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Eltern von tick trick und track ???
geschrieben von: Quarky ()
Datum: 22. September 2003 13:36

Hallo Zusammen...

Mir wurde von meiner Tochter neulich die frage gestellt warum die drei Onkel zu Donald sagen bzw. wer den Mama und Papa von ihnen ist.

Leider konnte ich ihr diese Frage nicht beantworten und hoffe nun das mir ein "Insider" weiterhelfen kann

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Eltern
geschrieben von: Gnihilo ()
Datum: 22. September 2003 22:19

Da Walt Disney das Thema Sexualität in seinem Werk stets tabuisierte, entschloß man sich dazumal, Donald nie Vater werden zu lassen. Statt dessen erfand man eine Cousine (Della), die Donald am 17.10.1937 brieflich mitteilte, er solle doch kurzfristig auf ihre Kinder aufpassen. Daraus wurde dann jedoch eine dauerhafte Geschichte. Eingeführt wurden die Neffen vom Zeichner Al Taliaferro.


Christian


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Eltern, die 2.
geschrieben von: Louis de Lue ()
Datum: 23. September 2003 15:24

Als F.I.L.Z. (Freund intelligenter & lustiger Zeichentrickfilme) darf ich ergänzen: im 1938 in die Lichtspielhäuser gekommenen "Donald's Nephews" erhält Donald eine Postkarte mit dem Text: Dear Brother- I am sending Your angel nephews to visit You- Your sister Dumbella. Adressiert an Mr. Donald Duck, Hollywood, California
Vorlage für den Film ist der ganzseitige Sonntagsstreifen von Taliaferro mit der Dreirad-Hockey Szene.
Im Zeichentrickfilm aber Schwester statt Cousine, eine Erklärung fehlt. bei Taliaferro ist der Vater der lieben Kleinen im Krankenhaus, weil ihm ein Knallkörper unter dem Bett explodierte.
Trotz ausgeblendeter Sexualität bei Disney finden sich doch - wenn auch unterschiedliche- Hinweise auf direkte Brutverwandschaft.
Carl Barks, der die wahren Berichte über Entenhausen abgefasst hat, hat sich nie mit Brutgeschäften der Anatoiden befasst.
Constantin

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Brüten?!
geschrieben von: Daune ()
Datum: 23. September 2003 21:51

Absurde Idee, daß unsere Enten brüten könnten. Habe mir noch keine großen Gedanken über die Vermehrung der Enten gemacht, aber Brüten finde ich unpassend. Obwohl - gibt es nicht irgendwo eine Jungbrunnengeschichte, wo Donald und/oder Dagobert zu Eiern werden?
Daune

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Re: Brüten?!
geschrieben von: DasLeuchtkamel ()
Datum: 24. September 2003 00:53

Die gibt es in der Tat ,allerdings ist mir auch nur noch erinnerlich ,daß sie am Nord -oder Süd- Pol spielt und Donald Probleme mit den "Eingeborenen" bekommt ,weil er den zu einem Ei verjüngten Dagobert "stehlen" will. Die Eingeborenen sind Nachfahren gestrandeter Seefahrer und ernähren sich hauptsächlich von Eiern.
Ich hoffed einer Erinnerung auf die Sprünge geholfen zu haben ,und verbleibe mit einem freundlichen :"Duck auf " Das Leuchtkamel ;-)

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Umgekehrt
geschrieben von: Kasimir Kapuste ()
Datum: 24. September 2003 10:01

Louis de Lue hat geschrieben:

> Vorlage für den Film ist der ganzseitige Sonntagsstreifen von
> Taliaferro mit der Dreirad-Hockey Szene.

Nein. Vorlage für den Sonntagsstreifen war der Film. Auch wenn letzterer später ins Kino gekommen ist als ersterer in die Zeitung.

Richtig ist allerdings wohl, daß die *Idee* zu den drei Neffen auf Taliaferro zurückgeht. Mehr aber wahrscheinlich nicht.


