieder angestossen, vorgestellt und zur Abstimmung gebracht. Einiges wird dann auf der MV beschlossen, einiges abgelehnt und einiges auch einfach belacht und ignoriert (wie z.B. das mal wieder vorgebrachte Stammtischhelferlein). Genau diesen Weg ist auch der e.V. gegangen und diesmal waren entweder die Argumente dafür richtiger oder die Zeit einfach dafür reif. Ohne die genauen Zahlen zu kennen, aber die Zustimmung zu dem Antrag war überwältigend groß, die Gegenstimmen deutlich in der Minderheit!

Sicherlich ist es für den einzelnen, der aus diversen persönlichen, organisatorischen oder auch gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte, in Nachhinein jetzt tragisch, dass seine Meinung nicht berücksichtigt wurde. Aber auch wenn die hier ablehnenden Stimmen tatsächlich in Hamburg gewesen wären, hätte es nicht viel an dem Verhältnis der Stimmenanteile geändert.

Und wer den aktuellen Weg gar nicht mitgehen möchte, dem steht tatsächlich der Austritt offen, innerhalb eines Monates, dies inzwischen sogar klar in der Satzung geregelt. Um Donaldist zu sein, braucht man sich schließlich nicht in der D.O.N.A.L.D. zu organisieren. Persönlich würde ich dies nicht verstehen, denn es ändert sich ja nur die organisatorische Hülle. Einzig die Beschlüsse der Mitgliedsversammlung werden etwas formaler protokolliert werden müssen, aber ansonsten kann jeder seinen Donaldismus noch genauso ausleben wie früher.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 21. April 2017 09:27

> Lustigerweise war D.O.N.A.L.D. von Anfang an ein Verein. Schaut mal in den "Hamburger Donaldist" Nr. 4, in dem erstmals die Satzung abgedruckt wurde: ...

Allerdings wurde in der Satzung später ganz explizit "Verein" durch "Organisation" ersetzt. Ich erinnere mich aber nicht genau, wann, wo und warum. (Ich schäme mich auch dafür.) Dabei hat es sich doch wohl um einen (vielleicht juristisch gar nicht relevanten) Versuch gehandelt, zu sagen: Wir sind (künftig?) kein Verein.

Um es noch einmal zu wiederholen: Ich bin prinzipiell für einen Verein. Aber für einen intelligent konstruierten Verein. Ein bisschen fühle ich mich dabei aber, wie Konrad Lorenz sich vermutlich 1938 gefühlt hat.

Wenn sich nichts ändert als fünf Byte im Impressum, dann will ich es zufrieden sein. Aber ich glaube es nicht. Nur weil es der Kassenwart sagt, muss es ja noch nicht wahr sein. Martina ist Richterin. duck313 ist Richter. Da kann ich mir aussuchen, wem ich mehr vertraue.

Was mich am meisten ärgert, ist das: Der Kassenwart hat ein Entenei ausgebrütet und kaum jemand wusste davon. Warum hat er nicht wenigstens seine Überlegungen vorher veröffentlicht? Dann hätten die, die nach Hamburg gekommen sind, Zeit gehabt, genauer nachzudenken. Im Gegensatz zu den Rauischholzhausen Papers kann man sein Konzept in drei einfachen Sätzen zusammenfassen, die auch jemand verstehen kann, der nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist:

1. Die D.O.N.A.L.D. wird ein e.V., aber nicht gemeinnützig.
2. Ich gebe euch mein Ehrenwort, dass sich nichts Wesentliches ändert.

Da seht ihr mal: Sogar ich, der nicht bis drei zählen kann, habe es verstanden. Das kann man so einfach formulieren wie die zehn Gebote. Aber vorher einen Tag lang darüber nachdenken muss man trotzdem.

Ich habe die Demokratie innerhalb der D.O.N.A.L.D. immer so gesehen wie die Demokratie im Kanton Appenzell. Man diskutiert vorher. Dann geht man auf den Marktplatz (oder auch nicht) und hebt den Arm (oder auch nicht).

Beim Frankfurter Kongress hat die Pardon-Reporterin, die kein Mitglied war (aber vielleicht waren wir ja auch kein Verein?) bei der Wahl der Würdenträger einfach mitgewählt. Möglicherweise sogar mit Auswirkungen. Und um ehrlich zu sein, finde ich das sogar gut. Kann so ein Wahlsystem im Prokrustesbett des deutschen Vereinsrechts überleben?