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Rere: Brüten?!
geschrieben von: Louis de Lue ()
Datum: 24. September 2003 16:21

Der F.I.L.Z.:
Don's Fountain of Youth; Zeichentrickfilm von 1953.
Donald lässt die Neffen glauben, er sei durchs baden im Jungbrunnen wieder zum Küken geworden. Um ihre Verzweiflung ins Grenzenlose zu treiben legt er ihnen später ein Ei hin und versteckt sich. Kein Einverständnis dazu bei der eigentlichen Eimutter. Eskalation. Flucht der Enten.
Constantin

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Re: Brüten?!
geschrieben von: Rudi der Klempner ()
Datum: 10. Oktober 2003 16:19

Mch erinnert das entfernt an eine Barksstory von 1960: Dagobert, Donald und die Kleinen entdecken inmitten der Sümpfe Floridas eine kleine Insel, auf der sich die Quelle der ewigen Jugend befindet. Dabei müssen sie sich zweier Ritter in spanischer Rüstung erwehren, die seit den Zeiten eines spanischen Möchtegerneroberers, zu dessen Gefolgschaft sie gehörten, nie wirklich gealtert sind. Zum Schluss wird die Quelle leider zugeschüttet.

Auf die Frage Oma Duck's, warum Dagobert nicht hinüber geschwommen sei, erklärt Dagobert, er sei ein so langsamer Schwimmer, dass er höchstens noch als Ei am Ufer angekommen wäre. Damit ist natürlich klar, dass es bei Donald oder gar bei TTT ein völlig nutzloser Versuch gewesen wäre.

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Re: Eltern
geschrieben von: Ronald Dunk ()
Datum: 26. Oktober 2003 21:31

Nicht nur bei Walt Disney wurde die Sexualität ausgesperrt - auch bei anderen Comics fand die rätselhafte Veronkelung statt.
So wuchs auch Peter Parker (Spiderman für die Uwissenden) bei Onkel und Tante auf, Clark Kent (Superman) bei Pflegeeltern, die schon über das " Alter hinaus" waren auf und selbst bei den Peanuts waren waren die Eltern nie zu sehen.

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Comiceltern
geschrieben von: Gnihilo ()
Datum: 26. Oktober 2003 22:25

....und selbst bei den Peanuts waren waren die Eltern nie zu sehen.

stimmt nicht ganz, denn in den Fernsehfolgen tauchen diese zumindest im Off auf. Und das Charlie Browns Vater Frisör (so schreibt man das jetzt) ist, dürfte allgemein bekannt sein ... auch wenn das nicht donaldisch ist.

Habe die Ehre,
Christian


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Peanuts keine Kinder
geschrieben von: Daune ()
Datum: 27. Oktober 2003 01:26

Weil die Peanuts (so wie die Ducks keine Enten sind) im strengen Sinne keine Kinder repräsentieren, brauchen sie auch im Grunde keine Eltern (Infantidoide, einverstanden Coolwater?).
In den Filmen sieht man sogar manchmal die Unterkörper der Eltern und das, was sie sprechen, ist keine Sprache, sondern ein per Trompete erzeugtes, nöliges Geräusch.
Daune

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Eltern bei Disney
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 27. Oktober 2003 09:48

In gewissen Randbereichen gibt es aber auch bei Disney Elternschaft. Markantestes Beispiel ist Ede Wolf, der ja offensichtlich der Vater des kleinen Wolfs ist. Auch Ede selbst hat Eltern: in manchen Geschichten tritt sein Vater auf, in manchen seine Mutter. Und Gevatter Bär ist ebenfalls Vater von einem/zwei/drei Jungbären.

Auch der unsägliche Strolchi hat Eltern: Susi und Strolch - der wohl einzige Disney-Bereich, in dem gar eine komplette Familie auftritt!

Und seit dem neuen Jahrtausend ist sogar wie von Geisterhand auf einmal die Mutter von Mack & Muck aufgetaucht, die allerdings einmal "Mona" heißt (MM 23/00, S.25), ein andermal "Amalia" (MM 18/02, S.26). Elternschaft nun also auch im Kernbereich des Entenhausener Kosmos!


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Re: Peanuts keine Kinder
geschrieben von: Coolwater ()
Datum: 27. Oktober 2003 16:58

Daune hat geschrieben:

> Weil die Peanuts (so wie die Ducks keine Enten sind) im
> strengen Sinne keine Kinder repräsentieren, brauchen sie auch
> im Grunde keine Eltern (Infantidoide, einverstanden
> Coolwater?).