Grunz!
Beppo

Ich bin der Geigelmann, du bist der Tanzer.
Ich bin ein halber Narr, du bist ein ganzer.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.17 09:46.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Findibus Ferschwindibus ()
Datum: 21. April 2017 13:00

Quote
Blubber Lutsch
... Man kann nicht in eine Organisation eintreten, Mitgliedsbeiträge zahlen, MifüMis erhalten, zu Mitgliederversammlungen anreisen, sich an Wahlen bezügl. Leitung der Organisation beteiligen und dann sagen: Ich wurde nicht darüber informiert, dass es sich um einen Verein handelt.
...
Gruß -
Peter

Konnte man doch. "Kein Verein", dies war in den frühen Jahren der einzige explizit genannte Konsens unter den in der Org. versammelten. Ansonsten galt der unbegrenzte Donaldische Disput. Darauf konnte man sich seinerzeit beim Beitritt verlassen. Drei Kassenwarte in Folge haben dann bewußt für einen neuen Sachzwang gesorgt, den mitgliedermäßigen overkill mit hohem Kassenpegelstand. Beides ist anscheinend mit allein Donaldischem Disput nicht mehr risikofrei zu bändigen. Jetzt kommt der nächste Schritt (vermutlich nicht der letzte in dieser im donaldischen Sinne abschüssigen Entwicklung) und der aktuelle Kw stellt die Machtfrage. Die D.O.N.A.L.D. wird im Handstreich mit inzwischen genügend Stimm-Masse im Rücken in eine Konsensgemeinschaft umgewandelt. Dann soll sie doch bitteschön als E.R.D.O.G.A.N. e.V. firmieren. Die D.O.N.A.L.D. hat eine solche Schmach nicht verdient.

ff

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Beppo ()
Datum: 21. April 2017 13:25

> Es wir immer wieder berichtet, die D.O.N.A.L.D. wurde 1977 u.a. mit dem Ziel gegründet, eine Persiflage auf das deutsche Vereinsmeiereiwesen zu sein.

So würde ich es nicht ausdrücken. Zusammengebracht hat uns die Liebe zu Barks und Fuchs. Alles andere ist dann peu à peu nach dem Prinzip "Entenhausen als Vorbild und Mahnung" entstanden.

Ist die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters eine Kirche? Ist die PARTEI eine Partei?

Groucho Marx hat gesagt: "Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt." So ähnlich denke ich auch. Das funktioniert aber nur, wenn es diesen Club/Klub auch gibt. Ich brauche den e.V. wie der Pharisäer den Zöllner. Den e.V. muss es unbedingt geben. Ich will nur nicht Mitglied sein, sondern in der Organisation bleiben.

Grunz!
Beppo

Ich bin der Geigelmann, du bist der Tanzer.
Ich bin ein halber Narr, du bist ein ganzer.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.17 13:38.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Thoddi ()
Datum: 21. April 2017 14:06

Quote
Beppo
Ist die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters eine Kirche? Ist die PARTEI eine Partei?

Gerade wegen des Satiregedankens treten beide bewusst "offiziell" auf: Die Spaghettimonster versuchen, als Glaubensgemeinschaft anerkannt zu werden und für die Nudelmessen werben zu dürfen (Der Spiegel: "Ausgenudelt") und die PARTEI tritt regelmäßig zu den Wahlen an bzw. wehrt sich, wenn ihnen die Zulassung verweigert wird (z.B. 2009).

Die D.O.N.A.L.D. in das Vereinsregister eintragen zu lassen, wäre demzufolge mehr als konsequent.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Onkel Otto ()
Datum: 21. April 2017 14:21

Quote
Beppo
> Ein bisschen fühle ich mich dabei aber, wie Konrad Lorenz sich vermutlich 1938 gefühlt hat.
Quote
Beppo
> Ich brauche den e.V. wie der Pharisäer den Zöllner.

Ich muss gestehen, dass ich zu dumm bin, diese beiden Textstellen zu verstehen. Ich bitte um Erläuterungen, die mich vielleicht in die Lage versetzen, der Diskussion insoweit folgen zu können.

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Re: Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V.
geschrieben von: Der Sumpfgnom ()
Datum: 21. April 2017 15:13

Quote
Beppo
> Lustigerweise war D.O.N.A.L.D. von Anfang an ein Verein. Schaut mal in den "Hamburger Donaldist" Nr. 4, in dem erstmals die Satzung abgedruckt wurde: ...

Allerdings wurde in der Satzung später ganz explizit "Verein" durch "Organisation" ersetzt. Ich erinnere mich aber nicht genau, wann, wo und warum.

Um mal allen Vereinsgegnern ein wenig die Angst vor dem Wort "Verein" zu nehmen: mindestens bis 1989 (!!!) steht in allen bis dahin abgedruckten Satzungen der D.O.N.A.L.D. "Verein" und nicht "Organisation". Im DDSH 26 aus dem Jahr 1992 taucht dann in der Satzung plötzlich "Organisation" auf. Der Wechsel muss also zwischen 1989 und 1992 vollzogen worden sein. Wann und wie das passiert ist, kann ich nicht sagen, da war ich noch nicht dabei. Vielleicht können sich ja Altdonaldisten daran erinnern.

Erkenntnis: die D.O.N.A.L.D. war 12 bis 15 Jahre offiziell ein Verein. Zack! Nur halt kein eingetragener.

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