Eigentlich nicht, weil hier an ein -id noch ein -oid angehängt wird. Also entweder das eine oder das andere. Sind Tick, Trick und Track nicht eigentlich auch in vielen Geschichten keine echten Kinder, sondern nur Infantoide? Umgekehrt verhält sich Donald mitunter so kindisch, als wäre er kein Erwachsener, sondern bestenfalls ein Adultoider. Auch Homer ist ja eigentlich weitaus kindischer und kindlicher als die vernünftige und gebildete Lisa. Über Goofy breiten wir in diesem Zusammenhang mal den Mantel des Schweigens, den haben wir ja ohnehin schon als krassen Fall geistiger Zurückgebliebenheit entlarvt.

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Re: Eltern bei Disney
geschrieben von: Bernhard ()
Datum: 28. Oktober 2003 19:32



> Auch der unsägliche Strolchi hat Eltern: Susi und Strolch -
> der wohl einzige Disney-Bereich, in dem gar eine komplette
> Familie auftritt!

Was ich mich immer gefragt habe: Wie heißen Strolchis Schwestern eigentlich? Oder haben die gar keine Namen?

> Und seit dem neuen Jahrtausend ist sogar wie von Geisterhand
> auf einmal die Mutter von Mack & Muck aufgetaucht, die
> allerdings einmal "Mona" heißt (MM 23/00, S.25), ein andermal
> "Amalia" (MM 18/02, S.26). Elternschaft nun also auch im
> Kernbereich des Entenhausener Kosmos!

Da sieht man mal wieder, wie doof diese Disney-Mäuse sind. Wenn ich mit Kindern wie Mack und Muck geschlagen wäre, hätte ich mich doch umgehend nach Timbuktu abgesetzt, sobald es mir gelungen wäre, sie unter mysteriösen Umständen ihrem Onkel ans Bein zu hängen, und wäre nicht irgendwann wieder auf der Bildfläche erschienen.


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Strolchis Schwestern
geschrieben von: Das Schwarze Phantom ()
Datum: 28. Oktober 2003 22:03

Die Drillingsschwestern von Strolchi werden so gut wie nie beim Namen genannt. Es gibt lediglich einen One Pager, in dem nur eine der drei Schwestern zu sehen ist und ausnahmsweise beim Namen genannt wird: "Wurzi" heißt sie hier (MM 47/71, S.29). Als die Geschichte ein zweites Mal abgedruckt wurde (MM 35/78, S.20), wurde sie allerdings in "Sally" umgetauft. Chaos also auch im Strolchi-Bereich!

Nebenbei bemerkt war mir eigentlich nie so ganz klar, wo sich die Strolchi-Geschichten eigentlich abspielen. Ein typisches Kennzeichen dieser Geschichten ist ja, daß es dort nur "richtige Menschen" gibt! Dennoch sind mir zwei Strolchi-Geschichten untergekommen, die offenkundig in Entenhausen spielen (s. "Ungewollt mutig" in MM 51/82 sowie die titellose Story mit dem Hörspiel-Krimi aus MM 4/86).
Und da gab's ja noch die Story mit dem "Superhund" (MM 24/71), in der eine Begegnung mit Supergoof stattfand...


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Re: Eltern
geschrieben von: Jens ()
Datum: 01. November 2003 15:29

Und doch ist die Veronkelung nicht total. In der Geschichte "Der Herrenspecht" sagt Donald als Specht verkleidet: "So erkennt mich meine eigene Mutter nicht!" Vielleicht eine Fuchs'sche Eigenmächtigkeit? Die Stelle wird auch bei Grobian Gans, "Die Ducks - Psychogramm einer Sippe" nicht genannt.

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Re: Peanuts keine Kinder
geschrieben von: Daune ()
Datum: 02. November 2003 05:08

Recht hast Du.

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Dagobert und Dorette
geschrieben von: Daune ()
Datum: 02. November 2003 05:12

Dass jeder in Entenhausen Eltern HAT, steht ja nicht in Frage, vielmehr, weshalb sie selten auftauchen oder auch nur genannt werden.
In der alten Generation müsste man näher forschen, denn Dagobert und Dorette sind Geschwister und es ist nie die Rede davon, dass auch sie von einem Onkel aufgezogen worden wären.
Daune

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Re: Dagobert und Dorette
geschrieben von: Jens ()
Datum: 02. November 2003 10:39

Ja natürlich hat jeder Eltern, auch die Entenhausener, und nicht nur Dagobert und Doretta, auch die Triade Tick-Trick-Track sind Brüder, also Geschwister. Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass Mutter und Vater sonst konsequent ausgeblendet werden, in dem erwähnten Bericht jedoch - wie ausversehen - Donald seine Mutter erwähnt, wenn auch in einer allgemeinen Redewendung.

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Die Elternfrage in Terra nostra und auf Stella antium
geschrieben von: Louis de Lue ()
Datum: 02. November 2003 14:01

Wollten wir so kühn sein, gesicherte Erkenntnisse der Verhaltensforschung von der Unserwelt auf Entenhausen zu übertragen und sie zu verquicken mit gesichertem Wissen über die Anatoiden und Anseroiden, käme man zu folgendem:

Gesichert für Stella Anatium:
Veronkelung betrifft die Anseroiden und Anatoiden (Musoide ignoriere ich als irrelevant! Und das ist gut so!). Mütter und Väter von Kynoiden, Feloiden, Suoiden etc treten regelmässig und in klarer familiärer Zuordnung auf. ZACK!
Verwandschaftsbeziehungen/Empfindungen im Sinne einer Veronkelung nur im Bereich der Klasse der Avoiden, nicht in der der Mammaloiden (s.o.). ZACKZACK!
Die Avoiden entstammen Eiern! ZACKZACKZACK!

Gesichert für Terra nostra:
Die Nestflüchter der Klasse Aves folgen der/dem ersten sich bewegenden Person/Vogel/Gegenstand, die ihnen nach dem Schlupf vor das Auge kommt und erhalten über Frühprägung eine Bezugsabhängigkeit auf diese/n Person/Vogel/Gegenstand bis zur Adoleszenz. ZACK!
Tiefgreifende Bedeutung für die Sozialisation, welche/r Person/Vogel/Gegenstand das ist. ZACKZACK!
Wir kennen in der Klasse Aves neben Eiraub auch die Eiadoption, das heisst auch Onkel, Tanten oder gar ganz Familienfremde nehmen sich des Eifindlings an (dies betrifft nicht nur die Nestflüchtenden, der Kuckuck als Nesthocker hat daraus ein Lebensprinzip gemacht!). ZACKZACKZACK!
In der Klasse Aves herrscht eine erstaunliche Fähigkeit, Artgenossen zu erkennen, bei den Vögeln, die gesellig leben. Vögel, die einer bestehenden Gesellschaft fremd sind werden bei Artgleichheit aufgenommen, haben dann aber in der Hackordnung ganz unten einzusteigen. 4-FACHZACK!

Daraus folgt:
Die Beliebigkeit des Brüters (evtl gar Maschine! Aldeous Huxley versorgte uns mit irritierenden Visionen!) und die dem Schlupf folgende soziale Initiation ist eine schlüssige Erklärung für das Veronkelungsphänomen.

Ich postuliere: Der Anatoide Donald Duck hatte für seine Kusine (oder auch Schwester, je nachdem welcher Version man folgen will) nur für kurze Zeit Brutaufgaben übernommen, als seine Neffen schlüpften. Da diese nun ihn als erste Person sahen und ihm in Nestflüchtermanier sofort nach dem Schlupf folgten, war es nur eine Frage der Zeit, wann sie ihr Elternhaus aus genetischer Sicht verlassen und der Person-nämlich DD- folgen würden, die durch Erstprägung die einzige sein würde, die ihre Sozialisation würde sichern können.
Die Ereignisse in TTT's Elternhaus, die wir nur aus schemenhaften Andeutungen kennen, weisen auf mittelschwere psychosoziale Entwicklungsdefizite hin (ICD 10 F92.-). Die Entwicklung in DD's Obhut hin zu
meist verantwortungsbewussten, sozial empfindenen, kognitiv hoch entwickelten Anatoiden-Kindern sehe ich als Indiz von Beweisgewicht für meine These. Widerspruch ziemlich zwecklos. ZACKQUADRAT!

Nichts für ungut, Constantin

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